da braucht man gar nicht erst jahre zurück, einfach ein paar monate, da wollte die glawischnig, doch speziell niedere steuern nur für frauen, auch wird immer die gewaltbereitschaft speziell von männern herausgestrichen und die der frauen ganz lässig unter den tisch gekehrt, auch sollen frauen bevorzugt in allen lebenslagen behandelt werden, männer werden als nichtsnutze, überbezahlte taugenichtse, inkompetent usw in der öffentlichkeit eben von glawischnig denunziert
also eine benachteiligung und diskriminierung aller österreichischen männer
wenn sich die grünen aufregen, dass die blauen oder orangen ausländer diskriminieren würden, dann gilt das selbe für die grünen gegenüber den österreichischen männern
ihr subjektives empfinden der diffamierung von männern durch glawischnig ist zwar schön, ich kann eine derartige bar einfach nirgends erkennen....
was mir nicht gefällt ist das ungleiche quotendenken glawischnigs, doch was das mit radikalität zutun hat ist mir nicht so klar
Die Grünen waren noch nie extrem, sie sind eine völlig eigenständige und vernünftige Mitten-Partei. Für mein Gefühl waren sie mit VdB eher zu gemäßigt-bürgerlich und zu ÖVP-orientiert.
Man muss schon extrem rechts verschroben und frauenfeindlich sein, um Gleichberechtigung als extrem links oder als Angriff zu empfinden.
Wo Glawischnig recht hat, hat sie recht. Sie sollte mehr Statistiken auspacken.
fakt ist, dass frauen in der regel weniger verdienen als männer - geringere steuern wäre eine gegenmaßnahme .. was soll daran bitte radikal sein?
fakt ist, dass häusliche gewalt in der absoluten mehrheit von männern ausgeht und in der regel frauen die opfer sind .. was soll an diesen fakten bitte "radikal" sein?
usw. usw.
mir scheint, sie wissen nicht einmal, was der begriff "radikal" eigentlich bedeutet .. ich empfehle ein gutes standardisiertes nachschlagwerk, dort können sie sich schlauer machen ..
und warum verdienen frauen im schnitt weniger??
weil sie halbtags arbeiten, weil sie die meisten jobs, speziell wo man schmutzig wird nicht machen, weil sie gefährliche harte berufe nicht machen wollen
frauen verdienen nicht weniger, wenn sie gleich lang und im selben job arbeiten wie männer, das ist absurd
denkens doch mal logisch, wer würde in der heutigen zeit einen mann einstellen, wenn er eine viel billigere frau haben könnte?? kein unternehmer
auch ihre aussage bezüglich häuslicher gewalt ist schlichtweg falsch, sie sollten nicht einseitiges zahlenmaterial der frauenvereinigungen heranziehen
ihr wissensstand ist schon längst überholt
sie enttäuschen zu müssen, das Zahlenmaterial stimmt leider und ist nicht von Frauen gemacht. Die häusliche Gewalt gegenüber Frauen (z.b. Vergewaltigungen) ist prozentuell sehr viel höher als die gegenüber Männern... und es ist Unsinn den niedrigeren Verdienst mit Teilzeitarbeit der Frauen zu argumentieren, das ist schlichtweg falsch. Die Vergleichszahlen sind IMMER auf gleiche Arbeit (sprich auch gleiche Zeit) für gleiche Arbeit und ausgerichtet. Die Statistiker verstehen schon ihr Handwerk darauf können Sie ruhig vertrauen.....und schließlich positive Diskriminierung von Frauen funktioniert: Schauen Sie mal nach Norwegen, die Männer dort sind nicht benachteiligt und nicht unglücklich, also KEINE ANGST!


Die 10%Stimmimmen haben die Grünen nur bekommen, WEIL sie mehr als nur mehr eine Protestbewegung sind.
Wenn sie auf das Niveau der 80-er zurück will (was ich verstehen kann; das war schließlich ihre Sturm und Drangzeit), dann muß sie sich auch mit 3-5% Stimmen zufrieden geben und bei jeder Wahl um den Einzug ins Parlament zittern.
Zur Regierungsbeteiligung würde man ja weiter über sich selbst stolpern...
Immerhin will man "Menschen erreichen" - das wäre ein Unterschied zur bisherigen Taktik sich nur von denen wählen zu lassen, denen nix zu unprofessionell ist. Also Leute, die freiwillig Müll trennen, sozialen Zwecken spenden und ohne Mucken und Murren jeden Öko-Schmäh mitmachen.
Wenn sich die Grünen wieder als Protestpartei positionieren, gibt es für mich keinen Grund mehr sie zu wählen. Die Entwicklung der Grünen unter VdB war phasenweise sehr ermutigend.
Was Österreich gut brauchen könnte, wäre eine konstruktive, gestaltungswillige echte Alternative zu den beiden (derzeit nicht allzu) grossen Volksparteien.
Noch eine Protestpartei braucht keiner. Und Aktionismus am Rande des Gesetzes a la Verein gegen Tierfabriken sollte in einer ernsthaften politischen Bewegung erst recht keinen Platz haben.
wählerInnenminderheiten wie sie haben die grünen in die jetzige situation gebracht ..
bei ihnen wäre wohl ein sarg, in den sie sich einschließen können, viel angebrachter .. dort haben sie ihre ruhe vor jeglichem "aktionismus" ..
pervers - aktionismus bedeutet aktivität und das ablehnen von aktivität bedeutet stillstand - sie haben eindeutig die falsche partei gewählt .. wie gesagt - und tschüss!
... und Beleidigungen meiner Person.
Aktionismus am Rande des Gesetzes hat keinen Platz in einer Partei, die ernsthaft (Mit-)Regierungsanspruch stellt. Aktionismus mit Aktivität gleichzustellen ist reichlich naiv und eindimensional - nicht umsonst hat Aktivität eine positive und Aktionismus eine negative Färbung.
