Oracle wertet Collaboration Suite auf

26. Februar 2003, 10:42
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Umfangreiche Parnterschaften sollen mehr Marktanteile bringen

Mit umfangreichen Partnerschaftsabkommen geht Oracle daran, seine Collaboration Suite auszubauen. Der Konzern will Technologien von Scansoft, Mailshell, Symantec, Bright Mail, Legato, Feith Systems und Wingra Technologies nutzen, um die Sicherheits-, E-Mail- und File-Management-Funktionen seiner Arbeitsgruppensoftware zu steigern. Oracle hofft damit seinen Marktanteil in diesem Bereich weiter ausbauen zu können. Die nächste Version, die bereits von den Partnertechnologien profitieren soll, ist für die Mitte des Jahres geplant.

Dominanz

Der Markt für Arbeitsgruppensoftware wird zurzeit vor allem von Microsoft Exchange und IBM Lotus Notes beherrscht. Oracle ist dagegen erst vor fünf Monaten mit seiner Collaboration Suite in dieses Segment eingestiegen. Mit den Partnerschaften holt sich der Konzern einige zusätzliche Technologien ins Boot, um sein Angebot weiter ausbauen zu können. Gleichzeitig verschärft das Unternehmen den Wettbewerb. So sollen der Beitrag von Wingra Technologies eine nahtlose Migration von Lotus Notes, Exchange oder Groupwise sicherstellen.

Basis

Oracles Collaboration Suite baut auf seiner Datenbank auf und dient als Plattform für die unternehmensinterne Kommunikation. Das Softwarepaket verknüpft E-Mail, Voice-Mail, Kalender und File-Management. Die Technologien von Symantec, Brightmail und Mailshell sollen jetzt vor allem der Viren- und Spam-Abwehr dienen, während Legato Elemente seiner EmailXtender-Familie für die E-Mail-Content-Kontrolle und -Verwaltung beisteuert. Scansoft wiederum stellt seine Technologie für das integrierte Scannen und Erkennen von Bildelementen zur Verfügung. (pte)

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