Pensioniert im Jahr 2002

27. Februar 2003, 11:39
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Frauen gingen zumeist in die "normale Alterspension", Männer in die Invaliditätspension

Wien - Nur 14 Prozent der Männer sind 2002 bei den Neuzugängen in die "normale Alterspension" gegangen. Bei den Frauen betrug der Prozentsatz immerhin 38, wie aus den jüngsten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervorgeht. Einen rasanten Anstieg verzeichneten in den letzten beiden Jahren die Neuzugänge in die Invaliditätspension, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

2000 hatte der Durchschnitt der Invaliditätspension - gemessen an allen Neuzugängen - nur 20,5 Prozent betragen, 2001 schnellte er auf 32,2 Prozent hinauf und 2002 gab es einen weiteren Anstieg auf 32,7 Prozent.

Was die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer betrifft (darunter fällt auch die sogenannte Hackler-Regelung), gab es im Vorjahr mit 40,5 Prozent bei den Männern einen neuen Rekord. Bei den Frauen betrug der Neuzugangsanteil in dieser Pensionsart 30,4 Prozent.

Ranking

Nimmt man den Anteil der einzelnen Pensionsarten an der Gesamtzahl der Neuzugänge, lag bei den Frauen liegt die normale Alterspension mit 38,0 Prozent voran, gefolgt von der Frühpension bei langer Versicherungsdauer (30,4), der Invaliditätspension (23,8), der Frühpension bei Arbeitslosigkeit (7,5), der Erwerbsunfähigkeitspension (0,2) und der Gleitpension (0,1).

Bei den Männern lag im Vorjahr die Invaliditätspension mit 41,2 Prozent voran, gefolgt von der Frühpension wegen langer Versicherungsdauer (40,5), der normalen Alterspension (14), der vorzeitigen Alterspension wegen geminderter Arbeitsfähigkeit (2,5), der Frühpension bei Arbeitslosigkeit (1,6) und der Gleitpension (0,2). (APA)

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