Wieviele Mitglieder haben die österreichischen Parteien jeweils?

31. Oktober 2008, 12:54
  • Die ÖVP-Mitgliederzahl setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Unterorganisationen, etwa dem Bauernbund.
    foto: apa/fohringer

    Die ÖVP-Mitgliederzahl setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Unterorganisationen, etwa dem Bauernbund.

derStandard.at hat nachgefragt - ÖVP auf Platz eins, Grüne abgeschlagen - Am teuersten ist die Mitgliedschaft bei der SPÖ

User Der Sinn des Lebens hat uns folgende Frage geschickt: Wieviele Mitglieder haben die österreichischen Parteien jeweils?

derStandard.at hat nachgefragt. Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Angaben der Parteien.

Auf Platz eins landet die ÖVP. Die Volkspartei hat rund 700.000 Mitglieder, wie es aus der Parteizentrale heißt. "Ganz genau" könne man das allerdings sagen. Die Mitgliederzahl setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der sechs Unterorganisationen, die da wären: ÖAAB, ÖVP-Frauen, Wirtschaftsbund, JVP, Bauernbund un Senioren. Einheitliche Mitgliedsbeiträge gibt es nicht.

Auf Platz zwei befindet sich die SPÖ. Die Roten haben rund 300.000 Mitglieder. Die Mitgliedschaft kostet fünf Euro pro Monat. Es gibt auch ermäßigte Mitgliedschaften, bei denen 4 Euro pro Monat zu bezahlen sind (bei Einkommensschwachen), und symbolische Mitgliedschaften zu je 70 Cent pro Monat (für Studenten, Präsenzdiener, Frauen in Karenz...).

Platz drei geht an die FPÖ. Die Freiheitlichen haben 40.000 Mitglieder. Die Beiträge für die Mitgliedschaft sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Wien bezahlt man 1,80 Euro pro Monat, als Student einen Euro. Außerdem gibt es sogenannte "Anschlussmitgliedschaften" um 80 Cent pro Monat. Letztere kann man in Anspruch nehmen, wenn bereits ein Haushaltsmitglied Parteimitglied ist.

Auf Platz vier liegt laut eigenen Angaben das BZÖ. Die Orangen haben mehr als 10.000 Mitglieder, sagt der Pressesprecher des BZÖ auf derStandard.at-Anfrage. Als BZÖ-Mitglied zahlt man rund drei Euro Mitgliedsbeitrag im Monat.

Den letzten Platz der Parlamentsparteien belegen die Grünen, die nur 4.600 Mitglieder haben. (rwh, derStandard.at, 31.10.2008)

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Anschlussmitgliedschaften

bei der FPOe - LOL

Diese Mitgliedszahlen sind vollkommener Schwachsinn

Die ÖVP zählt Mitglieder der JVP als Parteimitglied. Die Mitgliedschaft bei der JVP ist meist gratis und die Leute werden bei den diverse Zeltfesten zur Unterschrift "überredet".

Bei der SPÖ ist wirklich nur der/die Mitglied der/die €60 im Jahr blecht.

Bauernbund etc

nicht vergessen, dass man als Bauerntochter/sohn automatisch beim Bauerbund is. Wahrscheinlich zählt auch schon ein Konto bei der Raika als Mitgliedschaft. Vielleicht auch jeder Ministrant, Jungscharler, etc.?

Lesens den zugehörigen Artikel, bevor sie Quatsch schreiben oder wiederholen, was ohnehin schon im Artikel gesagt wird.

Und die Mitgliedschaft in der ÖVP ist gratis, oder wie?

Wieviele Mitglieder haben die österreichischen Parteien jeweils?

Das Ziel sollte sein, diese mafios strukturierte Partei jene Position zu bringen, wohin sie wirklich hingehört. Ich finde es schon sehr interessant, dass selbst die „unabhängigen Tageszeitungen“ sofort jenen Artikel herausnehmen, sobald darüber eine negative Meinung über Häupl, Faymann, oder über diese Rudas aufscheint. Das sind jene Methoden, welche ich nur aus der kommunistischen Prawda, zu Deutsch „Wahrheit“ kenne. Also jene Wahrheit die von den Sozialisten als solche genehmigt wird. Übrigens war auch das ein Medienunternehmen, welches sich sehr bald finanzielle Probleme schlitterte,wie eben alle Sozialistischen Unternehmen nämlich der Konsum, die Bawag, Bösendorfer... vielleicht deswegen der Mitgliederschwund?