Solange Aktionistisches im Rahmen der Gesetze stattfindet - kein Problem, bei Sachbeschädigungen ist allerdings Schluss mit lustig. (Dass dafür monatelange U-Haft gerechtfertigt wäre, ist natürlich ebenfalls Unsinn.)
Sollte Ihre Einstellung für die Grünen unter Glawischnig symptomatisch werden, dann viel Spass mit den Farbdosen - und an der 4%-Grenze.
zumindest wenn man Gerechtigkeitssinn hat und nicht zulässt dass Unschuldige kriminalisiert und per Gesetz misshandelt werden, während kriminelle Bankmanager, Spekulanten etc. per Gesetz ungehindert die Welt und unser Leben ruinieren.
Sie hantieren mit diffamierenden Vorurteilen.
Wenn Aktionismus nötig ist auf Missstände und Unrecht aufmerksam zu machen, dann finde ich das völlig in Ordnung. Leider ist unsere Gesellschaft schon so unsolidarisch geworden und denkt nur mehr an den eigenen Vorteil.
Ein Blick auf die Tierschützer-Seite www.vgt.at zeigt auch Interessantes. DNA-Untersuchungen haben ergeben, dass die Spuren keinem einzigen der Verhafteten zugeordnet werden konnten. Damit gelten sie erwiesenermaßen als unschuldig!
Danke Grüne!
... das ist bei allen Meinungen so. Doch jeder Forumsteilnehmer sollte eine gewisse Diskussionskultur an den Tag legen, sie war mit "pervers" und "in den Sarg" deutlich nicht mehr gegeben.
Die Aktionisten gelten als unschuldig bis zum Abschluss des Verfahrens (und darüber hinaus, wenn Sie recht haben). Wenn es nicht vgt-Leute waren, sondern andere, viell. gewaltbereite Trittbrettfahrer, dann wird das Verfahren zeigen.
Aktionistisches Aufmerksam-Machen ist ok und wichtig, nur darf es nie Gesetze verletzen (Zweck heiligt die Mittel NICHT). Auch Bankmanager stehen nicht über dem Gesetz, sie zur Verantwortung zu ziehen, ist Aufgabe der Justiz.
Die Qualität der Gesetze (Stichw. Überwachung) kann durchaus zum Problem werden.
Ihr nick und ihre Schreibe erinnern an einen General aus der Südstaatenfraktion. Jedoch der Krieg ist schon vorbei. Was ist pervers an dem Wort pervers? Vielleicht Ihre Projektion? Was ist pervers an "in den Sarg?" Selbst an "pervers in den Sarg" wäre nichts pervers! Haben Sie sich nicht so.
zusammen unter 50% gefallen sind (oder aber das Dogma der Zusammenarbeit mit einer rechten Partei gestürzt ist), gibt es schlicht keine Verwendung für die Grünen als Regierungspartei (die Ideen Konzentrationsregierung und 2/3-Reserverad sind ja absurd) - und gerade dadurch, dass künftig viele Stimmen vom BZÖ zurück an die Großparteien (oder die deutlich rechtere und entschieden regierungsunwillige FPÖ) gehen werden, wird die GroKo bedeutend länger ohne Grüne eine Mehrheit halten können (und Faymann und Pröll lieben sich so heiß und innig, dass sowieso keiner einen Flirt mit einer anderen Partei riskieren wird). Eine Neupositionierung als angriffige, sogar etwas populistische Oppositionspartei wäre strategisch vollkommen gerechtfertigt.
hat die historie gezeigt: 27%
nur: wenn ich in der opposition vor mich hin kuschle, dann wird das nichts mit mehr stimmen, mehr mandaten und vielleicht regierungsverantwortung. mit der derzeitigen stärke wird man bestenfalls einmal ein notwendiges übel für eine große partei.
aber wenn alle damit glücklich und zufrieden sind, bitte.
Überhaupt nicht. Die meisten sind einfach zu enttäuscht und die FPÖ weiss dies gut zu nutzen. Allerdings hat keiner der Arbeiter die Illusion diese Partei könnte irgendwas bewegen. Es ist nur Protest damit SP und VP endlich wieder besser arbeiten und den kleinen Mann nicht vergessen.
ist in Österreich ja schon ganz gut besetzt, denk ich.
Gscheiter wär was Gscheites gscheit zu vermitteln. Da gibts sowas wie eine Marktlücke.
Da sollte man schon mal riskieren ein - zwei Prozent für die wirklichen Fundis zu opfern (die gemäßigten Fundis bringt man eh ned so leicht an), um 10-15 Prozent bei den Normalos zu holen...
meinen 16-jährigen Neffen wird sie mit "politischer Bildung" kaum für sich gewinnen können. Der ist hauptsächlich angefressen darüber, dass in seiner Schulklasse Schüler sind, die kaum Deutsch können und dass die Branche, in die er einsteigen will, von osteuropäischen Billigkräften unterwandert ist. Das Multikultiideal mag ja für (erwachsene) Bewohner cooler oder nobler Gegenden Wiens ja ganz schön sein, für den Rest der Österreicher kann es durchaus eine Horrorvision darstellen.
das problem ist nämlich nicht, dass "diese leute" hier sind, sondern wie wir mit dieser situation umgehen.
ich war letzte woche autoreifen umstecken. vor der werkstatttür türmten sich die reifen, lastwagenweise, man konnte kaum rein. die beschweren sich aber überhaupt nicht über die behinderung durch die reifen, weil sie diese als resource für ihre arbeit verstehen und schon für die richtige unterbringung sorgen werden, wenns auch manchmal dauert.
unser bildungssystem ist nicht einmal gut geeignet, die bedürfnisse von guten lernwilligen schülern zu decken. und schon gar nicht, diese integrationsaufgabe zu bewältigen. daher müssen wir das bildungssystem renovieren und nicht die schüler wegschicken! die sind resource!
ist mir doch zu allgemein gehalten. was kann die glawischnig jetzt und hier konkret jugendlichen von hier und heute anbieten, um sie von sich zu überzeugen? bis die grünen das bildungs- oder welches system auch immer reformiert haben, sind die jugendlichen von heute doch schon längst keine jugendlichen mehr.
