Hat Obama den US-Wahlsieg schon in der Tasche?

22. Oktober 2008, 16:47

Hans Rauscher hinterfragt die aktuellen Umfragewerte im Rennen um das Amt des US-Präsidenten und erklärt, warum es für den Demokraten doch noch eng werden könnte

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat zwei Wochen vor der Wahl laut aktuellen Umfragen einen Rekordvorsprung vor seinem republikanischen Herausforderer John McCain. Hans Rauscher erklärt, warum es sich für den Demokraten vielleicht doch nicht ausgehen könnte.

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Posting 1 bis 25 von 78
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Miamicalling
 
01
23.10.2008, 17:58
Warum bringen der Standard das nicht? Was passt Ihnen daran nicht?

Den Bradley Effekt gibts gar nicht. Am Vorabend der Wahl 1982 gab es eine voreilige Siegesfeier, an der 3000 Bradleyfans teilnahmen. Den engen Mitarbeitern Bradleys war es aber schon an diesem Abend klar, dass die letzten Polls einen Sieg von Georg Deukmejian voraussagen. Bradley verlor nicht, weil er schwarz war, sondern, weil eine unpopuläre Gun Control Initiative und ein aggressives Republikanisches Briefwahlrecht hunderttausende Republikaner, mit denen keine Meinungsumfrage gerechnet hatte, zum Wählen mobilisierte. Tom Bradley verlor damals trotzdem nur knapp.

Kantig
00
23.10.2008, 17:31
Weil die Sonne nicht nachweislich täglich aufgeht ist es empierisch gesehen so.

Aber es muß nicht sein, außer die Sonne scheint ununterbrochen.

Scheint die Sonne dauernd? Warum verschwindet sie in der Nacht?

Welch rauschende Philosophie!

Außerirdischer
00
24.10.2008, 13:48
Das ist ein erkenntnis-theoretisches Problem der Wissenschaft!

Nachzulesen bei Sir Karl Popper. Das genannte Problem ist einfach zu formulieren, aber keineswegs banal. Das Problem ist: wie kann sich ein Wesen wie der Mensch, der die Welt aufgrund seiner mangelhaften Sinneseindrücken wahrnimmt, der Wahrheit, sofern es sie denn gibt, überhaupt annähern.

Aber wo genau kommt die Sonne bei Rauscher im Videoblog vor?

pschchngr
01
23.10.2008, 15:14
herr rauscher kommt in dieser frage

nicht unbedingt als große kapazität rüber, sind eigentlich nur gemeinplätze.

Heimwerkerkönig
 
00
23.10.2008, 18:39
Das einzige....

... Terrain in dem Rauscher als Kapazität erstrahlen konnte, bzw. sich permanent als solche produzierte, war das Haider-Klopfen.
Aber leider, leider ist im sein Lieblingsreibebaum abhanden gekommen und der Herr mit dem lustigen Haarschnitt, sinkt wierder zur journalistischen Mittelmäßigkeit herab.


Alistair_Darling
00
23.10.2008, 15:40
gibt es denn eine Frage

bei der Herr Rauscher als große Kapazität rüberkommt?

parapente
20
23.10.2008, 14:34
Ein Schwarzer und Moslem

als US Präsident?
Ich weiss nicht.

NotDarkYet
02
23.10.2008, 15:26

Obama ist natürlich der Schwarze, das verstehe ich schon (auch wenn er eine weiße Mutter hat).

Aber warum glauben Sie, dass McCain ein Moslem wäre?

NotDarkYet
00
23.10.2008, 14:11
Al Gore hatte 3 Mio. Stimmen mehr als Bush

Wirklich Hr. Rauscher?
Das kommt mir etwas viel vor!

Lt. Wikipedia hatte Gore 540.000 Stimmen Vorsprung bei der sogenannten Popular Vote.
Das entspricht einem halben Prozentpunkt.

Sisu75
00
23.10.2008, 14:26
Wie er spricht ist eigentlich egal...dafuer kann er ja nichts.

