Starker Euro ließ Head in die Verlustzone rutschen

25. Februar 2003, 12:43
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Konzernfehlbetrag 2002 bei 2,6 Millionen Dollar

Wien - In der vorläufigen Bilanz des Sportartikel-Konzerns Head haben die weltweite Konsumflaute und der starke Euro im vergangenen Jahr deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Bei stagnierenden Umsatzerlösen von 387,5 (nach 392,0) Mio. Dollar brach der Gewinn vor Steuern (EGT) 2002 von 14,6 Mio. Dollar auf rund 15.000 Dollar (fast 14.000 Euro) drastisch ein. Nach Steuern musste Head wegen erheblicher Wechselkursverluste, bedingt durch die starke Euro-Aufwertung zum US-Dollar, sogar einen Fehlbetrag von 2,6 Mio. Dollar (nach 9,4 Mio. Dollar Gewinn im Jahr 2001) hinnehmen, wie aus einer Mitteilung des in Wien und New York börsenotierten Unternehmens vom Dienstag hervorgeht.

"Aussichten ungewiss"

"In Anbetracht der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation sind die Aussichten für 2003 ungewiss", wird Vorstandschef Johan Eliasch darin zitiert. "Das wirtschaftliche Umfeld ist weiter schwierig. Sofern sich die Lage in unseren Schlüsselmärkten nicht weiter verschlechtert, gehen wir davon aus, dass sowohl Umsatz als auch Gewinn in etwa den Ergebnissen von 2002 entsprechen werden."

Schrumpfende Umsätze

Schrumpfende Umsätze verzeichnete Head im abgelaufenen Jahr in den Geschäftsfeldern Racketsport (minus 6,2 Prozent) und Tauchen (minus 4,2 Prozent). In der Sparte Wintersport gab es dagegen ein Umsatzplus von 6,8 Prozent. Besser lief es auch im Lizenzgeschäft, das um 4,8 Prozent mehr als 2001 erlöste. Insgesamt rutschte der Konzernumsatz um 1,1 Prozent auf 387,5 Mio. Dollar, woraus ein Betriebsergebnis (EBIT) resultierte, das mit 17,8 Mio. Dollar um 7 Prozent unter dem Vorjahreswert von 19,1 Mio. Dollar lag. (APA)

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