Anaheims Serie endet nach "Achterbahn-Fahrt"

1. November 2008, 12:23
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6:7-Heimniederlage der Ducks nach Penaltyschießen gegen Vancouver

Anaheim/Kalifornien - Nach fünf Siegen en suite ist die Erfolgsserie der Anaheim Ducks in der National Hockey League (NHL) am Freitagabend zu Ende gegangen. Die Kalifornier verloren ihr Heimspiel gegen die Vancouver Canucks nach Penaltyschießen 6:7. Erst nach 13 Penaltys und einem Spiel, das einer "Achterbahn-Fahrt" glich, stand die Niederlage Anaheims fest.

Der Schweizer Ersatzgoalie Jonas Hiller war in der 35. Minute für den schon sichtlich entnervten Jean-Sebastien Giguere aufs Eis gekommen, nachdem der Frankokanadier innerhalb von sieben Minuten drei Treffer kassiert hatte und die Ducks so 2:4 in Rückstand geraten waren. Doch auch Hiller musste bereits nach 41 Sekunden erstmals hinter sich greifen, womit die Hausherren gar 2:5 im Hintertreffen lagen.

Anaheim gab aber nicht auf, denn nicht einmal zwei Minuten später hieß es bereits 5:5, nachdem die 16.704 Fans im Honda Center innerhalb von 100 Sekunden gleich drei "Enten-Treffer" gesehen hatten. Im Schlussabschnitt führte Vancouver dann ab der 49. Minute 6:5, doch Corey Perry gelang 57 Sekunden vor der Schlusssirene der erneute Ausgleich. Im Penalty-Schießen brachte der erfolgreiche Versuch von Mattias Öhlund die Entscheidung zugunsten der Gäste aus der Olympia-Stadt 2010.

Die zweite Partie des Tages war nur bis Mitte des zweiten Drittels spannend, als es in Chicago zwischen den Blackhawks und den Dallas Stars 2:2 stand. Am Ende setzten sich die Hausherren aus Illinois gegen die Texaner glatt 5:2 durch. Mit 45 Gegentreffern in 11 Spielen ist Dallas derzeit das schwächste Defensiv-Team der NHL. (APA/Si)

 

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