(ich bin überzeugt, es ist ihr einfach schnurzegal.)
wie wollen sie einem schüler heute konkret verständlich machen, dass es ein vorteil ist, wenn er in einer klasse ist, in der zu 40 % mitschüler mit mangelhaften deutschkenntnissen sind? er hat ganz real nachteile, denn das unterrichtsniveau sinkt deswegen. die aufforderung, alles nicht so pessimistisch und eng zu sehen, ist keine lösung.
also die reifen sind uns im weg, schmeissen wir sie weg, dann können wir wieder ungestört und mit mehr platz arbeiten. wer muss denn schopn so langfristig denken. jetzt stört es und es hilft überhaupt nicht, von nächster woche zu sprechen, wenn mir das zeug jetz grad auf den wecker geht.
aber was ist nächste woche? dann wann wir die neuen reifen brauchen? dann haben wir sie nicht mehr! und unsern job als mechaniker auch nicht mehr.
so ist das mit dem bildungssystem. seit 20 jahren verhindert die ÖVP jede reform. der grösste verhinderer - Neugebauer - sitzt nun wieder im verhandlungsteam. und die sollen die richtigen antworten liefern???
was sollte man denn ihrer meinung nach kurzfristig der schule machen?
Es ist nämlich so: Es gab einige Diskussionen auf Einladung der jeweiligen Schule vor der Wahl. Auch schon vor der letzten Wahl.
Es ist aber auch so, dass hierbei alle Parlamentsparteien eingeladen werden müssen. Entweder alle gemeinsam (große Diskussionsrunde) oder einzeln - wird aber seltener gemacht.
genau da muss man ansetzen. Politische Bildung gibt es in den Schulen de facto NICHT. Und zwar sollte diese Bildung nicht durch Frontalunterricht von irgendeinem pragmatisierten SPÖVPler geschehen sondern durch geziehlte Auseinandersetzungen mit bestimmten Themen! Da gehören auch Erörterungen über die Fremdenpolitik und den Arbeitsmarkt dazu. Wenn dann jemand schreibt: Die Türken müssen raus und das NICHT mit Argumenten begründen kann bekommt er eben einen Fetzten und muss auf Grund seiner faschistoiden Erziehung sitzenbleiben.
Die Jugend muss politischer werden. Sich ins Koma saufen und Klingentöne runterladen macht sie nicht zu mündigen Menschen! Sie sind die Zukunft und sollten ihre Verantwortungen ernst nehmen.
Wenn ich trotz beginnender Vergreisung versuche, mich in die Situation eines Maturanten zu versetzen, dann wären mir zwei Themen besonders wichtig: die Chance, in den nächsten zwanzig Jahren adäquates Jobs zu finden und von dem Geld auch gut leben zu können.
Das führt zur Frage: was tut die Politik, um Österreich für Unternehmen attraktiv zu machen, die qualifiziertes Personal brauchen und auch gut zu zahlen bereit sind? Und: was tut die Politik, damit die Abgaben auf die - möglichst guten - Gehälter dieses qualifizierten Personals den Erfolg nicht auffressen?
Erstaunlich, dass den Grünen diese Fragen völlig egal zu sein scheinen und junge Menschen sie offenbar nur soweit interessieren, als es sich um zukünftige sozial Schwache handelt.
den grünen gehts genau um eine zukunftsfähige politik, die eine wirtschaft des 21sten jahrhundert ermöglicht. die schwarzen und roten bremser, die die wirtschaftsstrukturen des 19Jhd propagieren, die verschulden den angstvollen blick in die zukunft.
wer verschiebt denn das geld aus dem pensionssytem an die börsen? das war schwarzblau! wem fällt bei standortsicherung immer nur lohnkürzung ein? dem ÖVP-wirtschaftsbund. wer verhindert internationale zusammenschlüsse der arbeitnehmerInnen um den globalen konzernen zu widerstehen? die roten gewerkschafter.
ich bin genau ihrer meinung, dass österreich sich besser für die zukunft bereiten muss. aber diesen weg seh ich eben auf der grünen seite. alle anderen sind momentan zu kurzsichtig.
Mein Statement war: für junge Menschen, die einerseits darauf angewiesen sind, zu arbeiten, und die andererseits eine Qualifikation mitbringen, sind zwei Dinge besonders wichtig: eine Standortpolitik, die das Land für hochproduktive und innovative Unternehmen attraktiv macht, und ein Steuersystem, das gute Einkommen nicht übermäßig belastet.
Den Grünen (Postern hier) sind diese Punkte keine Überlegung wert. Sie reden über Pensionen, Bildung, die anderen Parteien (über die ich übrigens ähnlich denke wie Sie),...
Auch wenn diese Themen ebenfalls wichtig sind, ist es genau, was ich sage: die Grüne Haltung ist: "Laß uns in Ruhe mit dem Interesse junger Menschen an Chancen im Beruf! Das interessiert uns nicht; uns interessiert vielmehr..."
erklären sie! das ist ja genau das problem. dass sie leere floskeln dreschen.
-die meisten grossbetriebe zahlen doch ohnehin keine steuern mehr (ausser lohnsteuern). wie soll man den standort noch verbilligen?
-die lohnstückkosten sind in österreich besser als i unseren nachbarländern. sollen die zu lasten der kaufkraft weiter gesenkt werden?
-was für einer definition von lebensqualität hängen sie denn an, da wirds ja interessant: steigt die für sie, wenn alle geschwindigkeitsbeschränkungen auf der autobahn fallen oder stellt eine sichere pension am ende des arbeitslebens eine beruhigung dar, dass sie nun alles wagen können, was sie sich trauen?
-müssen wir ausländer rausschaffen, damit die billigjobs "unseren leuten" übrigbleiben, oder..
