Clariant mit weniger Umsatz

4. November 2008, 08:30
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Aber zurück in den schwarzen Zahlen

Muttenz - Der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant hat im dritten Quartal 2008 einen Umsatzrückgang von 6 Prozent auf 2,094 Mrd. Franken (1,4 Mrd. Euro) hinnehmen müssen. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften belief sich auf 79 Mio. Franken

Vor einem Jahr hatte Clariant noch einen einen Verlust von 45 Mio. Franken geschrieben. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Einmaleffekten stieg von 188 auf 242 Mio. Franken, auf Stufe EBIT vor Einmaleffekten gab es einen Anstieg von 123 auf 178 Mio. Franken. In den nicht fortgeführten Geschäften schrieb Clariant einen Verlust von 1 Mio. Franken. Der operative Cash-Flow betrug 147 Mio. Franken.

Das Unternehmen vermochte in den ersten neun Monaten den Anstieg der Rohstoffkosten von 15 Prozent mit Preiserhöhungen von 6 Prozent zu kompensieren, teilte Clariant weiter mit. Das Volumenwachstum sei indes gegen Ende des Berichtszeitraums durch die schwächere Nachfrage in einigen Geschäftsfeldern und Regionen beeinträchtigt worden.

Clariant bekräftigte den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008. Das Unternehmen will 2008 eine höhere operative Marge vor Einmaleffekten erzielen, weiterhin Cash-Flow generieren, Kostensenkungen umzusetzen und Preiserhöhungen durchführen.

Clariant erwartet trotz des zunehmend ungünstigen wirtschaftlichen Umfelds eine verbesserte operative Marge zwischen 6,5 und 6,8 Prozent vor Einmaleffekten und einen starken Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit.

"Wir werden unsere Restrukturierungsmaßnahmen weiter beschleunigen und uns auf operative Exzellenz konzentrieren. Unser Ziel ist es, die Rentabilität deutlich zu steigern und auf die negativen Marktentwicklungen zu reagieren, die mit dem äußerst schwierigen Wirtschaftsumfeld einhergehen werden", lässt sich der neue Konzernchef Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren. (APA/sda)

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