Pensionskassen mit dickem Minus von 8,4 Prozent bis September

31. Oktober 2008, 14:32

Beziehern von Zusatz­pensionen drohen 2009 starke Einschnitte, ein Grund dafür sind Veran­lagungen der Kas­sen an den gebeutelten Börsen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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angelo6 
01.12.2008 14:52
interessant ist nicht das Veranlagungsergebnis, sondern der Effekt für die Versicherten

Und hier gibt es durch das Pensionskassengesetz von Schüssel und Grasser seit Jahren Leistungskürzungen für die Versicherten!

eierimschmalzpfandl
13.11.2008 09:30
Es gibt auch Fälle der Rechtslage,

wo der ehemalige Arbeitgeber an die Pensionskassen AG Gelder nachschießen muss, um gewisse Kürzungen der Pensionskassenpensionen ehemaliger Mitarbeiter zu verhindern. (Beispielsweise gibt es Betriebsvereinbarungen nicht nur über beitragsorientierte Pensionskassenpensionen, sondern auch letztgehaltsabhängige Mindestpensionsausmaße).

Onkel Hans D.
10.11.2008 20:57

Bei 8,4% Minus wird es nicht bleiben - das ist der Stand per Ende September...

helmi99
03.11.2008 23:57
Viva Dr. Jose Pinera!

geh bitte! was sind denn schon 8,4%? peanuts! immerhin ist da noch ein komma dazwischen! also gar kein grund sich irgendwelche gedanken zu machen, schwitzer. the party will go on.

Kitharoidos Mesomedes Kres
02.11.2008 17:13
Pater hemon

ho en tois ouranois ...

Kata Maththaion, 6, 11

"Das Brot unser, das für den folgenden Tag, gib uns am heutigen Tag!"

Korrekte Übersetzung der Bitte um Nahrung im Vaterunser.

Liber_Latinus
02.11.2008 18:42
Secundum Mathaeum 6, 12

"Et dimitte nobis debita nostra, ...!"

"Und erlasse uns unsere Schulden!"

pinka_botanika
02.11.2008 15:56
Mitarbeiter-Vorsorgekassen

Die "Abfertigung neu" stellt in erster Linie keine Pensionsvorsorge dar, vielmehr wollen die allermeisten davon betroffenen Dienstnehmer, sobald es geht, den gesamten Betrag möglichst auf einmal ausbezahlt haben.
So schaut es aus.

Onkel Hans D.
09.11.2008 11:56


Bei diesen Renditen ist es doch klar, dass die Arbeitnehmer/innen sich das Geld sofort auszahlen lassen und nicht im "System" lassen...

Querschneidführer
09.11.2008 14:57

Ihre Stellungnahme beweist, dass Sie sich bei der "Abfertigung neu" gar nicht auskennen.

Der Österreicher
07.11.2008 21:38

Die Abfertigung ist in der Tat keine Pensionsvorsorge, sondern eine Abfertigung.

Onkel Hans D.
02.11.2008 22:24

Den Menschen die sich das Geld auszahlen haben lassen haben RICHTIG gehandelt!

Mit der der Abfertigung-NEU haben die Sozialpartner (AK und WK) wieder einen Versuch unternommen Menschen in den Aktienmarkt zu drängen, welche dort gar nicht hinwollten....

Liber_Latinus
03.11.2008 13:45

Das System ist ganz anders. Nun werden alle Beschäftigten erfasst, früher war es eine Domähe der Angestellten. Auch gab es bei eigener Kündigung und in gewissen andern Fällen früher keine Abfertigung. (Rechtslage bei "Abfertigung alt" blieb).

eierimschmalzpfandl
02.11.2008 09:29
Nochmals

Die meisten Veranlagungsentscheidungen werden nicht von den Pensionskassen sondern von den einzelnen "Veranlagungs- und Risikogemeinschaften" getroffen, das heißt, von Vertretern der Firmen, welche ihrer Belegschaft eine solche Zusatz-Altersversorgung eingerichtet haben, Auch diese Firmen sind teils mit den Gesetzesveränderungen in diesem Jahrhundert nicht einverstanden und hätten oft lieber die Rechtslage vor der Jahrtausendwende!

e22
03.11.2008 11:03
Schön wärs

aber die Realität sieht anders aus. Glaubst Du wirklich, dass bei einer allgemeinen VRG hier auch nur ein AWB bzw. dessen Firma eine Mitsprache hat? Bestenfalls wird im Veranlagungsausschuss über die Erträge/ Verluste des abgelaufenen Quartals berichtet. Die große Masse der AWBs erfährt nicht einmal das.

