Barack Obama wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten

06. November 2008, 06:58

Der Wahlsieger: "Der Wechsel ist gekommen" - Einladung an Verlierer John McCain zur Zusammenarbeit

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.


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Sunny Boy3
08.11.2008 15:28
Türkisch-Stämmiger Bundeskanzler..???

In Deutschland oder Österreich???

Mal sehen wann die Europäer so weit sind???

Im Jahr 3015 vielleicht???

Gemurr Gemurr
09.11.2008 22:03
Zumindest im den nächsten 30-40 Jahren

kaum vorstellbar.

Walter Angelli
09.11.2008 19:01

na hoffentlich nie!

Sunny Boy3
11.11.2008 00:12

Dass zeigt das wahre Gesicht Europas..

Varghese 
09.11.2008 16:11
Wo denken Sie hin?

Das ist ja schon in 1000 Jahren!

pirat2 
08.11.2008 00:09

Auf jeden Fall hat die USA jetzt wieder ein sympatisches Gesicht.
Hoffentlich kann er einen Teil dessen was er sich vorgenommen hat auch umsetzten :-)

EU-Austretter
08.11.2008 09:53

na hoffentlich setzt er nicht gerade seine Kriegspläne gegen Pakistan um

MagnaMater  
07.11.2008 16:02

Ich weiss nicht, ob das hier schon verlinkt ist: es ist sooo nett, das muss man sich einfach anhören:
http://www.youtube.com/watch?v=6... re=related

manfred maier 
07.11.2008 12:36
us wahlen - weisse: obama 43%, mc cain 55%

afroamerikaner: 95% zu 4%, latinos: 66% zu 31%, asiaten: 61% zu 35%......
was in den medien u.a. grossartig als "überwindung des rassismus" gefeiert wird, ist wohl eher dem extrem kostenspieligen wahlkampf von obama und seinen unbestrittenen qualitäten zu mobilisieren zu verdanken.
die höchste wahlbeteiligung seit über 100 jahren brachte jene nicht-weissen an die urnen, welche in der regel die "us demoratie" nur im fernsehen verfolgen (teilweise können).
reagan hat mit seiner "konservativen revolution" rund 95% aller wahlmänner abgeräumt.
der vergleichsweise mickrig ausgefallene sieg obamas ist alles, nur kein bekenntnis zu einem nachhaltigen wechsel.

siu
07.11.2008 16:12
jein. Ihre argumentation trifft im süden sehr wohl zu, nicht aber für den rest der usa.

Ihre argumentation würde bedeuten, dass obama gegenüber bush vor allem in den regionen zugelegt hat, wo wenige weisse wohnen. das trifft zwar auf die latinos zu, er hat im westen texas, in NM, CO, NV klar zugelegt.

obama hat aber auch im norden, selbst in states in denen er keinen wahlkampf gemacht hat, praktisch ebenso klar zugelegt, und dort gibts praktisch nur weisse.

kerry gewann 41% der weissen, obama gewann 43% (alle states zusammen). er hat also auch mehr weisse hinter sich als der demokratische kandidat vor vier jahren, und das sowohl in absoluten als auch in relativen zahlen.

allerdings trifft das nicht auf den süden zu. da hat er weniger gemacht als kerry, vor allem dort wo (relativ) wenige schwarze wohnen.

Odo
08.11.2008 05:51
Eine Anmerkung von mir zu einem anderen Thema. Sie haben in einem Posting vor einigen Tagen gefragt, ob die Wahlmänner und -frauen schon vor dem Wahltag festgelegt sind.

Das ist natürlich der Fall. In einigen Bundesstaaten stehen die Wahlmänner sogar mit auf dem Stimmzettel.

http://derstandard.at/?url=/?id... 4776628423
http://www.thegreenpapers.com/G08/EC-Ap... nted.phtml

manfred maier 
07.11.2008 19:48
weisse wählen mit grosser mehrheit mc cain.....

....d`accord mit ihrer aufschlüsselung, welche allerdings nichts am im titel zusammengefassten schlichten fakt ändert.
wenn sie zudem in betracht ziehen, dass der umstand des wesentlich grösseren einsatzes von mitteln durch obama und die "gerade rechtzeitig" geplatzte blase "freier markt" das wahlergebnis stark beeinflussten, ergibt dies eine ahnung wie knapp die usa und der "rest der welt" einem duo infernale namens mc cain/palin entronnen ist.
auf jeden fall ist nicht ersichtlich, wie aus den (auch von ihnen angeführten) zahlen eine "überwindung des rassismus" abzuleitet werden kann.
ist es eine "überwindung des rassismus", wenn es einem afroamerikanischen kanditaten gelingt, die afroamerikaner, latinos und asiaten zu gewinnen?

siu
08.11.2008 13:51

naja, wir wissen nicht was passiert wäre, wenn obama weiss wäre. es gibt also keinen beweis, weder für die "überwindung des rassismus" noch für die "nicht-überwindung des rassismus".

beweise gibts nicht, aber indizien. obama hat gegenüber kerry in den nördlichen republikanischen states (wie z.b. south dakota, idaho, utah) stark zugeglegt, gegenüber kerry. in diesen states hat obama keinen wahlkampf betrieben, der einsatz der mittel kann das also nicht erklären. auch die wirtschaftskrise ist in diesen ländlichen states nicht so besorgniserregend wie in den industriellen gebieten. wenn rassismus eine rolle spielte, dann müsste man erwarten, dass obama in diesen gebieten WENIGER zuletgt als anderwo. was aber nicht der fall ist.

manfred maier 
09.11.2008 15:39
"weisse wählen mit grosser mehrheit mc cain....." diesne unbestreitbaren fakt können wir stehen lassen?

