Nobelpreisträger Orhan Pamuk in Konflikt mit Kulturhauptstadt-Organisatoren
Als Kulturministerin kann Claudia Schmied eines ganz vorzüglich: Schweigen - Von Andrea Schurian
Emile Zuckerkandl fordert vom Belvedere das Klimt-Gemälde "Mohnwiese" zurück, das er nach dem Krieg Rudolf Leopold verkauft hatte
Magazinrecherche: Volkstheater, Theater in der Josefstadt und Viennale waren auskunftsbereit, die "Gagen-Elite" nicht
Infolge des Zweiten Weltkriegs waren Millionen Menschen auf der Flucht. Ein polnisches, nun auch auf Deutsch veröffentlichtes Buch beschreibt das Leid von Deutschen, Polen, Ukrainern und Juden
Seit Jänner auch plus 17 Prozent im Zoom Kindermuseum
Mit sieben Jahren Verspätung erschien ein mit 28.000 Euro gefördertes Büchlein
"Ausschnapsen" mit den Versicherungen steht an
3,1 Millionen für Eintritts-Ersatz, 600.000 Euro für Vermittlung - Schwerpunkt Migrationshintergrund
Tschirf: Bröckelndes Rathaus prominentestes Beispiel für Untätigkeit der Stadt - SPÖ verwundert
Die öffentliche Wahrnehmung des Jüdischen Museums Wien soll national wie international stark zunehmen: Ab Juli 2010 will ORF-Journalistin Danielle Spera ihre Bekanntheit und gute Vernetzung für dieses Ziel nutzen.
Der "schönste Lesesaal" der Österreichischen Nationalbibliothek
Vorsitzender der Direktorenkonferenz seit Jahresbeginn: "Wenn man im MUMOK einen Neubeginn will, braucht man jemanden, der radikal ist."
Um- und Ausbau des Universalmuseums
Die Kulturministerin bleibt Entscheidungen säumig - und geht mit Kids fototauglich ins Museum
Was ist das gegen die Ikone Karl Renner ?
Gab für die Abstimmung über den Anschluss an D vom 10. April 1938 aus eigenen Stücken öffentlich eine Empfehlung für ein "Ja" zu Deutschland ab, obwohl klar zu sehen war, dass es sich nicht gerade um ein "Friedensprojekt" handeln wird.
Dafür gibt es das Dr.-Karl-Renner-Institut als Träger der der politischen Bildungsarbeit der SPÖ, das gibt mir zu denken, seit ich davon im Geschichtsunterricht erfahren habe...
Martin Graf führt auf seiner Hompage Links zu "linksextremer Propaganda" an. Einer davon führt zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands.
Das DÖW ist überparteilich und hält das Andenken an jene hoch, die ihr Leben für die Freiheit Österreich eingesetzt haben.
Wer wie Graf diese Organisation derart herabwürdigt, ist einfach nicht geeignet für eines der höchsten Ämter der Republik.
(auch wenn er meines wissens nach nie etwas anti-demokratisches von sich gegeben hat) und natürlich sind die olympen nicht unproblematisch - aber die unterzeichner sind doch die üblichen verdächtigen, die sich wiederum kaum daran stoßen würden, wäre graf mitglied bei der gruppe revolutionärer marxisten. also was solls?
die diversen Reiterstandbilder, Radetzky, Schwarzenberg, Pronz Eugen, Traun wird grad renoviert usw. usf.
Alles Massenmörder, aber natürlich legitimiert weil in Uniform und rasiert.
Ich persönlich hätte auch gern auf den Che verzichtet, aber gut, Freiheitskämpfer oder Massenmörder, Feldherr oder Bestie, die Meinungen gehen da durchaus auseinander.
Nur was die Büste eines Toten Revolutionärs mit dem Amt eines lebenden Rechtsradikalen zu tun hat oder wie sie zum Argument gegen das Recht auf freie Meinungsäusserung verwandt werden kann, kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen. Wenn eine Che-Büste das einzige ist was Österreich von der "extremen" Linken zu befürchten hat, dann sollten wir wahrlich panisch schlottern vor ihnen.
Äpfel und..
verschlossen bleiben. Es bleibt Ihnen ja unbenommen, den nachweislichen Massenmörder in einen Freiheitskämpfer ( tolle Freiheiten, die die Cubaner so in den letzten Jahrzehnten hatten, ungefähr so toll wie im Land des Freiheitshelden und geliebten Führers Kim ) umzustilisieren. Allerdings schon ein bisserl debil die Reiterstatuen der vorigen Jahrhunderte, die dem damaligen historischen Verständnis entsprungen sind, mit heutigen Götzenbildnissen zu vergleichen.