Bei betrieblichen PKs magst du vielleicht ein bisschen Recht haben, haben die AWB eine gewisse Mitsprache.

Aber die tatsächlichen Entscheidungen über die Veranlagung trifft nur der PK-Vorstand

Liber_Latinus
03.11.2008 13:48

Stimmt nicht, sonst hätten ja alle Veranlagungs- und Risikogemeinschaften nicht so unterschiedliche Performance-Werte!

Ava Tar
01.11.2008 18:15
Und da ist die Inflation noch gar nicht drin mitgerechnet

pari ausgestiegen nach 3 Jahren, Unsinn. Allein die Inflation lag in Summe bei 7-8%. Um diesen Betrag wurde also unser Pensionsleistung entwertet.

Nika Asziantschov
01.11.2008 15:41
Wer hätte das gedacht?

Die staatlichen Pensionen sind sicher. Die viel gerühmte private Pensionsvorsorge jedoch geht den Bach runter.

so oder so (oder so ähnlich)  
02.11.2008 12:42
Private Modelle unterliegen Schwankungen. Stimmt. Staatliche aber werden strukturell ausgedünnt. Und das ist noch viel beängstigender.

Andreas Prucha
01.11.2008 16:38
Ich denke das müsst man etwas differenzierter sehen.

Die staatlichen Pensionen sind insoweit auf jeden Fall sicherer als die Privaten, weil der Staat im Gegensatz zu den Privaten nicht gewinnorientiert ausgelegt ist und wirtchaftlich schlechtere Zeiten auch mal ohne Kürzungen überstehen kann. Trotzdem ändert das nichts an der demografischen Entwicklung, und die staatliche Pension in der Höhe wie jetzt wird bei gleichbleibenden Pensionsantrittsalter und bei gleichbleibenden Beiträgen nicht ewig beibehalten werden können. Um Anpassungen kommen wir nicht rum, aber auf private Pensionen zu setzen ist keine Lösung des Problems, sondern ein zusätzliches Risiko

RichardRoe
01.11.2008 17:12

Die 'demographische Entwicklung' ist ein Schreckgespenst der 'Berater' von Schüssel und Co - es gab keinen Grund, die künftigen Pensionen zu kürzen. Außer natürlich, den Versicherungen einen warmen Geldregen zu bescheren - das war ja der eigentliche Sinn und Zweck der Aktion.

Falls das nicht klar ist: Wir waren noch vor relativ kurzer Zeit 7 Mio Östereicher, jetzt marschieren wir stramm auf die 9 Mio zu. Wegen der Zuwanderung. Da kommen aber keine Pensionisten sondern hauptsächlich junge Menschen im arbeitsfähigen Alter. Die können noch lange die Pensionen garantieren. Das demographische Argument wurde schon mehrmals widerlegt, doch die Politik wünscht für solche Sachen keine Öffentlichkeit.
http://www.linksnet.de/de/artikel/20020

Onkel Hans D.
02.11.2008 22:26


Sind Sie wirklich davon überzeugt, dass die Bevölkerungszahl Österreichs ins unendliche wachsen kann?

Konrad Euler
02.11.2008 11:50

woanders nennt man ein system, das sich nur durch hinzunahme neuer einzahler finanzieren lässt, schneeballsystem.

ich bin ein verteidiger der staatlichen pension und für einen weiteren zuzug - aber ihre argumentationen ist derartig kraus (das demografische argument ist nie und nimmer widerlegt!), dass man glauben möchte, sie meinten es nicht ernst. vielleicht sollten sie ihre ideologische brille einmal abnehmen!

pinka_botanika
02.11.2008 15:52

PV ist ein Umlage- kein Schneeballsystem.
Thema sind übrigens österreichische Pensionskassen,
welche auch kein Schneeballsystem sind, sondern ein konkret auf Einzelversicherte bezogenes System.

Konrad Euler
02.11.2008 19:11

natürlich ist es kein schneeballsystem.

ich wollte damit einfach die absurdität der beweisführung von meiner vorposter vorführen, der meint, dass "demographische argument" widerlegt wäre, unter anderem weil doch so viel neue einzahler dazukommen die (noch) keine pensionen beziehen.

Dante Alighieri
01.11.2008 22:42

Zuwanderung lindert das Altersproblem nur vorübergehend -- denn auch Zuwanderer werden alt. Sprich man bräuchte einen dauernden Strom junger Einwanderer damit das Pensionssystem hält. Außerdem bemüht sich der österreichische Staat ja nach Kräften Zuwanderer von legaler Arbeit und von Bildung fernzuhalten -- weshalb diese nicht sehr viel zum Pensionssystem beitragen können.

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