"Nichts zu sehen"

29. Oktober 2008, 11:40
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Fünf künstlerische Positionen zum Thema "räumliche Leere" stehen im blumberg zum Diskurs - Ausstellung von 7. bis 22. November

Das Phänomen räumlicher "Leere" steht im Fokus der Ausstellung "nichts zu sehen", die am 7. November im blumberg startet. Es geht um die Betrachtung seiner verschiedenen Größenordungen: vom leeren Zimmer zur leeren Wohnung, vom leeren Haus zur leeren Stadt, bis zur entleerten Landschaft. Der Zustand der Leere ist dabei meist mit einem Verlust an Identität verbunden.Dr leere Raum verschwindet so nach und nach aus der Wahrnehmung seiner Umgebung. Diese Entwicklung stellt das übergreifende Thema fünf künstlerischer Positionen dar.

Als verbindende Komponente tritt dabei die Abwesenheit zentraler Elemente in den Vordergrund. Bildinhalte dienen hier mehr als Referenz auf das Fehlende, als auf ihre eigenen Gegenständlichkeit. Die scheinbara Belanglosigkeit der Aufnahmen verunsichert dabei die BetrachterInnen, die aufgefordert werden, Spuren zu lesen, Hinweise zu füllen und Assoziationen herzustellen. Daraus stellt sich die grundlegende Frage nach dem "Nichts" im Gegensatz zum "Etwas". Nachdem, was ist und was sein könnte, was wir sehen und was wir nicht sehen - können oder wollen, heißt es in der Ankündigung. (red)

Eröffnung:
07.11.2008 18:30 Uhr
Blumberg
Blumberggasse 20
1160 Wien
Ausstellungsdauer:
08.- 22.11.2008
Mo-Mi 12-16h, Do 12-20h, Sa 10-16h
Finissage
22.11 ab 10h
www.blumberg.at

  • "Matthias & Teresa", aus der Serie "Zwischenmenschlich"
    Foto: blumberg.at

    "Matthias & Teresa", aus der Serie "Zwischenmenschlich"

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