1) High-tech Start-ups und forschungsintensive Betriebe hängen von Menschen ab, die mit fremden Kapital eigene Qualifikation verwerten. Verrschiebung der Abgabenlast von (auch: hohen) Einkommen zu (auch: kleinen) Vermögen und Erbschaften ist, ausgehend vom österreichischen status quo, wahrscheinlich der wichtigste Aspekt moderner Standortpolitik.
2) Investitionshindernisse wie Kammern und unnötige Bürokratie müssen weg.
3) Die Finanzierung von Gesundheit und Pensionen muss radikal (auf Steuerfinanzierung?) umgestellt werden: Vermögenszuwächse resultieren in wachsendem Ausmaß nicht aus Arbeit und Menschen sind (mindestens) in der EU mobil; dazu passt das jetzige System schlecht.
die schwarzen haben gerade wieder vermögensbezogene steuern aufgehoben und werden weiterhin leistung mehr besteuern als arbeitslose einkommen. die grünen treten für eine anhebung der stufen an, bei denen man in die nächste steuerklasse kommt.
wer fordert die aufhebung der deckelung der kassenbeiträge (= finanzierung per steuer)?
wer hat die kammern in die verfassung geschrieben?
und jetzt reden wir nocheinmal darüber, wer antworten für die probleme der jungen bietet und wer nicht!
Das ist nämlich genau falsch: es ist de fakto eine Steuererhöhung für gute Einkommen, also für jene Gruppe, für die das Land im Sinn der Standortpolitik attraktiver werden müsste. Man kann es auch anders sagen: die Aufhebung der Deckelung ist die Forderung, noch mehr Geld von den heute gut verdienenden zu den früher gut verdienenden umzuverteilen, damit die letzteren ihren Kindern ein größeres Erbe hinterlassen können. Es ist die falsche (Quasi-)Steuer, die damit angehoben wird.
Richtig wäre, dem Transfer von Leistungen von den Jungen zu den Alten mit einer Besteuerung des Transfers in die andere Richtung zu begegnen, also mit einer Besteuerung von Erbschaften ohne Freibetrag.
da gibt es zB den vorschlag der kammer der wirtschaftstreuhänder:
ALLE einkommensarten nach dem gleichen steuerschema, einen gescheiten steuerfreibetrag im jahr (10.000 bis 12.000 EUR) und integration der ASVG ins steuersystem. da sinkt die steuerquote für den ganzen mittelstand, die kleinverdiener sparen bei den sozialversicherungsbeiträgen und trotzdem kommt unterm strich das gleiche herein. also weg mit der jetzigen flattax!
mann muss eben die arbeitslosen einkommen mit in die pflicht nehmen bei der finanzierung des sozialstaates und der gesundheit.
nebeneffekt: die pensionen sind wieder gesichert, die zukunftsangst sinkt, weniger burn-outs und frühpensionierungen sind die folge.
Damit die Steuern auf Erwerbseinkommen gesenkt werden, müssen die Steuern auf andere Dinge erhöht werden. Man muss endlich akzeptieren, dass der Staat eben ständig die Bürger partiell enteignen muss, um seine Aufgaben zu erfüllen, und dass es keinen Grund gibt, diese partielle Enteignung nur auf den Zugewinn durch Erwerbsarbeit zu beschränken.
Das bedeutet aber, dass es komplett falsch ist, die ASVG-Beiträge zu erhöhen, die eben gerade auf die ohnehin hochbelastete Arbeit erhoben werden. Der Vorteil aus selbstgenutzem Wohneigentum, der Zugewinn durch Erbanfälle, eventuell auch Vermögenssubstanz müssten in die Bemessungsgrundlage einbezogen werden. Im Gegenzug kann und soll dann der Grenzsteuersatz auf Einkommen gesenkt werden.
Die SP/VP-Koalition ist ein Bündnis der am wenigsten fortschrittlichen Teile des Bürgertums und der Lohnabhängigen. Sie macht das Gegenteil einer nachhaltigen, modernen Standortpolitik.
Die Rechte appelliert n Ängste, präsentiert Immigranten als Sündenböcke und propagiert die Abwälzung der Probleme auf diese Gruppe. Das ist erstens widerlich und kann zweitens nicht funktionieren kann.
Soweit einverstanden?
Dann ist eben der Appell an die Grünen, sich nicht nach dem Motto 'so gut wie die anderen sind wir schon lange' zurückzulehnen, auch nicht nur - schon auch, aber nicht nur - auf sozial Schwache zu fokussieren, sondern Themen wie 'was können wir für gebildete, qualifizierte junge Menschen tun?' hoch oben auf die Agenda zu setzen.
nämlich: um junge Wähler zu gewinnen. Da wäre es eine naheliegende Antwort: um junge Wähler zu gewinnen, wollen wir für diese potentiellen Wähler dies oder jenes tun.
Genau das ist aber nicht die Antwort Glawischnigs. Ihre Antwort ist: um junge Wähler zu gewinnen, insbesondere gebildete und gut qualifizierte Wähler, wollen wir inhaltlich ganz und gar nichts für diese angestrebten Wähler tun, sondern wir betrachten das rein als Frage der Reklame. Glawischnig kommt, wie offenbar auch Sie, gar nicht auf die Idee, sich zu überlegen, was die Grünen für die Menschen tun kann, deren Stimmen sie wollen. Sie sucht nur nach Reklamestrategien. Das wird nicht funktionieren.
Und dahinter steht, denke ich, schon eine wesentliche Tatsache: dass ein junger Mensch Chancen haben möchte, aus seinen oder ihren Fähigkeiten etwas zu machen, ist keine egoistische Unverschämtheit, sondern ein völlig legitimes Anliegen. Auch wenn es vom Klimaschutz über Gleichberechtigung und Menschenrechte bis Bildung daneben noch andere Anliegen gibt, ändert sich daran nichts.