Nur leider sind es einfach Tautologien auf ganzer Linie. Also Null-Aussagen. "...Obama gewinnt, oder eben auch nicht..." "...in Washington steht das Weisse Haus..." oder eben eben richtige Fehler. Bush-Gore war ein Unterschied von 540.000 Stimmen, und nicht 3 Millionen. Wenn jemand mit Vorschulklassenwissen nicht zurecht kommt kann doch unmöglich fuer die politischen Analysen in einer grossen österreichischen Zeitschrift zuständig sein?!?!?!
...glaube werde in zukunft doch mehr FS3 (hehe) lesen...ist fast genauso glaubwuerdig...ROFL

willi weimaraner
01
23.10.2008, 12:44

Sie können morgen früh wieder aufwachen. Es ist sogar wahrscheinlich, dass es so kommt. Es kann aber auch anders kommen, und das möchte ich Ihnen, wenn Sie für die nächsten 3 min. nichts Wichtigeres zu tun haben, gerne erklären ...

qwert zuiop
01
23.10.2008, 12:42

rhetorikkurs beim hickersberger gmacht, oder wie?

gustav99
00
23.10.2008, 11:20
Wahlsieg

Glaube nicht dass er mit der linken Hand den
Wahlsieg festhält, schaut eher nach
Taschenbillard aus.

Emil i Lönneberga (advocatus diaboli)
00
23.10.2008, 11:03

Rau-TV erinnert an gewisse Sequenzen bei den Fraggles.

Kleiner Zwischenruf
00
23.10.2008, 10:09
Der Eingangsjingle erinnert an die Melodien, die bei Sitcoms zwischen zwei Szenen gespielt werden ...

Der Knecht
01
23.10.2008, 09:34
erinnert an alte zeiten

wie hieß noch gleich die vormittägliche sendung zum russisch lernen die mitte der 70-er auf FS1 zu sehen war?

langsam sprechen, damit sprecher und zuhörende den faden nicht verlieren

Chakotay
01
23.10.2008, 12:38
Gute Zusammenfassung

aber eher eine Version für 3 jährige Windelkacker

m m 10
00
23.10.2008, 09:52
genial!

norbert morin
 
00
23.10.2008, 09:20
kurz gefasst:

nix genaues waaß ma ned.

1x1=4
 
00
23.10.2008, 07:25
einfach schlimm

warum darf HR alles sagen & schreiben ohne konsequenzen und ich darf nicht mal laut denken.
solche meinungsmacher wie HR verbieten mir freie meinung.

thomaß hucksdeviehle
00
23.10.2008, 10:19

hä?

1x1=4
 
20
23.10.2008, 06:51
hans der haiderfan

wieso hab ich ständig das gefühl der hans kennt sich nicht aus.

siu
00
22.10.2008, 23:15
diese analyse mag für 2004 gut gewesen sein,

für 2008 taugt sie aber reichlich wenig. da wird die sog. two-out-of-three regel suggeriert, PA, OH und FL müssen gewonnen werden (oder zumindest zwei der drei). so wies jetzt aussieht, kann obama sogar alle drei verlieren, und dennoch gewinnen. wenn er allein schon PA gewinnt, so ist er so gut wie sicher der sieger. und in PA liegt er laut umfragen 10% vorne.

obama hat die politische landkarte in den usa ganz klar geändert. die battleground states von 2004 sind nicht mehr die battleground states von 2008. neue sind hinzugegkommen, und andere sind weggefallen.

aber das hat rau anscheinend noch nicht bemerkt.

wu-wien
00
23.10.2008, 00:26
hat obama oder die finanzkrise die landkarte verändert!?

gott sei dank wurde sie in richtung dems verändert aber es war eher die größte finanzkrise seit jahrzehnten und nicht obama.
vor ausbruch der krise waren beide kopf an kopf und das obwohl die wirtschaft der amis auch damals miserabel war( budget defizit,immobilienkrise,job loss etc..) neben anderen destastern der reps( irak, hurricane katrina etc.)

siu
00
23.10.2008, 14:21

kurz vor der finanzkrise gabs die conventions, und daher convention bounces. diese zahlen als vergleich zu nehmen ist also absurd.

dass obama die landkarte verändern wird, war den kennern schon seit februar klar. dass VA und CO blau werden, war schon damals voraussehbar. dass er mühe in OH haben wird, auch.

die finanzkrise hat allerhöchstens einen niveau-effekt gehabt, die zahlen obamas sind überall gestiegen (ob das tatsächlich wegen der finanzkrise war, wage ich aber zu bezweifeln, vielmehr war der palin-pick ein griff ins klo: noch nie hatte ein neuer vize kandidat so schlechte favourables). aber die finanzkrise hat in keinem fall die landkarte verändert.

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