Wozu die reale Welt? - Dato Barbakadse

7. November 2008, 16:18
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Ich wohne und arbeite in Tbilissi, in der Hauptstadt Georgiens, wo im Sommer, besonders eben im August unerträgliche Hitze herrscht - Writer in Residence bei KulturKontakt Austria

Meine finanzielle Lage ermöglichte es mir nicht, mich mit meiner Lebenspartnerin und unseren drei Kindern inmitten der schönen Bergwelt in Westgeorgien oder am Schwarzen Meer zu erholen, deswegen blieben wir in Tbilissi. Außerdem musste ich meine Arbeit an den nächsten zwei Bänden der Editionsreihe "Österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts" zeitgleich zum Ende bringen und mich langsam für meine Deutschland- und Österreichreise vorbereiten. Dieses Projekt habe ich vor drei Jahren gegründet. Es ist geplant, die wichtigsten österreichischen Dichter ins Georgische zu übersetzen und in 30 Bänden herauszugeben. Es sind schon die ersten vier Bücher herausgegeben und im meinen Computer verweilen noch weitere vier druckfertige Bände der Reihe, außerdem mehrere hunderte verschiedene Materialien, die ich für mein Projekt seit Jahren in österreichischen Bibliotheken sammle, übersetze, schreibe, notiere, kopiere. Und plötzlich entsteht eine reale Gefahr, dass das alles vernichtet werden könnte. Damals war doch nicht klar, ob es den europäischen Staaten und den USA gelungen wäre, Russland zu stoppen. Selbstverständlich waren wir alle gefährdet, entweder unter den Bomben zu sterben oder nach dem Einmarsch der russischen Truppen in Tbilissi auf Erniedrigungen aller Art gefasst zu sein. Ich persönlich bekam die Informationen aus den verschiedenen europäischen Quellen und es wurde mir ganz deutlich, dass überall, wo russische Truppen einmarschierten, brutale Gewalt herrschte; sie bombardierten Häuserblocks, wo die einfache friedliche Bevölkerung wohnte; sie benutzten Waffen, die durch die Genfer Konvention verboten sind; russische Soldaten raubten alles, was es zu rauben gab. Gegenüber dieser Realität war ich einfach ohnmächtig. Wie hätte ich gegen die Bomben meine Familie verteidigen können? Wir müssten irgendwohin laufen, aber wohin? Und was wird mit dem von mir übersetzten Lyrikbändchen der österreichischen Autorin und mit Georgien eng befreundeten Marianne Gruber passieren, das ich vom ganzen Herzen übersetzte und schon in einer Woche in Tbilissi erscheinen sollte? In diesen Tagen war ich nur daran interessiert, die Materialien meines österreichischen Projektes, insgesamt ca. 4 Gigabyte, möglichst schnell im Internet zu speichern, das heißt in der virtuellen Welt zu verstecken. Schon dieses Bild unterdrückte mich: wie sich ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert vor der realen Welt verteidigen und in die virtuelle Welt laufen muss, um die literarischen Materialien zu retten, die eben für diese reale Welt geschaffen, übersetzt und recherchiert worden sind; die eben den Dialog zwischen verschiedenen dichterischen und sprachlichen kulturell Aktiven vermitteln muss. Gleich nachdem die Gefahr, in Tbilissi bombardiert zu werden, vorbei war, setzte ich die Arbeit an dem Projekt wie ein Verrückter fort. Das war ein seelischer Zustand, den die Ärzte als den posttraumatischen Stress bezeichnen. Bis heute bleibe ich - wie selbstverständlich alle georgischen Intellektuellen - unruhig, denn es ist ja sichtbar: dass alles, was zurzeit in Georgien läuft, mit vielen Haupttendenzen in der globalen Weltpolitik verbunden ist. Georgien ist nur ein winziger und gleichzeitig wichtiger Teil dieser globalen politischen und nicht zuletzt kulturellen Kette.

