HP-Gewinn übertrifft Analystenprognose

26. Februar 2003, 09:35
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877 Millionen Dollar vor Sonderposten

Palo Alto - Der US-Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard(HP) hat durch Kostensenkungen und einen geringeren operativen Verlust im Firmengeschäft im ersten Geschäftsquartal beim Gewinn nach Sonderposten die durchschnittliche Analystenprognose übertroffen. HP bestätigte zugleich die Gewinnprognose für das zweite Quartal.

In den am 31. Jänner abgeschlossenen ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres sei vor Sonderposten ein Gewinn von 877 Mio. Dollar (814 Mio. Euro) oder 0,29 Dollar je Aktie erzielt worden, teilte der im kalifornischen Palo Alto ansässige Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz habe 17,9 Mrd. Dollar betragen.

Gewinnprognose der Analysten bestätigt

Analysten hatten vor Sonderposten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 0,28 Dollar bei einem Erlös von 18,48 Mrd. Dollar erwartet. Nach Sonderposten habe der Gewinn 721 Mio. Dollar oder 0,24 Dollar je Aktie betragen, hieß es weiter.

Zugleich bestätigte der Konzern die Gewinnprognose der Analysten für das zweite Quartal des laufenden Jahres. Der Gewinn je Aktie werde - nicht auf Basis der Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) - 27 Cent betragen.

Gewinnspanne ausgeweitet

Die Brutto-Gewinnspanne sei auf 26,5 Prozent von 25,9 Prozent vor einem Jahr ausgeweitet worden, teilte der weltweit zweitgrößte Computerhersteller mit. Das seit Mai 2002 mit Compaq Computer fusionierte Unternehmen mache gute Fortschritte bei Kostenstrukturen und beim Zugewinn von Marktanteilen.

Der Kurs der Hewlett-Packard-Aktie fiel im nachbörslichen Instinet-Handel auf 17,35 Dollar. Im regulären Handel war zuvor der Kurs um 2,37 Prozent auf 18,17 Dollar gestiegen.(APA/Reuters)

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