...und dann möge sich doch jeder selbst seine schlüsse daraus ziehen?

siu
09.11.2008 16:21

naja, weisse wählten auch mit grosser mehrheit bush (mit grösserer mehrheit als bei mccain!), und schwarze mit grosser mehrheit kerry.

weisse wählen traditionell mit grosser mehrheit republikanisch, und schwarze mit grosser mehrheit demokratisch.

aus der grossen mehrheit der weissen die mccain wählten kann man also nicht rassismus ableiten (denn bei kerry-bush sah es ganz ähnlich aus, aber das waren zwei weisse)

manfred maier 
09.11.2008 16:57
wollen sie damit sagen, dass die aufschlüsselung des wahlergebnisses nicht stimmt?

...was soll ihr "na ja"?
andeuten, dass eine grosse weisse mehrheit für mc cain doch keine ist?
zum rest habe ich ja deutlich gemachrt, dass sich jeder selbst seinen reim machen sollte.
die ausgangslage zum reimen sollten sie vernüftigerweise aber anerkennen.

Zenon
07.11.2008 23:38
.

Ich hoffe, es ist nicht, Rassist zu sein, das einzige, was Wähler dazu bewegen konnte McCain zu wählen.

van.der.stiege
07.11.2008 13:59
intressante zahlen...

... von wo haben sie die her?

manfred maier 
07.11.2008 19:43
interessante zahlen.....

...in diesem falle "die presse", 6.11., seite 2 "USA"....
die deatils sind weiter aufgeschlüsselt (u.a. wahlmänner für den sieger seit 32, wahlverhalten nach alter, nach einkommen, nach geschlecht,....
(zudem gute homepage zur us wahl!).
die daten zeigen klar: bei einer der sonst üblichen tiefen wahlbeteiligung wäre nun ziemlich klar mc cain (durch die weissen) gewählt.
wie aus diesen fakten eine "überwindung des tief verwurzelten us rassismus" abgeleitet werden kann, bleibt ein mediales mirakel.

Eric Red 
07.11.2008 22:17
interessante zahlen

zur information:
seit 1988 hat nur EIN(!) präsidentskanditat der demokratischen partei mehr "weisse" stimmen als barack obama bekommen, und zwar bill clinton in 1996 (46%). sonst haben kerry, gore, dukakis und selbst clinton (1992) alle bis maximal 44% der weissen stimmen gewinnen können. daher hat der relativ niedrigen anteil wesentlich mehr mit parteizugehörigkeit, bzw. ideologie zu tun als mit rassismus.

manfred maier 
07.11.2008 22:28
"....daher hat der relativ niedrigen anteil wesentlich mehr mit parteizugehörigkeit..."

...das mag in teilen sicher zutreffen.
obama hat zudem eine (knappe) mehrheit bei den weissen wählerInnen bis 30 jahre errungen.....vielfach erstwähler, welche einfach die nase voll von der bush kamarilla hatten.
nach wie vor bin ich der ansicht, aus den verfügbaren zahlen lasse sich nicht per se die "überwindung des rassismus" ableiten.

Zenon
07.11.2008 23:52
.

Natürlich ist allein die Tatsache, dass es eine Korrelation zwischen Hautfarbe und Wahlverhalten gibt, ein Hinweis auf eine Ungleichheit, der zu denken geben sollte.

Es gibt aber auch eine Korrelation zwischen Hautfarbe und Heimatstaat, Einkommen, etc. Der Zusammenhang zwischen Hautfarbe und Wahlverhalten wird also möglicherweise z.B. durch den Einfluss der Lebenssituation (Einkommen etc.) auf das Wahlverhalten vermittelt.

Afro-Amerikaner haben schon früher eher demokratisch gewählt.

Wenn man aus unterschiedlichen Wahlverhalten gleich einen Rassenkonflikt ableiten will, müsste man Österreich einen starken Generationenkonflikt, einen Berg-Tal-Konflikt, und einen Ost-West-Konflikt diagnostizieren. Stacheldraht zwischen Wiener Bezirken.

manfred maier 
08.11.2008 14:36
sehr eloquente ausführung......

...an dessen ende dann die erkenntnis stehen müsste, dass wir über rassismus im konkreten falle gar nicht diskutieren müssen, da er sich keinesfalls zweifelsfrei feststellen lässt.
das scheint mir kein besonders hilfreicher ansatz, um rassismus zu überwinden.

zinn glaeckl
07.11.2008 12:31
"Ich brauche Ihre Hilfe, Sie sind ein Führer in so vielen wichtigen Fragen."

Das sagt in einer solchen Situation nur ein schwacher Politiker -
oder ein besonders starker, der weiß, wie er noch stärker werden kann.

Unsere Politiker umgeben sich in der Regel nur mit Ja-sagenden Vasallen - fähige, starke Leute? - aus bekannten Gründen - lieber nicht!

Dies gilt vor allem für die Besetzung aller öffentlichen Positionen, wo die politischen Parteien das Sagen haben. Folge: Das Mittelmaß ist das Maß aller Dinge.

Sachdienliche Kritik oder andere Meinungen werden von den meisten Politikern vor allem als Majestätsbeleidigung oder Abweichlertum im besten bolschewistischen Sinn wahrgenommen.

Ein dummes, weil den Interessen der Republik - und ebenso auch den eigenen Interessen - höchst schädliches Verhalten.

gelegentlich heiter
07.11.2008 10:51
Einfach so ärgerlich,

es reicht nicht zu sagen "Mutter Amerikanerin, Vater Kenianer", es muss unbedingt noch "Weiße" dabeistehen, und nicht nur "Afrikaner aus Kenia" (no na), sondern auch noch "Scwarzafrikaner".

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