Wie hat die Mehrheit der Bevölkerung auf die Militäraktionen reagiert? Ganz unterschiedlich. Aber das Beistehen der USA und des Abendlandes hat die allgemeine Stimmung eindeutig positiv beeinflusst. Die Bevölkerung hat gesehen, dass Georgien nicht allein ist. Andererseits, selbst die Leute, die Russland mindestens als Georgiens Partnerland betrachteten, das die Funktion übernommen hat, Georgien und den ganzen Kaukasus vor der USA zu verteidigen, wurden völlig enttäuscht. Die russische Militäraktionen und die Realität, die wir jetzt in den schon von russischen Truppen verlassenen Gebieten beobachten, hat nicht nur uns, sondern der ganzen Welt gezeigt, wie fremd die Rechte der einfachen Menschen, der Zivilbevölkerung der derzeitigen russischen Regierung bleiben. Überall auf den Feldern, wo die Haustiere ihr Futter finden, haben sie Minen gelegt. Die Menschen laufen sogar auf ihren eigenen Bauerhöfen auf Minen. Niemand weiß, wann die "Bomben der dauernden Wirkung" explodieren.

Und trotz allem, die georgische Bevölkerung schickt nicht eine Botschaft der Verzweiflung an die Welt. Wir Georgier verstehen und respektieren die kulturelle Sprache der lebendigen Welt, was uns ermöglicht, unser Anstreben in die Richtung der kulturellen Welt zu richten. Und eben hier entsteht der brutale Wille Russlands, diesen unseren freien Willen zu vernichten und unserem Blick zur freien Welt im Weg zu stehen. Eben hier zeigt sich ein Problem, und zwar das Problem des in allen Richtungen veralteten Beziehungsmodells Russlands. Die Sprache, mit der Russland versucht, mit der zeitgenössischen kulturellen Welt zu kommunizieren, ist nicht eine veraltete, sondern eine ausgestorbene, nur für die Wissenschaftler der verschiedenen Gebiete interessante Sprache. Im Vergleich mit den ausgestorbenen linguistischen Sprachen, die ihre historisch-kulturelle und philologische Funktion niemals verlieren werden, hat die russische politisch-kulturelle Sprache die Funktion schon lange verloren, sie ist nicht nur unbrauchbar und unverständlich, sondern auch gefährlich für die kulturelle Welt, denn diese Sprache basiert nicht auf der Philosophie der Partnerschaft mit anderen Ländern, sondern auf dem dunkelsten Bedürfnis, die zaristischen sowie sowjetischen Traditionen der Sklaverei wieder aufzubauen und in möglichst vielen Ländern zu parasitieren. Eben in einer solchen Situation muss die Position der russischen Intellektuellen deutlich sichtbar sein. Bis sich die Stimme der russischen Intellektuellen nicht hören lässt und bis ihre Stimme zu schwach ist, um die offiziellen politischen Verfahrensmodelle der russischen Regierung auf wesentliche Weise zu beeinflussen und ihre Hauptströmung zu ändern, gibt es keinen Anlass, zu denken, dass es auch ein anderes Russland gibt. Nur dann, wenn es den russischen Schriftstellern, Künstlern, Philosophen, Wissenschaftlern gelingt, sich von der schweren Tradition des russischen Chauvinismus endgültig zu trennen, wird die restliche Welt ihre Stimme hören und akzeptieren.