Die Grünen reagieren auf dieses Anliegen der eigenen Chancen mit demonstrativen Desinteresse - wir kümmern ums um Bildung, Migration, Frauen, Klima,... und wenn dann noch irgendwas für dich übrig bleibt: gut, aber wenn nicht ist es auch egal. Ist es aber nicht - auch wenn Klima, Migration, Frauen, Menschenrechte, Bildung unbestritten auch wichtige Themen sind.
sind wir dann wieder bei der gemeindewohnung durch die partei? den platz im studentenheim nach anruf des bürgermeisters? die gewerbe-sondergenehmigung nach intervention des landesrates? was meinen sie denn mit persönlicen vorteilen?
es geht um eine zukunftsfähige wirtschaft! die schaut anders aus, als der bankenkontrollierte protektionistische klüngelhaufen, der sich hier in österreich als wirtschaft ausgibt. standortpolitik hat mit bildung und lebensqualität zu tun und nicht nur mit lohndumping! gesundheit und sicherheit ist was anderes als krankenkassenbewirtschaftung und militärbeschaffungen.
Nennen Sie mir doch bitte zwei, drei Beispiele, was Jugendliche Ihrer Meinung nach wollen. Vielleicht fallen mir dazu ein paar Grüne Antworten ein.
Und ich frag Sie deshalb nach Beispielen, weil mir ja schon was einfällt (eben zb Bildung und Ausbildung), Sie aber das ja nicht gelten lassen. ;-)
1.) Nachhaltige Standortpolitik: Senkung der Steuern mit negativem Lenkungseffekt (Einkommen, Gewinn); soweit nötig kompensiert durch Steuern auf Vermögen, geldwerte Vorteile aus Vermögen (Wohneigentum) und Erbschaften; Elimination von Hindernissen (Kammern,..), Reform des Pensions- und Gesundheitssystems.
2) Entlastung der Einnahmen aus jenen Quellen, aus denen junge Menschen Einnahmen haben: also aus Erwerbstätigkeit.
-
Wieviele junge Menschen das wollen, kann ich nicht sagen. Aber das wären wichtige objektive Interessen vieler junger Menschen (nicht aller; bildungsferne Schichten sind ein anderes Thema). Zumindest dem intelligenteren Teil der jungen Menschen müsste daher zu erklären sein, dass sie Grund haben, diese Dinge zu wollen.
Die Grünen fordern seit Jahren eine Entlastung der Faktor Arbeit, fordern als einzige die stärkere Besteuerung von Vermögen, eine stärkere Besteuerung der Energie, um die Industrie zu zwingen, energiesparende Methoden einzusetzen.
Kammern: Da müsst ich im Grünen Programm nachblättern, bin da im Moment nicht so firm. Vergessen Sie aber nicht, dass die Kammern nicht nur verhindern, sondern auch unterstützen.
Das, was Sie beschreiben, wollen die Grünen. Es muss "nur" besser kommuniziert werden.
Ich bin mir aber gar nicht so sicher, ob die Jungen das wirklich wollen. Wenn es das wäre - warum dann die Rechten wählen?
Die objektiven Interessen eines Friseurlehrlings unterscheiden sich von denen eines Schülers, der vielleicht mal Chirug wird. Die Weltbilder der Jungen unterschieden sich ebenfalls genauso stark wie die der älteren Erwachsenen. Die Frage, was 'die Jungen wollen' ist daher in dieser Form unsinnig.
Was man fragen kann, ist: was können wir (für mich: 'wir Liberale', für Sie 'wir Grüne') für welche Gruppe der Jungen tun? Natürlich muss man das dann auch vermitteln. Aber es kann nicht Sinn der Sache sein, Vorurteile und unreflektierte Wünsche zu bedienen.
Unter den Parlamentsparteien haben die Grünen noch am ehesten ein fortschrittliches Programm, aber es greift auch viel zu kurz.
Wenn ich (mit fremden Geld) ein IT-Startup gründe, dann verwerte ich meine berufliche Kompetenz. Es interessiert mich, ob ich davon genug habe, um mir eine Villa leisten zu können. Das führt zu realen Verteilungsfragen - wenn in 98% der Villen deren Erben wohnen, dann eben keine erfolgreichen Nicht-erben.
Damit wird Verteilungs- zu Standortpolitik: sollen hier die IT-Startups entstehen, oder die Erben besonders bequem leben?
Wo es um konkurrierende Interessen geht, machen die Grünen einen Rückzieher, indem sie die Entlastung nur für geringe und mittlere Einkommen und Freiberträge für Erbschaften fordern.
Rückzieher?
Gerade Ihr Villenbeispiel zeigt doch, warum es wichtig wäre, die Erbschaftssteuer wieder einzuführen (mit einem Freibetrag für kleine Häuslbauer).
Ich meine, dass hohe Einkommen in den letzten Jahren genug begünstigt wurden. Maria Fekter hat es schön gesagt: Sie hält den Mittelstand für alle, die Steuern zahlen. Das ist deshalb so treffend formuliert, weil die wirklich reichen keine oder nur noch geringe Steuern zahlen müssen. Etwa durch das Parken des Vermögens in einer Stiftung.
Es geht genau um den Konflikt innerhalb eines Segments des Bürgertums: zeigen Sie mir zwei Softwareingenieure, die unterschiedlich gut leben. Dann kann ich Ihnen nicht sagen, wer der bessere Ingenieur ist, sondern wer ein Haus geerbt hat und wer nicht. Genau die Verkrustung in diesem Segment des Bürgertums macht das Land unattraktiv für potentielle Aufsteiger und führt dazu, dass der bessere Ingenieur, wenn er sich selbständig macht, das eher in Bratislava tun wird.
Das ist der Konflikt zwischen den berühmten Erben der kleinen Häuslbauer und denen, die brutto irgendwo 70k-200k verdienen. Davor, in diesem Konflikt Position zu beziehen, drücken sich die Grünen, indem sie auf die ganz Reichen ausweichen.
Jeder Freibetrag führt dazu, dass diejenigen Personen weniger Steuern zahlen, die ihren Lebensstandard aus den privilegierten Quellen finanzieren. Da die Ausgaben des Staates dadurch nicht sinken, müssen die anderen mehr zahlen. Das gilt auch, wenn der Effekt gedeckelt ist.
