Den Papst und viele nackte Körper

28. Oktober 2008, 19:37
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Einer der besten Nackedeien-Fotografen des Planeten stellt seine Werke im Fotomuseum Westlicht aus

Dass Andreas H. Bitesnich einer der fünf besten Nackedeien-Fotografen des Planeten (ja, es gibt tatsächlich solche Rankings; Anm.) werden würde, war - rückblickend betrachtet - vorhersehbar. Schließlich wurde der Wiener beim Bundesheer dazu eingeteilt, Passbilder von Rekruten zu machen.

Und als der Papst auf einem Bundesheerflugplatz vorbeischaute, lichtete Bitesnich auch ihn ab. Von da an war Bitesnichs Weg vorgezeichnet: Er fotografierte Menschen (nackte wie angezogene) und wurde mit seinen Bildern auf der ganzen Welt berühmt. Nicht zuletzt sein Bildband "Nudes" war dafür mitverantwortlich - und Montagabend eröffnete Life-Ball-Papa Gery Keszler dann im Wiener Fotomuseum Westlicht die Ausstellung zum Folgebuch: "More Nudes" . Dass die Kunst der Aktfotografie (und der Unterschied zur Schmuddel-Knipserei) darin besteht, auch nicht der Schönkörpernorm entsprechende Menschen ästhetisch in Szene zu setzen, goutierten da unter anderem Miguel Herz-Kestranek und Toni Mörwald.(Thomas Rottenberg, DER STANDARD Printausgabe, 29.10.2008)

  • Nicht bloß Norm- und Schönkörperfotograf: Andreas H. Bitesnich bei der Eröffnung von "More Nudes". 
 
    robert neuwald

    Nicht bloß Norm- und Schönkörperfotograf: Andreas H. Bitesnich bei der Eröffnung von "More Nudes".

     

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