Chef der Bundespolizei soll in Drogengeschäfte verwickelt sein

2. November 2008, 09:44
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Gerardo Garay musste nach nur sechs Monaten im Amt zurücktreten

Mexiko-Stadt - Der Chef der mexikanischen Bundespolizei Gerardo Garay ist am Samstag wegen Vorwürfen einer möglichen Verwicklung seiner Behörde in Drogengeschäfte zurückgetreten. Garay erklärte, er trete zurück, um den Weg für eine juristische Untersuchung von Vorwürfen gegen ihn zu ermöglichen. Der Drogenkrieg vor allem im Norden des Landes hat in diesem Jahr bereits tausende Tote gefordert. Weite Teile von Polizei und Staatsanwaltschaft sollen korrupt sein.

Um welche Vorwürfe es ging, sagte der amtierende Chef der Bundespolizei nicht. Die Zeitung "Reforma" berichtete, Beamte der Bundespolizei sollen am Flughafen von Mexiko-Stadt Drogenhändlern geholfen haben. Garays Vorgänger Edgar Millan Gomez wurde im Mai erschossen. Die Ermittler vermuteten Drogenkartelle hinter der Tat. Gomez hatte unter anderem einen am Flughafen aktiven Drogenhändlerring auffliegen lassen. (APA/AP)

 

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