Wenn man zum Beispiel für Kinder gutverdienender Eltern einen Steuerfreibetrag bei der Einkommenssteuer von 20k€/a einführte (die Familie als ganzes zahlt doch so viel...), müssten die anderen mehr zahlen. Bei dieser Konstruktiion ist offensichtlich, dass das unfair wäre. Bei der Erbschaft führt dagegen die verbreitete Orientierung an einem ständischen Wertesystem dazu, dass viele die Privilegierung gegen anderen Einkommensformen für nahezu selbstverständlich halten.
Mit rudern hab ich wieder aufgehört, war mir zu langweilig.
Ich versteh aber nach wie vor nicht, worauf Sie hinaus wollen.
Möchten Sie die Grundsteuern generell nach oben schrauben, um einen lebendigeren Immobilienmarkt zu schaffen? Analog zum amerikanischen Modell? PM Lingens hat ähnliches vor einigen Jahren im Profil gefordert.
300.000 Euro (als Beispiel) als Freibetrag bei der Erbschaftssteuer erlaubt es kleinen Häuslbauern, ihren Kinder das Haus zu vererben, ohne, dass die das Haus verkaufen müssen.
Die Erben von Grasser, Meinl, Haselsteiner, Wlaschek müssten die Villen voll versteuern.
Ist Ihnen das zu wenig - oder ist Ihnen das zu viel?
Aufstieg in der Gesellschaft ist nur möglich, wenn auch Abstieg passiert - es können immer nur x% die oberen x% sein. Die österreichische Gesellschaft ist, insbesondere im oberen Drittel, undurchlässig. Das liegt an der hohen Besteuerung von Einkommen und an der Privilegierung von Erbschaften und Vorteilen aus Vermögen.
Deswegen bin ich dafür, Erbschaften und Vorteile aus Vermögen ohne Freibetrag(!) voll in die Bemessung einzubeziehen und dafür die Abgabenlast auf hohe Einkommen zu verringern. Wegen der Lenkungseffekte käme das auch jenen zugute, die zwar selbst kein sehr hohes (>100k) Einkommen haben, aber als qualifizierte Berufstätige ein Interesse daran haben, dass es adäquate, gut bezahlte (50k~100k) Stellen gibt.
sondern richtig. bildung führt zu mehr grün- und liberalwählern. da fahrt die eisenbahn drüber.
außerdem führt politische bildung und die beschäftigung mit propaganda, xenophobie und so weiter garantiert auch dazu, dass ein paar fpö-wählern die schuppen von den augen fallen.
UND SCHICHT IST NATÜRLICH PFLICHT. ;D
Bei unserem Schulsystem kann ich mir vorstellen, dass die vermehrt Politische Bildung wollen.
Lehrer sind ja bekannterweise gern Grünwähler und da kann man Andersdenkende dann wenigstens schlecht benoten bzw. den Aufstieg erschweren oder halt "Umpolen". Hatte selbst solche Lehrer, wenn auch nicht in PBuR.
komisch, dass die lehrergewerkschaft dann aber tiefschwarz ist. ;)
politische bildung ist übrigens keine politische indoktrination, sondern wissen über die funktionsweise des systems, mechanismen, machtverteilung und strukturen. wer sich davor fürchtet, setzt politisch auf die unwissenheit der menschen.
ob jemand politisch gleich denkt bemerkt man übrigens auch ohne politische bildung.
Deshalb bin ich auch sehr froh, dass diese Lehrkraft imho sehr objektiv unterrichtet hat.
Wenn ich dagegen an meinen Geo-Professor denke, der uns vom Öllinger vorgeschwärmt hat, wie gemein die Polizei doch zu den Grünen ist usw.
Aber die Erfahrung, dass es viele Lehrer gibt, die ihre Schüler "umpolen" wollen und mit Noten Druck aufbauen, ist vorhanden.
Und dass Lehrer eine der wichtigsten Wählergruppen der Grünen sind, ist unbestritten.
Bin mir nicht sicher, auf welche Verschwörungstheorie Sie mit Ihrem Koch-Kommentar anspielen aber:
"Hätte" - ja. Die Einsicht kam spät, für den 28.9. zu spät, aber Hauptsache, sie kam.
Als ich noch im heutigen Erstwähler-Alter war (also 16), da waren die Rechten politisch kein Thema in der Klasse.
Sicher, da gabs den einen Neonazi oder Neofaschisten mit seinen beiden besten Freunden, dann gabs einen Haufen Leute, die sich für Politik nicht interessierten und - wenn sie überhaupt gewählt hätten - ihre Eltern gefragt hätten, was die Wählen, um dann das Kreuz ebenfalls dort zu machen - und der Rest war prinzipiell links. Vielleicht Grün, vielleicht LIF, vielleicht SPÖ, aber sicher links.
Das hat sich offenbar geändert.
Was schimpfen denn alle über die Ausländer, wenn Ausländerintegration kein Thema ist, das sie interessiert?
Aber vielleicht haben Sie recht: Ausländer als Sündenbock, den man schikanieren möchte, das geht rein bei den Leuten. Verbesserung des Zusammenlebens durch Integration ist viel zu schwierig.
es gibt keine ausländischen kollegInnen?
kann es sein, dass sie sich hier von vorurteilen verblenden lassen?
genau in diesen bereichen diese themen zu thematisieren wäre äußerst wichtig und richtig ..
nur die grünen haben halt ihre probleme, deshalb gibt es ja auch eine grünnahe gewerkschaft (auge) und keine grüne .. eben weil es da ein paar differenzen gab, hoffentlich werden die grünen auge kompatibler ..
daß da jetzt alle Arbeiter für Volldodln erklärt werden sollen?
Das Eintreten dafür, daß alle Menschen vor dem Gesetz gleich zu behandeln sind ist eine Arbeiterforderung. Nicht zuletzt darauf beruht unsere Republik. Und daher muß das auch für Homos/Lesben gelten. Ich denke, damit können Arbeiter leben.
