Rot-schwarze Entscheidung

24. Februar 2003, 17:30
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Die Historikerkommission wurde am 1. Oktober 1998 von der damaligen rot-schwarzen Regierung unter Kanzler Viktor Klima (SPÖ) und seinem Vize Wolfgang Schüssel (ÖVP) eingesetzt. Ihr Mandat lautete, "den gesamten Komplex Vermögensentzug auf dem Gebiet der Republik Österreich während der NS-Zeit sowie Rückstellungen bzw. Entschädigungen (sowie wirtschaftliche oder soziale Leistungen) der Republik Österreich ab 1945 zu erforschen und darüber zu berichten".

Zum Vorsitzenden wurde der Präsident des Verwaltungsgerichtshofs, Clemens Jabloner, bestellt. Ihm zur Seite standen acht Historiker und Juristen als Mitglieder bzw. "ständige Experten". Unter anderem: Brigitte Bailer-Galanda vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Lorenz Mikoletzky, Leiter des Staatsarchivs, und der britische Historiker Robert Knight.

Die Arbeit hat knapp 6,5 Millionen Euro gekostet. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 25.2.2003)

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