Erdrutsche in China fordern mindestens 26 Tote

3. November 2008, 14:36
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Insgesamt sind bis zu 410.000 Menschen von den Folgen der Unwetter betroffen

Peking - Bei Erdrutschen und heftigen Regenfällen sind in China mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 45 weitere Menschen galten am Montag nach Behördenangaben noch als vermisst, nachdem in der südwestlichen Provinz Yunnan mehrere Schlammlawinen niedergegangen waren. Insgesamt seien bis zu 410.000 Menschen von den Folgen der Unwetter betroffen, erklärte die Provinzregierung.

Allein in der am schwersten betroffenen Region Chuxiong wurden bis Montag 20 Leichen geborgen, weitere 41 Einwohner galten laut der Nachrichtenagentur Xinhua als vermisst. Mehr als tausend Häuser stürzten ein, rund 2300 weitere wurden durch Erdrutsche und Steinschlag beschädigt. Straßen waren unterbrochen, die Stromversorgung und Telefonverbindungen brachen zusammen.

Die seit zwei Wochen andauernden heftigen Regenfälle sollten noch mindestens zwei Tage anhalten, so dass die Rettungsarbeiten erschwert blieben, erklärte die Regierung. Yunnan grenzt an die Provinz Sichuan, in der bei einem verheerenden Erdbeben im Mai mehr als 87.000 Menschen ums Leben kamen. (APA/AFP)

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