Die Migranten sind übrigens die Nachbarn und Kollegen von nebenan. Die genauso die Probleme in der Geldbörse, in der Arbeit, bei den Ämtern haben wie die sog. "Einheimischen" (mit böhmischen Wurzeln...).
Mit der vielgepriesenen Solidarität kämen wir da sicherlich viel weiter als mit dem versuch Leute auszugrenzen, die WIR selbst geholt haben.
Es war schon in den 60ern völlig klar, daß ein großer Teil derer hierbleiben wird.
Nachdem ich zZ selbst in einem fremden Land arbeite, kann ich durchaus behaupten, beide Standpunkte zu kennen.
Integration ist Aufgabe BEIDER SEITEN!
Wie soll ich mich in einem Land integrieren, wenn Inlànder mir den Kontakt verwehren (privat, Job, ...)?
Wie soll ich die Sprache lernen, ohne mit Muttersprachlern zu verkehren?
Warum soll ich mich ùberhaupt integrieren, wenn ich mir bei jeder Gelegenheit das Gefùhl vermittelt wird, unerwùnscht zu sein?
BEVOR ich in ein anderes land gehe. es käme mir lächerlich vor, nach budapest zu ziehen - etwa weil ich dort einen job gefunden habe - und dann mangels eigener ungarischkenntnisse über die ablehnende haltung der ungarn und über ihre schlechten deutschkenntnisse zu lamentieren.
Ich glaube es bringt nicht viel, wenn wieder nur die Klischees von den bösen Inländern, die sich abschoten, wiedergekäut werden. das ist mE mit ein Grund, warum viele Leute ang'fressen sind.
So ist es nämlich auch nicht, dass immer die bösen Inländer keinen Kontakt wünschen.
Ein Beispiel: in der VS-Klasse meines Sohnes gab es einige Migrantenkinder, die nie zu Kindergeburtstagen oder anderen Aktivitäten außerhalb des regulären Unterrichts durften (trotz tw. Angebot, die Kinder mitzunehmen, abzuholen)
Was also tun?
Und genau da krieg' ich das fade Aug' ,wenn dann abgehoben doziert wird von leuten ohne Ahnung, dass immer die Inländer schuld sind an mangelnder Integration.
Warum müssen wir eigentlich immer erst einen Schuldigen finden?
Stimmen Sie zu, dass Integration eine Sache ist, die beide Seiten betrifft? Und zwar auf der einen Seite den höchst individuellen Zuwanderer, auf der anderen Seite den Staat Österreich in seiner Gesamtheit. Ich finde es schön und ermutigend, dass Sie persönlich keine Berührungsängste haben, aber auch Zuwander sind Menschen voller Vorurteile.
Wenn einem "das Land" vermittelt, das das bloße hiersein eine Zumutung ist - natürlich wird man dann nicht offen auf Inländer zugehen können.
Würde das Land die Zuwanderer einladender behandeln, gäbe es von deren Seite vielleicht ebenfalls keine Berührungsängste. Aber natürlich können diese konkreten Eltern auch einfach nur deppert sein. ;)
gilt in österreich nicht eher das klischee "vom ausländer" der sich abschottet? von der eigenen abschottung redet hierzulande doch kein mensch, denn das wird nicht als abschottung wahrgenommen, sondern als "normalität" .. die leut brauchen ja ihr leben nicht zu ändern und die wollen es auch nicht ändern "nur" weil fremde leute kommen ..
abgesehen davon, dass diese ganzen starren räumlich gebundenen "kultur" konzepte für den müllhaufen sind ..
was dann natürlich auch für das starre festhalten an den eigenen kulturtraditionen bei vielen migranten gelten soll...
kulturen ändern sich und müssen sich ändern...das muß gleichermaßen für die kultur der heimischen bevölkerung gelten wie für die kulturen der migranten!
Es ist leider so dass Radikale viel mehr wahrgenommen werden als die schweigende Mehrheit. Das gilt für die xenophoben Österreicher genauso wie für die integrationsunwilligen Ausländer. Es reichen wenige negative Erfahrungen um daraus dann Vorurteile zu rekonstruieren die Integration schwer bis unmöglich machen wenn sie fest genug sitzen.
... ihr seht die probleme wirklich nicht, denn sonst wuerden die gruenen nicht auch diesen populistischen arigona feldzug unterstuetzen, sondern sich fuer ein gesetz einsetzen, dass ALLEN asylsuchenden in dieser situation hilft.
ich hätte mir da mehr erwartet!
vorallem eine sachlichere diskussion um das asylrecht und den umgang mit "wirtschaftsfluechtlingen".... und keine politik die auf "ausnahmeregelungen" pocht !!!
Arigona ist das Gesicht für den "Feldzug" für ein humanes, rechtsstaatliches Bleiberecht.
Und die Grünen haben ein modernes Zuwanderungskonzept, das auch im Wahlkampf ein Thema war.
Ist halt nicht so spannend wie die Frage "Mit wem möchten Sie lieber koalieren, Herr Van der Bellen", drum dürfte sie kein Journalist gefragt haben. ;-)
eben...so traurig das für viele klingen mag...solange man nicht zwischen tatsächlichen flüchtlingen und solchen,die zwar um asyl ansuchen,aber nur aus wirtschaftlichen gründen hierher kommen trenntund diese beiden gruppen unterschiedlich behandelt und solange man nicht wege findet,wie man die tatsächlich kriminellen asylwerber von den nicht kriminellen trennt(und auch dazu steht,daß es diese trennung geben soll),solange werden die rechten partein weiter zulauf bekommen...
"kein mensch ist illegal" ist ein netter t-shirt-spruch,aber grundlage für eine realistische politik ist das nicht...
ein asylwerber der delikte ab einer bestimmte schwere begeht(raub,einbruch,handel m. harten drogen) hat imho hier nichts zu suchen...
