Startschuss für Sanierung der A8 in Oberösterreich

3. November 2008, 13:39
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Verbreiterung von 9,5 Meter auf 12,5 Meter um 41,4 Millionen Euro - Fertigstellung für Dezember 2010 geplant

Linz - Der Startschuss für den Sicherheitsausbau der Innkreisautobahn (A8) zwischen Pichl (Bezirk Wels-Land) und Meggenhofen (Bezirk Grieskirchen) ist gefallen. Um netto 41,4 Millionen Euro wird die Verkehrsader von 9,5 Meter auf 12,5 Meter verbreitert. Die Fertigstellung soll im Dezember 2010 erfolgen, kündigte die Asfinag am Montag in Linz an.

In Spitzenzeiten würden bis zu 45.000 Fahrzeuge pro 24 Stunden den elf Kilometer langen Abschnitt befahren, rund 30 Prozent des Verkehrs entfalle auf Lkw, erklärte Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (ÖVP). "Die A8 ist damit einer der wichtigsten oberösterreichischen Infrastrukturträger", betonte er. Rund 50.000 Quadratmeter Lärmschutzwände und ein geräuschmindernder Fahrbahnbelag sollen Anrainer schützen. Aber auch rigorose Geschwindigkeitskontrollen - vor allem beim Schwerverkehr - seien nötig, forderte Hiesl.

Während der nun beginnenden Bauvorbereitungen sei kaum mit Behinderungen zu rechnen, versprach Gernot Brandner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH. In der ersten Bauphase von Februar bis November 2009 werde die Richtungsfahrbahn Suben (Bezirk Schärding) erneuert. Ab dann werde der Verkehr über eine sogenannte 3+1-Führung - drei Fahrspuren Richtung Wels und eine Richtung Suben - abgewickelt, erklärte er. Im Anschluss daran werde der Verkehr auf der ausgebauten Richtungsfahrbahn Suben geführt - "und zwar im Gegenverkehr mit je zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn". (APA)

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