IT-Ausgaben: Das Tal der Tränen ist vorüber

25. Februar 2003, 14:19
5 Postings

IDC: 85 Prozent der CEOs und CIOs glauben an höhere Ausgaben in diesem Jahr

Der in den vergangenen zwei Jahren eingetretene Stillstand bei den IT-Ausgaben dürfte 2003 vorüber sein. 85 Prozent der Unternehmen in den USA, Europa und Asien/Pazifik werden in diesem Jahr wieder deutlich mehr ausgeben als in der Vergangenheit. Dies ist das Ergebnis einer heute, Dienstag, vorgestellten Studie des Marktforschers IDC. Befragt wurden insgesamt tausend CEOs und CIOs (Chief Information Officer) in den besagten Regionen. IDC stößt damit ins selbe Horn wie in der Vorwoche Mitbewerber Gartner, der 2003 ein Wachstum von knapp fünf Prozent für möglich hält.

Auf "Frühwarnindikatoren achten"

"IT-Ausrüster müssen dabei vor allem auf gewisse Frühwarnindikatoren achten, um nicht den richtigen Moment zu verpassen", so IDC-Analyst Stephen Minton. "Auch 2002 war von unvorhersehbaren Ereignissen wie etwa dem WorldCom-Skandal oder der Irak-Krise beeinflusst." Dies gelte auch für das Jahr 2003. Der Großteil der IT-Ausgaben in diesem Jahr werde sich hauptsächlich auf routinemäßige Infrastruktur-Upgrades beschränken. Dies sei insofern nicht verwunderlich, da viele Unternehmen zwei Jahre lang fast nichts investiert haben und nun Technologie nachgebunkert werden müsse, die eigentlich schon zum Kern funktionierender Prozesse zählt. Davon werden vor allem Anbieter von Storage-Hardware, PCs und Netzwerk-Equipment profitieren.(pte)

Link

IDC

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.