Wenn was überflüssig ist, dann das Räsonieren von Leuten, die KEINE Parteimitglieder sind darüber, daß andere Mitglieder einer Partei sind. Ist doch wohl jedem selbst überlassen, oder?

bei den 700000 Mitgliedern der ÖVP sind sicher viele Doppelmitglieder dabei

nicht wenige sind in mehreren Bünden Mitglieder:
etwa JVP und Bauernbund, oder ÖAAB und Frauenbewegung....
Da einfach nur die Mitgliederzahlen der Bünde zusammengerechnet werden, ist das Ergebnis verfälscht.

Dennoch bleibt: die SPÖ hat in den letzten 15 Jahren fast die Hälfte ihrer Mitglieder verloren; die ÖVP ist stabil. Der Grund ist hauptsächlich der "natürliche Abgang" der Pensionistenpartei SPÖ.

der grund liegt er darin, dass die spö aufgehört sozialdemokratische politik zu machen...

und deswegen viele sozialdemokratInnen sich von der nicht mehr sozialdemokratischen partei abgewandt haben...

Anschluss für 80 Cent pro Monat?

Die ganze Wahrheit?

ÖVP:
gesamt: 1.269.656 Stimmen
davon 700.000 Mitglieder als Fixstimmen
somit 569.000 "Freie Stimmen" gewonnen.

SPÖ:
gesamt: 1.430.206 Stimmen
davon 300.000 Mitglieder als Fixstimmen
somit 1.130.000 Freie Stimmen gewonnen.

Die anderen Parteien spar ich mir, aber man sieht hier deutlich wer von "Nichtmitgliedern" eher gewählt wird...

Und dementsprechend sieht auch die Politik aus - die ÖVP macht nur noch Klientelpolitik. Die braucht es daher nicht wundern, wenn sie nicht von allzuvielen Leuten gewählt wird, die nicht Parteimitglied sind...

700.000 Hanseln bei der VP... Das glauben sie doch selbst nicht. Wenn jemand die Patschen streckt ist er trotzdem VPler

Sie haben bei der SPÖ die Gewerkschaftsmitglieder vergessen; das sind auch Fixstimmen.

könnte man

auch dazurechnen, obwohl viele die Fix bei der Gewerkschaft tätig sind schon bei den SPÖ-Mitgliedern mitgezählt wurden.

und, man vergesse nicht dass es auch eine Schwarze und Grüne Gewerkschaft gibt.

So rechnens in den Zentralen auch. Deshalb sind beide Parteien seit Jahren Verlierer. Auch wenn sich das noch nicht bis zur Spitze der Koalition der Verlierer durchgesprochen hat - die Basis weiß es schon!

Anschlussmitgliedschaften ....lol.....

Die Statistik zeigt wiedereinmal wie manipuliert die SPÖ-Mitglieder sind. Für die schlechteste Partei auch noch am meisten zahlen! Drum stehen die alle so fanatisch hinter ihrem Möchtegernkanzler-kasperl.

Nur weil Sie glauben, die SPÖ ist die schlechteste Partei, muss sie es noch lange nicht sein.
Den Möchtegernkanzler-Kasperl gabs in der vorvorigen Regierung.
Der hat sich mit Hilfe der Rechten als Dritter auf den Kanzlerstuhl manövrieren lassen.

Im Gegensatz zu Faygmann hat der Schüssel wenigstens einen eigenen Verstand.

Hab gar nicht gewußt, dass jeder Grünwähler auch grünes Parteimitglied ist (Ich glaub mahr als 4600 Personen haben die eh nicht gewählt)

Nehmts leicht, 5'ter ist auch ein guter Platz.

schwammerl!

Ich bin kein Freund der Grünen. Aber ihr Posting ist einfach nur dumm und dämlich.

Achja, die Grünen haben aus einen einzigen Grund so wenig Mitglieder: Keine Posten zum Verteilen.

Wie kommen Sie drauf, dass die Grünen keine Posten zu verteilen haben?
In Oberösterreich z.B. schon.

"Nehmts leicht, 5'ter ist auch ein guter Platz."

naja, bei 6 ernsthaften teilnehmern leider net so wirklich...

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