Nachlese

"Grüne können wieder eine Protestpartei werden"

16. Oktober 2008, 11:06

Eva Glawischnig, neue Grünen-Chefin, stellte sich im derStandard.at-Chat den Fragen der UserInnen

"Ja, ich spüre einen immens großen Erwartungsdruck." Die neue Chefin der Grünen Eva Glawischnig will in Zukunft einiges ändern und "versuchen mehr WählerInnengruppen zu erreichen". In Zukunft soll auch das "Einsteigen" für junge Grüne leichter werden, so Glawischnig. "Wir arbeiten derzeit an neuen Wegen der Öffnung." Für die vielen Jungwähler, die bei der vergangenen Wahl ihr Kreuz bei FPÖ und BZÖ gemacht haben, will sie "Angebote formulieren, die sie auch erreichen." Sie glaube aber nicht, dass alle Jung- und ErstwählerInnen, die rechts gewählt haben, auch rechte Politik haben wollen.

Mit dem Begriff "Bobo" kann Glawischnig sehr wenig anfangen: "Ich halte das für ein Klischee wie früher die Birkenstock-Müsli-EsserInnen."
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