Heuer wird jede zweite Betriebspension zwischen 0,5 und 2 Prozent angehoben werden
Wifo-Chef Karl Aiginger: Lücke bei staatlichen Pensionen sei nur über betriebliche Altersvorsorge kompensierbar
In Bezug auf die staatliche Altersabsicherung sehen Österreichs Jugendliche schwarz
wo der ehemalige Arbeitgeber an die Pensionskassen AG Gelder nachschießen muss, um gewisse Kürzungen der Pensionskassenpensionen ehemaliger Mitarbeiter zu verhindern. (Beispielsweise gibt es Betriebsvereinbarungen nicht nur über beitragsorientierte Pensionskassenpensionen, sondern auch letztgehaltsabhängige Mindestpensionsausmaße).
Die meisten Veranlagungsentscheidungen werden nicht von den Pensionskassen sondern von den einzelnen "Veranlagungs- und Risikogemeinschaften" getroffen, das heißt, von Vertretern der Firmen, welche ihrer Belegschaft eine solche Zusatz-Altersversorgung eingerichtet haben, Auch diese Firmen sind teils mit den Gesetzesveränderungen in diesem Jahrhundert nicht einverstanden und hätten oft lieber die Rechtslage vor der Jahrtausendwende!
aber die Realität sieht anders aus. Glaubst Du wirklich, dass bei einer allgemeinen VRG hier auch nur ein AWB bzw. dessen Firma eine Mitsprache hat? Bestenfalls wird im Veranlagungsausschuss über die Erträge/ Verluste des abgelaufenen Quartals berichtet. Die große Masse der AWBs erfährt nicht einmal das.
Bei betrieblichen PKs magst du vielleicht ein bisschen Recht haben, haben die AWB eine gewisse Mitsprache.
Aber die tatsächlichen Entscheidungen über die Veranlagung trifft nur der PK-Vorstand
Die staatlichen Pensionen sind insoweit auf jeden Fall sicherer als die Privaten, weil der Staat im Gegensatz zu den Privaten nicht gewinnorientiert ausgelegt ist und wirtchaftlich schlechtere Zeiten auch mal ohne Kürzungen überstehen kann. Trotzdem ändert das nichts an der demografischen Entwicklung, und die staatliche Pension in der Höhe wie jetzt wird bei gleichbleibenden Pensionsantrittsalter und bei gleichbleibenden Beiträgen nicht ewig beibehalten werden können. Um Anpassungen kommen wir nicht rum, aber auf private Pensionen zu setzen ist keine Lösung des Problems, sondern ein zusätzliches Risiko
Die 'demographische Entwicklung' ist ein Schreckgespenst der 'Berater' von Schüssel und Co - es gab keinen Grund, die künftigen Pensionen zu kürzen. Außer natürlich, den Versicherungen einen warmen Geldregen zu bescheren - das war ja der eigentliche Sinn und Zweck der Aktion.
Falls das nicht klar ist: Wir waren noch vor relativ kurzer Zeit 7 Mio Östereicher, jetzt marschieren wir stramm auf die 9 Mio zu. Wegen der Zuwanderung. Da kommen aber keine Pensionisten sondern hauptsächlich junge Menschen im arbeitsfähigen Alter. Die können noch lange die Pensionen garantieren. Das demographische Argument wurde schon mehrmals widerlegt, doch die Politik wünscht für solche Sachen keine Öffentlichkeit.
http://www.linksnet.de/de/artikel/20020
woanders nennt man ein system, das sich nur durch hinzunahme neuer einzahler finanzieren lässt, schneeballsystem.
ich bin ein verteidiger der staatlichen pension und für einen weiteren zuzug - aber ihre argumentationen ist derartig kraus (das demografische argument ist nie und nimmer widerlegt!), dass man glauben möchte, sie meinten es nicht ernst. vielleicht sollten sie ihre ideologische brille einmal abnehmen!
natürlich ist es kein schneeballsystem.
ich wollte damit einfach die absurdität der beweisführung von meiner vorposter vorführen, der meint, dass "demographische argument" widerlegt wäre, unter anderem weil doch so viel neue einzahler dazukommen die (noch) keine pensionen beziehen.
Zuwanderung lindert das Altersproblem nur vorübergehend -- denn auch Zuwanderer werden alt. Sprich man bräuchte einen dauernden Strom junger Einwanderer damit das Pensionssystem hält. Außerdem bemüht sich der österreichische Staat ja nach Kräften Zuwanderer von legaler Arbeit und von Bildung fernzuhalten -- weshalb diese nicht sehr viel zum Pensionssystem beitragen können.
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