Zombie-Invasion: Gegenmittel für die World of WarCraft-Seuche

30. Oktober 2008, 12:59
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Das Untreiben in der virtuellen Welt hat ein Ende - Vermutung: Blizzard hat die virtuelle Katastrophe für wissenschaftliche Zwecke genutzt

Blizzard Entertainment hatte sich zum Start der World of WarCraft-Erweiterung "The Wrath of the Lich King" einen Scherz ausgedacht und eine Seuche in der virtuellen Welt verbreitet. Die Folge: Jeder, der sich ansteckte und nicht rasch genug Gegenmaßnahmen ergriff wurde zum Zombie. Die rund 11 Millionen Spieler sahen sich rasch vor eine Zombie-Invasion gestellt.

Gegenmittel 

Die Mehrheit der Gemeinde dürfte den Scherz freudig aufgenommen haben, doch vor allem unbedarfte Spielern, die ahnungslos zu Untoten mutierten, sahen sich schnell überfordert. Die Hersteller haben mittlerweile reagiert und bereiteten der Seuche ein Ende, berichtet die Times Online.

Forschung

Es wird vermutet, dass Blizzard den temporären Seuchenausbruch auch in den Dienst der Wissenschaft gestellt hat. Der Hintergedanke: Forscher könnten die gesammelten Daten und Beobachtungen aus der virtuellen Welt nutzen, um sich auf reale Fälle vorzubereiten. Sowohl das Verhalten der betroffenen Bevölkerung, als auch die möglichen Gegenmaßnahmen könnten sich so studieren lassen. (zw)

  • Die Zombie-Invasion ist gestoppt.
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    Die Zombie-Invasion ist gestoppt.

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