Albanische Untergrundgruppe bekannte sich zu Anschlag in Serbien

24. Februar 2003, 14:42
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"Akt der Solidarität "

Belgrad - Die Untergrundgruppe Albanische Nationalarmee (AKSh) hat sich zum Anschlag vom Sonntag im südserbischen Grenzgebiet zum Kosovo bekannt. Bei der Explosion einer Landmine war ein serbischer Gendarm getötet und zwei weitere Beamte verletzt worden. Die Aktion sei Akt der Solidarität der AKSh mit der albanischen Bevölkerung des Presevo-Tales, hieß es in einer am Montag auf der Internet-Site der Gruppe verbreiteten Erklärung. Die AKSh setzt sich für den Anschluss dieser Region und Teilen Westmazedonien an ein künftiges unabhängiges Kosovo ein.

Das Belgrader Büro der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verurteilte den Anschlag am Montag als "feigen Gewaltakt". Der Zwischenfall hatte sich nahe Bujanovac, ereignet, als das Polizeifahrzeug auf die versteckte Landmine fuhr. (APA/dpa)

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