Ok die Argumentation ist dürftig, aber dieses lächerliche an den Haaren herbeiziehen und konstruieren einer extremen Linken in Österreich ist derartig absurd und so offensichtlich billigst dass sich einem die Nackenhaare aufstellen.
Wer als Rechtswähler nicht verträgt dass man ihn darauf hinweist dass in seinem ach so tollen Verein ideologische Schimmelpilze wie Graf wuchern dürfen der sollte sich einfach mal fragen was er da heranzüchtet anstatt hysterisch noch mehr Feindbilder und Sündenböcke zu erfinden.
Die Truhe bleibt offen und behält sich vor weiter zu beissen.
und folgerichtig beissen sie nicht. Ihnen ist das Schimmeln, Modern, schlicht das Verrotten vorbehalten. Beissen kann höchstens der schwarze Hund, auf den man kommt, wenn die Truhe leer ist *g*.
Sie haben mich, scheint's, missverstanden. ich habe nie behauptet, es gäbe eine besorgniserregende extreme Linke in unserem Landl. Es gibt aber durchaus einen gewissen Bodensatz der Linken und sonstigen üblichen Verdächtigen, die bei allen linken Rülpsern geil glänzende Augen bekommen, so wie eben auch der HC und seine Kumpane, wenn sie die Reichskriegsflagge sehen. Mit anderen Worten, sie sind alle gleich. Graf des Jahres 2008 halte ich für ebenso unbedenklich wie den ehemaligen Trotzkisten Peter Pilz.
Graf bekämpft die "Nation Österreich" nicht, weil er sie (wie die erdrückende Mehrheit aller Österreicher in den letzten paar Jahrhunderten) für gar nicht existent hält.
Er ist lediglich der Ansicht, dass der Staat Österreich keine Nation ist. Diese Ansicht polemisch als "Deutschtümelei" abzutun und als Hindernis für eine Funktion im Präsidium hinszustellen ist genauso verquer wie einem Europa-Sympathisanten vorzuwerfen, dass er "den Kontinent Österreich" bekämpft anstatt korrekterweise zur Kenntnis zu nehmen, dass dieser schlicht den Staat Österreich nicht für einen Kontinent hält, aber sonst nichts gegen ihn einzuwenden hat und gerne eine politische Funktion in diesem Staat ausübt.
gegen dieses oder jenes ist legitim.
die entscheidung über die besetzung des dritten nationalratspräsidenten liegt beim parlament.
die tradition, die nationalsratspräs. nach mandatsverhältnissen zu besetzen ist auch in ordnung.
man könnte allerdings eine neue "tradition" einführen und nach ablehnung eines kandidaten, einen neuen der gleichen partei zur wahl stellen usw., bis einer akzeptiert wird.
p.s.: wenn bundespräs., erster & zweiter nationalratspräs. an gepanschtem (italienischem) wein zugrunde gehen, nimmt die erste funktion im staat österreich in dem fall ein "olympia-bürscherl" ein - nur so zum nachdenken.....
Unverantwortungsvolles Handeln der Briefschreiber. Wenn man jemanden, dessen Ansichten ich nicht teile - aber der als Leiter des Untersuchungssausschusses gut gearbeitet hat - so verteufelt, weil er einer Burschenschaft angehört, (nach meiner Einschätzung ist der weniger bedenklich als Prinzhorn) dann für die nächste Wahl: gute Nacht. Das polarisiert die Wähler nach rechts. Bei diesen Unterzeichnenden herrscht wahrscheinlich noch der Frust und die Ratlosigkeit über die Krone-Kampage und den Populismus ihrer Partei...
wer jetzt behauptet, graf abzulehnen sei undemokratisch, hat demokratie nicht verstanden.
der dritte nationalratspräsident ist kein parteiposten, den die drittstärkste partei frei besetzen kann. er wird vom parlament gewählt. wer dort keine mehrheit hat ist nicht demokratisch legitimiert. punkt.
niemand beschwert sich, dass graf im parlament sitzt, dorthin ist er vom volk gewählt worden. aber man muss ihn deshalb nicht gleich ins präsidium wählen.
wenn die drittstärkste partei so ungeschickt ist, einen kandidaten aufzustellen, der für die mehrheit einfach völlig inakzeptabel ist, dann hat sie pech gehabt - der nationalrat soll andere kandidaten wählen.
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