Überschwemmungen in Vietnam: Mindestens 55 Tote

3. November 2008, 09:28
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Die Opfer sind ertrunken oder wurden durch einstürzende Häuser und Stromleitungen getötet

Hanoi  - Bei den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten sind in Nord- und Zentralvietnam mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer seien ertrunken oder wurden durch einstürzende Häuser und Stromleitungen getötet, wie die Nationale Vereinigung zur Prävention von Überflutungen am Montag mitteilte.

"Dieses Jahr sind wir historischen Überschwemmungen ausgesetzt, die schlimmsten seit Jahrzehnten", sagte ein Sprecher der Regionalverwaltung. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Hanoi, in der nach mehr als einer Woche Dauerregen mehrere Viertel unter Wasser stehen und bisher 18 Menschen ums Leben kamen.

Das Unwetter zerstörte den Angaben zufolge Tausende Häuser und überflutete hunderte Hektar Reisfelder. In der Provinz Ninh Binh südlich von Hanoi brach ein Deich des Flusses Hoang Long. Nach Behördenangaben wurden etwa 10.000 Häuser in der Gegend überflutet. Meteorologen rechneten am Montag damit, dass die Regenfälle noch zwei Tage anhalten werden. (APA/AFP)

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    Die Menschen in Hanoi leiden unter den schwersten Regenfällen seit mehr als zwei Jahrzehnten. Viele Straßen stehen unter Wasser, zahlreiche Häuser sind ohne Strom.

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