Immoaktien für die Pension

25. Februar 2003, 18:18
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Constantia Privatbank will an staatlicher geförderter Vorsorge mitnaschen

Wien - Die Constantia Privatbank steigt ins Geschäft mit der staatlich geförderten Pensionsvorsorge ein. Allerdings, so Constantia-Vorstand Norbert Gertner, will man sich von anderen Anbietern abheben und die Hälfte der erlaubten 40-prozentigen Aktienquote in Immobilien investieren. Dabei werde nicht nur auf Aktien der Immofinanz - Österreichs größte Immobiliengesellschaft wird von der Constantia gemanagt - zurückgegriffen, sondern auch auf Immobilienaktien anderer Institute.

Vertrieben werden soll das neue Produkt ab dem zweiten Quartal über eine Versicherung. Derzeit werde mit mehreren Anbietern verhandelt. Gut möglich, so Gertner, dass der Partner eine Tochter einer großen Versicherung ist.

Immobilien Family Office

Ebenfalls neu ist das Immobilien Family Office. Dabei wird die Arbeit von Maklern, Steuerberatern, Hausverwaltern und anderen Spezialisten unter einem Dach angeboten. Constantia-Chef Karl Petrikovics betonte, dass mit dem Angebot ein Immobilieninvestment auch für Investoren ohne spezifische Kenntnisse extrem einfach und transparent wird.

Ergebnissteigerung

Die zur Turnauer-Gruppe gehörende Constantia Privatbank hat im Vorjahr das Ergebnis um 11,6 Prozent auf 19,5 Mio. Euro gesteigert. An die Stiftung der Eigentümer wird voraussichtlich eine unveränderte Dividende von 1,6 Mio. Euro überwiesen. Das verwaltete Vermögen kletterte um 13,9 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro. 21 Prozent ihres Geschäfts generiert die Constantia aus Stiftungen. Von den österreichweit 2300 Stiftungen werden 360 von der Constantia verwaltet. (cr, DER STANDARD, Printausgabe 26.2.2003)

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