Zwei frühere Kmart-Vizepräsidenten des Wertpapierbetrugs bezichtigt

27. Februar 2003, 13:51
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Erste strafrechtliche Vorwürfe im Zuge des größten amerikanischen Einzelhandels-Insolvenzverfahrens

Detroit - Zwei frühere Vizepräsidenten des amerikanischen Warenhausunternehmens Kmart Corp. sind des Wertpapierbetrugs bezichtigt worden. Sie sollen Umsätze aufgebläht haben. Es handelt sich um die ersten strafrechtlichen Vorwürfe im Zuge des größten amerikanischen Einzelhandels-Insolvenzverfahren.

Enio Montini und Joseph Hofmeister wurden von der Staatsanwaltschaft und der amerikanischen Wertpapier- und Börsenkommission SEC bezichtigt, über die Konditionen einer Zahlung von 42,3 Mio. Dollar (39,5 Mio. Euro) der American Greetings Corp. an Kmart gelogen zu haben. Dies hat die US-Wirtschaftsagentur "Bloomberg" am Mittwoch berichtet.

Kmart, der drittgrößte US-Einzelhändler, hatte im Januar 2002 ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Montini und Hofmeister drohen für die wichtigsten Anschuldigungen bis zu zehn Jahre Gefängnis.(APA/dpa)

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