Fachhochschulen: Wunschzettel an Regierung

3. November 2008, 10:33
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FH-Konferenz: Rasche Erhöhung der studienplatzbezogenen Bundesfinanzierung notwendig - Novelle des Fachhochschulstudien-Gesetzes erforderlich

Wien - Ebenso wie die österreichische Rektorenkonferenz deponierte auch die Fachhochschul-Konferenz ihre Wünsche und Vorstellungen einer Politik in der kommenden Legislaturperiode. Sie fordert eine rasche Anhebung der studienplatzbezogenen Förderungen vom Bund - diese wurde von Minister Hahn in der Höhe von 13 Prozent versprochen, in der letzten Nationalratssitzung vor der Wahl wurde dann aber eine Erhöhung um 34 Prozent beschlossen. Dieser Beschluss sei nun rasch umzusetzen, zudem sei eine regelmäßige Valorisierung entsprechend dem Verbraucherpreisindex notwendig, heißt es von Seiten der Fachhochschul-Konferenz.

Basisfinanzierung vom Bund

Eine weitere Forderung betrifft die Einführung einer Basisfinanzierung für Forschung und Entwicklung. Im Gegensatz zu Universitäten seien Fachhochschulen bei Forschungsgeldern gänzlich auf Dritte oder Eigenfinanzierung angewiesen. Bei der Erstellung eines neuen Entwicklungs- und Finanzierungsplans, der ab 2010 in Kraft treten soll, wünscht sich die Fachhochschulkonferenz eine intensive Miteinbeziehung bei dessen Gestaltung. Geht es nach der Fachhochschulkonferenz, soll dieser Plan in die künftige Regierungserklärung mitaufgenommen werden, um die Planungssicherheit gewährleisten zu können. Außerdem bedürfe es aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre einer Novelle des Fachhochschulstudien-Gesetzes (FHStG) um die Autonomie auszuweiten. (red/derStandard.at, 3.11.2008)

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