"Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Erde vor einer Wasserkrise"

26. Februar 2003, 17:17
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UNO legt Bericht vor

Bonn - Unter Federführung der UNESCO haben 23 UN-Agenturen, darunter FAO, WHO, UNICEF, UNEP, UNDP und Weltbank, den ersten "Welt-Wasser-Entwicklungsbericht" erstellt. Der Report bietet einen weltweiten Überblick über die Wasserreserven der Erde. Die deutsche UNESCO-Kommision und der UNO-Verlag stellen die deutschsprachige Fassung am 5. März in Bonn vor. Die Zusammenfassung beginnt mit der Feststellung: "Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Erde vor einer Wasserkrise. Es ist eine Krise des Wassermanagements, verursacht im wesentlichen durch unsere falsche Bewirtschaftung von Wasser...".

Neben Zahlen und Fakten zur Situation der Süßwasserressourcen behandelt der Bericht elf "Aufgaben zur Sicherung von Leben und Wohlergehen" ? vom Recht auf Gesundheit und dem Bedarf in Großstädten, über die Förderung einer sauberen Industrie und den Ausbau der Energieerzeugung bis hin zu Managementaufgaben der Risikominderung und einer "klugen Wasserordnungspolititk zu Gunsten nachhaltiger Entwicklung." In sieben Fallstudien aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika werden die mit der Wasserbewirtschaftung verbundenen Probleme skizziert.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat 2003 zum "Internationalen Jahr des Süßwassers" erklärt. Ziel des internationalen Jahres sind eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung und der Schutz der Trinkwasservorräte. Die Mitgliedstaaten der UNO und NGOs sollen mit eigenen Beiträgen und Aufklärungskampagnen für einen umsichtigeren Umgang mit Wasser werben. (pte)

Die deutsche Zusammensetzung der Zusammenfassung ist ebenso wie die englische Originalfassung "The United Nations World Water Development Report" über den UNO-Verlag zu beziehen.
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