Ich möchte mich nicht ins Thema vertiefen, wer an dieser Kaukasus-Krise tatsächlich interessiert ist, aber eins muss ganz deutlich gesagt werden: nicht Georgien hat eine Großoffensive im Kaukasus gestartet, sondern Russland, und nicht jetzt, sondern vor zweihundert Jahren. Russland ging es immer um die Eroberung des Kaukasus und nicht nur allein um Georgien. Wir Georgier waren in unserer Geschichte immer auf der Suche nach Partnern und Freunden, die uns behilflich sein könnten, unsere Identität zu verteidigen. Deswegen hat Georgien im Jahr 1783 einen Freundschaftspakt mit Russland geschlossen, den Russland aber bald einseitig aufgekündigt hat. Im Jahr 1801 hat es das Königtum in Georgien abgeschafft. Der Prozess der Annexion Georgiens dauerte lange und Russland hat ihn im Jahr 1864 eben mit der Annexion des Fürstentums Abchasien beendet. Danach hat Russland immer das Ziel verfolgt, sowohl Georgien als auch den ganzen Kaukasus zu russifizieren. Und als eine mächtige Waffe, die kaukasischen Völker zu beherrschen, hat Russland immer die bekannteste altrömische Strategie benützt, die Einheit der unterdrückten Völker zu spalten und sie gegen einander zu treiben. Russland ist es bis heute nicht gelungen, zu begreifen, dass selbst Russland an seiner Bewusstseinslage sowie einem Imperiumskomplex leidet. Das ist ein typisch russisches Merkmal: sie brauchen keine Freunde, sondern nur freiheitslose Sklaven. Russland muss, meiner Meinung nach, sich selbst befreien! Erst dann wird Russland in der Lage sein, die Freiheit anderer Nationen zu respektieren.

Weder beruflich noch mit meinen innerlichen Interessen pflege ich Kontakte mit der Politik. Schon vor über fünfzehn Jahren habe ich in Georgien ein Buch meiner Essays herausgegeben, dass "Poesie und Politik" heißt und die Meinung verteidigt, diese zwei wesentlichen Richtungen der menschlichen Tätigkeit seien grundsätzlich fremd für einander. Bis heute hat sich meine Ausgangsposition nicht verändert, doch sie hat nochmal meine Überzeugung bestätigt, wie tief Kultur und Politik einander beeinflussen und die Hauptströmungen im geistigen Leben der Menschen sowie ganzer Nationen verursachen. Von der historischen Sicht ist die Beziehung zwischen Russland und Georgien nicht eindimensional. Diese Länder verbindet nicht nur Feindschaft, sondern auch eine lange Geschichte enger politischer und kultureller Kontakte. Aber gleichzeitig fühlte sich Georgien immer beleidigt, denn unser Land wurde immer unbegreiflicherweise bestraft für seine Treue zu Russland. Ich weiß nicht, wer an den aktuellen Ereignissen politisch interessiert ist und was sich hinter den politischen Kulissen verbirgt, aber ich kann ruhig sagen, wer an solchen Aktionen nicht interessiert ist: es ist die Kultur. Die Kultur bedeutet ja eben die Sorge, die Fäden beizubehalten, die den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Sprachen ermöglichen. Und ich kann mit einem freien Gewissen behaupten, dass es eben Russland war, das immer versuchte, die kulturellen Beziehungen zwischen verschiedenen Nationen des Kaukasus einerseits und den kulturellen Dialog zwischen dem Kaukasus und der abendländischen Welt mit unglaublich schmutzigen und unzivilisierten Methoden zu verhindern.

