Kompromiss bei Preis für Airbus-Militärtransporter

26. Februar 2003, 10:44
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Airbus einigt sich mit Regierungen

Hamburg - Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat nach einem Zeitungsbericht den Festpreis für 180 Militärtransporter A400M für sieben europäische Länder ausgehandelt und damit die größte Hürde für den endgültigen Programmstart beseitigt. Der Kompromiss sehe vor, dass von den Mehrkosten von rund drei Prozent die Länder 1,2 Prozent oder 180 Millionen Euro übernähmen und der Rest durch die Industrie getragen werde, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Verhandlungskreise am Dienstag aus ihrer Mittwochausgabe.

Durch geänderte Zahlungsmodalitäten, wie höhere Anzahlungen, werde dabei die Industrie weitgehend entlastet. Airbus habe zuerst zusätzlich rund 500 Millionen Euro gefordert, weil nach Kürzung der deutschen Bestellung von ursprünglich 73 auf 60 Flugzeuge eine andere Kalkulationsgrundlage entstanden sei.

Ein Airbus-Sprecher bestätigte der Zeitung zufolge, dass "eine grundsätzliche Einigung mit den Airbus-Ländern über 180 Maschinen getroffen wurde". Er habe aber keine Details genannt, hieß es. Die Neuverhandlungen über das Gesamtpaket mit rund 20 Milliarden Euro wurden durch die deutschen Kürzungen erforderlich. Das ursprüngliche Vertragswerk sah 196 Flugzeuge an acht Nationen - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, Italien, die Türkei und Portugal - vor.(APA/Reuters)

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