Intel: Linux wird den Netbook-Markt dominieren

2. November 2008, 14:49
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Im Low-Cost-Bereich entscheidende Vorteile für das freie Betriebssystem - Keine Angst davor sich den Laptop-Markt abzugraben

Bis heute ist ein vorinstalliertes Linux auf Laptops oder Standrechnern weiterhin eine Rarität, ein Umstand, der auch der weiteren Verbreitung des freien Betriebssystems im Weg steht. Doch neue Märkte bedeuten oft auch neue Chancen und als eben solche hat sich zweifelsohne der aktuelle Aufstieg der Netbooks erwiesen.

Vorteile

Denn auf den Schmalspur-Laptops stehen eine Reihe von Faktoren im Vordergrund, bei denen Linux deutliche Vorteile gegenüber der Windows-Konkurrenz hat. Eine Einschätzung, die auch von Intel CEO Paul Otellini geteilt wird.

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In einem aktuellen Gespräch mit der Associated Press sieht er entsprechend in diesem Bereich eine rosige Zukunft für das Open Source-Betriebssystem. Linux werde den Netbook-Markt auf Dauer dominieren, prognostiziert Otellini. Ein wichtiger Punkt sei hier sicher das Preisargument, gegen "kostenlos" könne man in einem derartigen Billigpreis-Segment kaum ankommen.

Vorteile

Aber auch technologisch sieht der Intel-Boss eine Reihe von Vorteilen: So verbrauche Linux weniger Speicher und stelle geringere Anforderungen an die Grafik-Hardware als es Windows tue. Zwar sei hier Windows XP etwas besser als das aktuelle Vista, aber dies habe keine langfristige Zukunft mehr.

Auffressen

Auch allgemeine Aussagen zum Netbook-Markt ließ sich Otellini entlocken. So hat er keine große Angst davor, dass man sich mit den Netbooks den "großen" Laptop-Markt - und somit eine bedeutende Einnahmequelle abgraben könne. Wenn ein deutlich teureres Notebook nicht auch wesentlich mehr Funktionalität und somit Kaufanreiz böte, wäre man schließlich selber schuld. (red)

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