Ibero-Amerikanischer Gipfel: Millionen in Südamerika von Armut bedroht

1. November 2008, 19:01
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Auswirkung der Finanzkrise - Iberoamerikanische Staaten für Teilnahme Spaniens an G-20-Treffen

San Salvador - In Folge der Finanzkrise drohen in Südamerika und der Karibik neun Millionen Menschen in die Armut abzurutschen, hieß es in der Abschlusserklärung des 18. Iberoamerikanischen Gipfels in San Salvador am Freitag. Die iberoamerikanischen Staaten wollen beim Erarbeiten von Möglichkeiten zur Beendigung der Finanzkrise besser eingebunden werden. Sie seien dank ihrer gefestigten Volkswirtschaften und ausreichender Devisenreserven gerüstet.

Die Gipfelteilnehmer unterstützten außerdem eine Teilnahme Spaniens am Mitte November geplanten Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) zur Finanzkrise in Washington. Eine Teilnahme Spaniens an dem Gipfel ist derzeit aber nicht vorgesehen.

Zu den Ibero-Amerika-Staaten gehören neben Spanien und Portugal die spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Lateinamerikas. Mit der Forderung nach einer grundlegenden Reform des internationalen Finanzsystems war der Ibero-Amerika-Gipfel am Freitag zu Ende gegangen. (APA)

 

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