Windows 7 - wie Vista sein sollte, mit neuen Features

4. November 2008, 11:54
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"Direct Access"- Technologie soll Zugang zu VPNs erleichtern - Neues Windows lässt sich auch mit Kommandozeile verwalten

Ende Oktober hat Microsoft erste Blicke auf sein neues Betriebssystem Windows 7 freigegeben. Der Nachfolger von Windows Vista soll vor allem schneller und übersichtlicher werde. Allerdings ist das Betriebssystem nicht umfassend neu, sondern eine Weiterentwicklung, die auf Windows Vista mit Service Pack 1 baut.

2010

Experten sprachen nach ersten Eindrücken bei Windows 7 von einer deutlichen Überarbeitung von Vista, die viele Anwendungen leichter und weniger fehleranfällig mache.

Einem größeren europäischen Publikum wurde Windows 7 auf Microsofts Tech Ed in Barcelona vorgestellt. Laut dem zuständigen Team liegt man bei der Entwicklung im Plan und der Vista-Nachfolger wird Anfang 2010 veröffentlicht werden. Über etwaige Ausstattungsvarianten hält sich das Unternehmen bedeckt.

Was unter Vista läuft - läuft auch unter Windows 7

Das neue Windows kommt ohne größere Veränderungen in der Systemarchitektur daher. So soll Hardware, die mit Vista läuft, auch unter Windows 7 funktionieren. Auch der größte Teil der für Vista entwickelten Software soll ohne Murren laufen. Probleme erwartet sich Microsoft etwa bei Antiviren-Software und Desktop-Firewalls.

Unter der Haube

Unter der Haube glänzt Windows 7 mit neuen Features. So soll die "Direct Access"-Technologie gängige VPN-Lösungen ersetzen. Ein Virtual Private Network (VPN) verbindet Computer per Internet wie zu einem geschlossenen lokalen Netzwerk. Über gesicherte Verbindungen kann man etwa Dateien austauschen oder PCs fernsteuern. Laut Microsoft soll "Direct Access" ohne umständliche Installation/Konfiguration auskommen. Dafür setzt man auf das Internet Protocol Version 6 (IPv6) und den VPN-Standard IPsec.

Windows 7 soll auch mit Version 2.0 der PowerShell ausgestattet werden. Mit dem Werkzeug kann man Windows via Kommandozeile steuern und verwalten. Zusätzlich bietet Microsoft mehr Verschlüsselungs-Features an. So können mit Windows 7 etwa auch USB- Sticks verschlüsselt werden. (sum)

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    Steve Sinofsky, Vice President der Windows Gruppe, auf der PDC

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