Schnäppchenjäger bestellen aus den USA

26. Februar 2003, 09:23
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Selbst wenn Computer und Co. versteuert werden, kommen viele Geräte noch günstiger als hierzulande...

Noch immer ist vieles im Dollar-Raum wesentlich billiger als in Europa, gerade bei elektronischen Geräten fällt dieser Unterschied teilweise sogar eklatant aus, wie das Nachrichtenmagazin Format in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Dies liegt unter anderem daran, dass die heimischen Elektrohandelsketten wechselkursbedingte Preisschwankungen kaum bis gar nicht an die KundInnen weiter geben, ein Umstand der sich gerade beim momentan starken Euro-Kurs bemerkbar macht.

Einfuhr

Die Preisunterschiede führen dazu, dass schon gerne mal Geräte am Zoll vorbeigeschmuggelt werden, doch auch wer redlich die Einfuhr versteuert, kann noch immer billiger wegkommen. So kostet zum Beispiel der Inspiron 8200 Laptop von Dell in den USA gerade mal 1.299 US-Dollar, umgerechnet und versteuert wäre das ein Betrag von 1.457 Euro, auf der deutschen Homepage des Herstellers kostet das Notebook allerdings satte 2.039 Euro (plus 114 Euro Versandkosten).

Schnäppchen

Ähnlich sieht es bei Apples iPod aus, den MP3-Player gibt es in den USA bereits um 494 Dollar, bei Apple Österreich wird das Gerät aber wesentlich teurer um 649 Euro angeboten. Auch bei Digitalkameras finden sich vergleichbare Unterschiede: Wer die DSC-F717 von Sony haben will, muss nach der unverbindlichen Preisempfehlung 1.300 Euro berappen, in Übersee gibt es das Gerät hingegen schon um 935 Dollar.(red)

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    montage: redaktion
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