In meinem Land bin ich bekannt als ein unaufhörlicher Kritiker des georgischen Lebensstiles und der Mentalität, die schon alle Gebiete des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Georgien erobert hat. Dieser Lebensstil ist emotions- und konsumgesteuert. Er richtet sich nach wechselhaften Moden, ist hedonistisch und wird nicht, wie Philosophen sagen würden, von "geistigen" Bestrebungen geleitet. Natürlich gibt es das bei vielen anderen Nationen auch. Aber in Georgien ist diese Kultur sehr stark ausgeprägt und hinter einer solchen Realität haben sich nicht immer sichtbare Ursachen versteckt, dessen Wurzeln in der tragischen Geschichte unseres Landes zu suchen sind. Niemals gab es in der georgischen Geschichte eine Zeit der Ruhe, wir mussten unsere Identität immer gegen die mächtigen Imperien und Länder verteidigen. Das alles hat in kultureller Hinsicht viele unerwünschte Spuren auf unseren Lebensstil hinterlassen. Das Gleiche kann man auch über Russland sagen. Es gibt keine vernünftigen Menschen in Russland, besonders unter Philosophen und Künstlern, die die russischen imperialistischen Komplexe nicht kritisieren würden. Die mit guten Argumenten unterlegten kritischen Meinungen in dieser Richtung hab ich von meinen russischen literarischen und philosophischen Kollegen oft gehört, auch viel gelesen. Was Russland und Europa von einander wesentlich unterscheidet, ist, dass Russland sich von seiner sowjetischen Vergangenheit lange nicht befreien konnte bzw. immer noch nicht kann, das Abendland sich aber von seiner kolonialistischen Politik schon seit langem verabschiedet hat. Nicht unbedingt aus humanistischen, sondern aus rein praktischen Gründen: die Dialektik der Opposition Herrscher-Knecht schädigt nicht zuletzt eben die Interessen des Herrschers. Die Philosophen kennen den genialen Paragraphen aus Hegels Werk "Die Phänomenologie des Geistes", wo man diese Moral herauslesen kann. Und Europa hat das gelernt.

Kaum ein europäischer Soldat hätte in einem anderen Land das getan, was russische Soldaten in Georgien getan haben. Mit einem solchen Verfahren haben sie sich selbst verurteilt. Darüber wird jetzt viel geschrieben. Ich verstehe, dass es in diesen Tagen von meiner Seite nicht vernünftig wäre, Georgien mit dem gleichen Ton zu kritisieren, wie ich es immer tue, doch eine Sache muss deutlich geäußert werden: heutzutage hat Georgien kein besonderes Bestreben, sich der Welt als ein Land zu zeigen, in dem eben der Kultur die Hauptstimme gegeben würde. Ich unterstreiche: sich nicht als Land der großen kulturellen Vergangenheit zu zeigen, sondern als ein Land, wo auch die Gegenwart der georgischen Kultur geschätzt und unterstützt wird. Die Realität sieht aber ganz anders aus: die Kultur wird heutzutage in Georgien als eine Ergänzung zu Politik und Wirtschaft betrachtet. Ich persönlich werde mich nur dann glücklich fühlen, wenn es Georgien gelingt, die europäischen Interessen an seine Kultur zu richten und nicht bloß an unsere Kulturvergangenheit und die geopolitische Gegenwart. Ich sehe sehr gut, dass Georgien und überhaupt der Kaukasus mit einer sehr wichtigen geopolitischen Funktion ausgerüstet ist und in einem praktischen Sinn, um ehrlich zu sein, freut mich das sowie gibt es mir die Hoffnung, dass es uns diese Funktion ermöglichen wird, sich vom russischen kolonialistischen Orbit zu befreien. Aber mein Anstreben ist ganz anders: fürs Abendland sowie für die ganze Welt kulturell nützlich zu sein.

Ich bin überzeugt, dass dem Auge des alten Abendlandes nichts entgeht. Es ist lächerlich, zu denken, dass die aktuellen Ereignisse am Kaukasus das Abendland erst jetzt erschüttern und aufwachen ließen. Ich gehöre zu den Menschen, die das Abendland als einen Ort des Lichtes betrachten. Die Realität ist es nur, dass es in der Welt viele Probleme gibt, die man nicht gleich lösen kann. Alles hat seine Zeit. Ich bin fest überzeugt, dass die europäischen Ideale der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nicht für immer nur Ideale bleiben werden. Es wird der Menschheit einmal gelingen, diese Ideale erst in ihrem Herzen und dann in der Welt zu verwirklichen. Für mich als einen georgischen Schriftsteller ist die Tatsache, dass die ganze gebildete Welt jetzt die Integrität, Souveränität und Freiheit Georgiens mit allen möglichen Mitteln zu unterstützen und zu verteidigen versucht, ein klares Zeichen dafür, wie überaus wichtig dem Abendland und überhaupt der gebildeten Weltöffentlichkeit es ist, der Philosophie der Freiheit treu zu bleiben. Und ich bin auch tief davon überzeugt, dass es Georgien gelingt, seine Dankbarkeit gegenüber der progressiven Welt mit der entsprechenden Würde zu äußern.

