Ford mit kräftigem US-Absatzeinbruch

3. November 2008, 19:23
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Daimler mit US-Absatzrückgang - Marke smart dämpft Minus

Dearborn/New York - Der Absatz des US-Autobauers Ford ist im Oktober auf dem Heimatmarkt kräftig eingebrochen. Die Verkäufe seien im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 30,2 Prozent auf 132 838 Fahrzeuge gefallen, teilte das Unternehmen am Montag in Dearborn mit. Seit Jahresbeginn sanken die Verkäufe um 18,7 Prozent auf 1,726 Millionen. Während sich der Absatz der Marke Volvo mehr als halbierte, lag das Minus bei den Marken Ford, Lincoln und Mercury bei 29,2 Prozent.

Die Ford-Zahlen gelten als erster Hinweis auf einen Absatzrückgang, wie ihn die Autoindustrie in den USA seit 25 Jahren in einem Monat nicht mehr erlebt haben dürfte. Ford legte seine Monatszahlen als erster Autohersteller vor. Seine drei Marken Ford, Lincoln und Mercury verkauften demnach im Oktober 27 Prozent weniger Pkw als im Vorjahresmonat, bei Nutzfahrzeugen betrug der Rückgang bei den drei Marken 30 Prozent.

Der Autobauer Daimler hat im Oktober in den USA ein Viertel weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz sei um 24,5 Prozent auf 17 232 Autos zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Montag in New York mit. Ohne die Einführung der Marke smart wäre der Rückgang noch stärker ausgefallen, denn die Marke Mercedes-Benz verbuchte ein Absatzminus von 34,3 Prozent auf 14 996 Prozent. Der smart wird erst seit Jänner in den USA verkauft und kam im Oktober auf 2.236 verkaufte Exemplare.

Seit Jahresbeginn hat Daimler damit ein Absatzplus von 4,7 Prozent auf 212 686 Autos verbucht. Die Marke Mercedes-Benz kommt hingegen auf einen Rückgang von 5,3 Prozent auf 192 294 Autos. (APA/dpa/AP/Reuters)

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