Mehr als dreißig Tote bei US-Raketenangriffen

1. November 2008, 11:43
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Bombardements in Nord- und Süd-Waziristan - Ranghohes Al-Kaida-Mitglied getötet - Mit Video

Peshawar - Ein ranghoher Kommandant des Terrornetzwerks Al Kaida ist nach Angaben pakistanischer Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Afghanistan getötet worden. Der aus Ägypten stammende Abu Jihad al-Masri sei in der Nacht zu Samstag bei einem Drohnenangriff in der Stammesregion Nord-Waziristan zusammen mit weiteren Rebellen getötet worden, teilte ein ranghoher Vertreter der Sicherheitskräfte mit. Masri hatte sich den Angaben zufolge häufiger in von Al Kaida verbreiteten Videos geäußert. Die USA hatten für seine Ergreifung - tot oder lebendig - eine Million Dollar (784.000 Euro) Belohnung ausgesetzt.

Bei den mutmaßlichen US-Raketenangriffen in den pakistanischen Stammesgebieten Nord- und Süd-Waziristan wurden nach neuen Angaben am Freitag mindestens 32 Menschen getötet. Die anhaltenden Raketenangriffe auf pakistanischem Territorium belasten die Beziehungen zwischen Islamabad und Washington. Am Mittwoch hatte das pakistanische Außenministerium US-Botschafterin Anne Patterson einbestellt und die Attacken als Verletzung seiner Souveränität verurteilt. Pakistan gehört bisher zu den wichtigsten Verbündeten der USA im sogenannten "Krieg gegen den Terror". (APA/Reuters/AP)

 

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