O-Ton: Warum analysieren Sie den Skizirkus im ORF, Matthias Lanzinger?

23. Oktober 2008, 18:28
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"Ich bin sehr motiviert für diese Aufgabe, weil es ein neues Format ist und man recherchieren muss"

"Es war mein Wunsch, mit dem Skiweltcup weiter etwas machen zu können. Mein Studium Sport- und Eventmanagement habe ich so ausgerichtet, dass ich auch in Zukunft im Rennsport arbeiten kann. Den Skizirkus im ORF zu analysieren hat sich einfach sehr gut für mich ergeben. So kann ich Studium und Arbeit sehr gut kombinieren. Ich bleibe am Renngeschehen dran, was mich freut, weil es mich sehr interessiert.

Mein Lebensplan war anders, das stimmt. Aber ich habe relativ schnell damit abgeschlossen. Es ist einfach ein Faktum, dass es nicht mehr geht. Ich kann das nicht mehr machen. Ich bin aber nicht einer, der dem nachtrauert, orientiere mich nach vorn und gehe eher emotionslos an die Sache. Ich trauere dem gar nicht nach, dass ich nicht mehr selber mitfahren kann. Ich freue mich auf neue Aufgaben und schaue, dass ich für mich persönlich eine Zukunft aufbaue.

Leben kann man davon nicht. Es lässt sich aber mit meinem Studium gut kombinieren.

Skirennen zu kommentieren: Dazu würde ich nicht Nein sagen. Ich bin sehr motiviert für diese Aufgabe, weil es ein neues Format ist und man recherchieren muss. Die Türen, die sich öffnen, in die schaue ich rein. So mache ich es auch in Zukunft. Ich nehme alles, wie es kommt." 

Matthias Lanzinger verlor im März nach schwerem Sturz in Kvitfjell ein Bein. In "Sport am Sonntag" analysiert er künftig Nebenschauplätze im Skizirkus. (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 24.10.2008)

In der Kolumne O-Ton lässt der STANDARD Menschen aus Kultur und Medien unkommentiert zu Wort kommen.

  • Matthias Lanzinger
    foto: orf/ali schafler

    Matthias Lanzinger

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