Topcall erholt sich

27. Februar 2003, 09:21
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2002 wieder schwarze Zahlen geschrieben - Ergebnis stieg auf 2,3 Millionen Euro

Wien - Nach massiven Verlusten 2001 hat das börsenotierte Wiener Technologie-Unternehmen TopCall im abgelaufenen Jahr 2002 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von minus 5,32 Mio. Euro auf plus 2,301 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad-hoc mit. Der Umsatz stieg um 4,8 Prozent auf 30,06 Mio. Euro. Bezogen auf den Umsatz lag das EBIT bei 7,7 Prozent.

Der Gewinn pro Aktie habe sich für das Geschäftsjahr 2002 auf 13 Cent nach minus 41 Cent belaufen, hieß es weiter. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2001 seien zum Teil durch Abschreibungen aus dem Verkauf der A-Consult (per 1. September 2001) sowie durch einmalige Wertberichtigungen und Rückstellungen beeinflusst gewesen. Der Cash-Bestand habe sich 2002 von 8,49 Mio. Euro auf 15,442 Mio. Euro beinahe verdoppelt.

Führende Position weiter ausgebaut

Trotz der anhaltend angespannten Weltwirtschaftslage habe Topcall 2002 seine führende Position weiter ausgebaut, betonte Vorstandsvorsitzender Herbert Blieberger. Vor allem auf den asiatisch/pazifischen Absatzmärkten habe man "signifikante Umsatzzuwächse in Höhe von mehr als 50 Prozent" verzeichnet. Auch in einigen europäischen Ländern seien prozentual zweistellige Zuwachsraten erzielt worden. "Wir sind zuversichtlich, diese positive Entwicklung auch im laufenden Geschäftsjahr fortzusetzen", so Blieberger.

Personalkosten gesunken

Die Personalkosten seien um 11 Prozent auf 14,935 Mio. Euro gesunken, die sonstigen Kosten um 21 Prozent auf 7,877 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigte per Ende 2002 weltweit 202 Mitarbeiter.

Im Produktbereich sei der Umsatz 2002 um 5 Prozent auf 12,848 Mio. Euro gestiegen, im Wartungsgeschäft ebenfalls um 5 Prozent auf 12,256 Mio. Euro. Im Consultingbereich ging der Umsatz massiv von 1,859 Mio. Euro auf 626.000 Euro zurück. Im Händlerbereich stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 2,959 Mio. Euro.

TopCall, bis vor kurzem noch an der Wachstumsbörse Nasdaq Europe in Brüssel gelistet, notiert seit 19. Dezember 2002 an der Wiener Börse im so genannten "Prime Market".(APA)

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