Zum Schluss muss ich mich aber wieder an das Thema meines posttraumatischen Stresses wenden und sagen, dass es mir eben in den schrecklichen Augusttagen in Tbilissi endgültig gelungen ist, auf die kulturell grundsätzliche Frage "Wozu Dichter?" meine eigene Antwort zu finden, und diese Antwort ist einfach: damit die reale innerliche Welt, auf der die reale äußere Welt basiert, nicht aufhört, sich zu drehen, damit der Wille zur Dichtung, d. h. der Wille zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen für immer fortgesetzt werden kann. (Dato Barbakadse, derStandard.at, 07.11.2008)

Mit freundlicher Genehmigung von Dato Barbakadse
und KulturKontakt Austria

  • Dato Barbakadse: "Die Poetik der folgenden Sekunde. Poesie und Prosa.", Edition Milo, Drava-Verlag, 2008 Lesung und BuchpräsentationÖsterreichische Gesellschaft für Literatur03.12., 19 hHerrengasse 5, 1010 Wien
 
 
 
    cover: drava-verlag

    Dato Barbakadse: "Die Poetik der folgenden Sekunde. Poesie und Prosa.", Edition Milo, Drava-Verlag, 2008

    Lesung und Buchpräsentation
    Österreichische Gesellschaft für Literatur
    03.12., 19 h
    Herrengasse 5, 1010 Wien

     

     

     

  • Dato Barbakadse (1966) ist ein georgischer Schriftsteller, Essayist
und Übersetzer und derzeit Writer-in-Residence von KulturKontakt
Austria.

1991 Diplomstudium der Philosophie und Psychologie an der
Staatlichen Universität Tiflis, Gründung und Organisation einer
literarischen Videozeitschrift, Gründung und Herausgabe der
Literaturzeitschrift Polylog (es erschienen vier Hefte),
Gründung und Herausgabe der Literaturzeitschrift ± Literatur (es
erschienen vier Hefte). Leitung des Buchreiheprojekts Österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts.
Mitglied der Münsteraner Autorengruppe MS-Lyrik seit 2002. Seit 2007
ist er Mitglied der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE.
Seine
Übersetzungen, u. a. von Hans Arp, Georg Trakl, Paul Celan, Hans Magnus
Enzensberger, sind in fünf Bänden publiziert. 2007 brachte der deutsche
Pop-Verlag Barbakadses Gedichtband Das Dreieck der Kraniche heraus.
    foto: kulturkontakt austria

    Dato Barbakadse (1966) ist ein georgischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer und derzeit Writer-in-Residence von KulturKontakt Austria.

    1991 Diplomstudium der Philosophie und Psychologie an der Staatlichen Universität Tiflis, Gründung und Organisation einer literarischen Videozeitschrift, Gründung und Herausgabe der Literaturzeitschrift Polylog (es erschienen vier Hefte), Gründung und Herausgabe der Literaturzeitschrift ± Literatur (es erschienen vier Hefte). Leitung des Buchreiheprojekts Österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Mitglied der Münsteraner Autorengruppe MS-Lyrik seit 2002. Seit 2007 ist er Mitglied der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE.

    Seine Übersetzungen, u. a. von Hans Arp, Georg Trakl, Paul Celan, Hans Magnus Enzensberger, sind in fünf Bänden publiziert. 2007 brachte der deutsche Pop-Verlag Barbakadses Gedichtband Das Dreieck der Kraniche heraus.

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