Diese beiden Gruppen zu trennen, dafür gibt es das Asylverfahren. Es ist diesen Menschen nämlich nicht auf die Stirn gestempelt "Wirtschaftsflüchtling" oder "echter Konventionsflüchtling". Und dann werden sie eh unterschiedlich behandelt: Die einen bekommen Asyl, die anderen nicht. Da haben auch die Grünen nichts dagegen.
sei werden zum teil 5 jahre oder mehr gleichbehandelt und dürfen nicht arbeiten gehen!
...und dann kommt eben immer das argument,wenn die jetzt schon so lange da sind,dann sollen die doch einen aufenthaltstietel bekommen(ganz egal ob ein asylgrund vorgelegen ist oder nicht) weil die ja mittlerweile ihren lebensmittelpunkt hier gefunden haben-was ja auch nachvollziehbar ist...
tatsache ist:das asylverfahren findet oft nicht statt,bzw. findet so dermaßen langsam statt,daß man schon den eindruck bekommt es passiert nichts
Was nichts an der grundsätzlichen legalen Existenz dieses Kriminellen ändert, sondern nur seine Handlungen illegal macht.
Die Grünen sind auch nicht für den Verbleib von kriminellen Asylwerbern, sie sind aber sehr wohl dafür, Asylwerbern die Möglichkeit geben zu arbeiten.
Österreich züchtet sich Kriminelle heran - eine direkte Folge der rechten Fremdenrechtspolitik seit dem Ende der 80er Jahre.
Schön. Das durchschnittliche Asylverfahren dauert bereits länger als 6 Monate.
Warum eigentlich erst nach 6 Monaten? Warum nicht gleich?
Was spricht dagegen, diese Menschen (sofern sie eine Arbeit fänden), sie nicht sofort arbeiten zu lassen?
Sie hätten eine ordentliche Beshäftigung, könnten sich eine Unterkunft leisten und müssten vom Staat nicht erhalten werden. Und sie begännen sich wesentlich früher zu integrieren. Warum 6 Monate warten?
weil ich mehr oder weniger traumatisierten flüchtlingen eine gewisse zeit zugestehe sich in einer neuen umwelt zurechtzufinden,die grundlagen der sprache zu erlernen,ihnen zeit geben will sich im behöhrdendschungel zurecht zu finden...und weil es durchaus fälle gibt,wo ein urteil schon vor den 6 monaten möglich sein kann...und weil eine beschäftigung natürlich auch gewisse sozailversicherungstechniche probleme mit sich bringt...ich kann einen asylwerber über dessen tatsächlichen status noch gar nichts kenne nich sofort einen legalen job mit vollen sozialrechtlichen ansprüchen geben
Wenn ein Flüchtling traumatisiert ist, dann wird er eh nicht arbeiten gehen - damit hat er eine brach liegende Arbeitserlaubnis, die keinem weh tut.
Wenn er einer der wenigen Glücklichen ist, denen Asyl zugestanden wird, kriegt er auch eine Arbeitserlaubnis - macht also auch nicht viel Unterschied.
Wird kein Asyl gewährt - dann tut die damit erloschene Arbeitserlaubnis auch nicht weh.
Ich denk mir, es wäre weniger bürokratischer Aufwand (ergo billiger), einfach generell Arbeitsbewilligungen zu erteilen.
Ist bezeichnend das der lieben Glawischnigg zwar jede Menge Dinge einfallen, die der Staat Österreich tun muss - aber nur ein kleiner Punkt (Kindergartenkernzeiten) welcher von den Immigranten gefordert wird.
Wie wärs mit so Dingen wie Akzeptanz der österreichischen Kultur? Akzeptanz der Rechte von Frauen? Akzeptanz des lokal üblichen Benehmens (zb. net schreien oder Handy-Musik-Dudeln das die ganze Bim was davon hat...)
Letzlich: Die Bereitschaft, sich als Österreicher zu fühlen und die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ich für meinen Teil bin jene Zuwanderer Leid, die sich auch in 3er Generation mit massiv Nationalstolz als "Türke und was besseres" verstehen.
Seien wir uns ehrlich: Sie gehören nicht zu denen, die wollen, dass sich Ausländer integrieren, sondern zu denen, die wollen, dass Ausländer als Gäste gesehen werden, die sich brav verhalten sollen.
All das was Sie fordern, kann man nicht politisch erzwingen. Das funktioniert nur über bessere (Aus-)Bildung und bessere Berufschancen. Wenn die Ausländer aus der sozialen Unterschicht herauskommen, verhalten sie sich auch nicht mehr wie "Ausländer".
Wie bewerten Sie Akzeptanz der österreichischen Kultur? Ankreuzen des entsprechenden Kastls auf einem Fragebogen?
Wie definieren Sie konkret österreichische Kultur?
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will Sie nicht runterziehen - aber in einem Rechtsstaat sollten solche Forderungen auch rechtsverbindlich nachvollziehbar sein.
...zumindest zu definieren, was nicht Bestandteil der österreichischen Kultur ist. Beispielsweise von Kopf bis Fuß vermummte Frauen, oder Männer die Frauen als minderwertig ansehen und denen nichtmal die Hand geben.
Andere Dinge sind schwerer in klare Form zu gießen, aber definitiv vorhanden: Warum sind Türken so viel lauter in der Gruppe, die Jungen so viel agressiver wenn sie in der Straßenbahn rumgrölen? Bei der EM war es undenkbar das Österreicher im Autokorso herumfahren und Leute die schlafen wollen damit nerven.
Sowas ist einfach nicht Teil unseres Benehmens.
Aber im Grunde dieser "Anpassungsschwierigkeiten" steckt für mich doch vor allem das "Türken/Kroaten etc. sind was besseres" Denken, das abgestellt gehört.
Was wollen Sie mit Männern machen, die Frauen nicht die Hand geben?
Was wollen Sie mit Frauen machen, die sich komplett vermummen?
Ich gebe Ihnen Recht, dass dieses Aufeinanderprallen von Kulturen nicht reibungslos verläuft. Aber: ab wann ist etwas österreichische Kultur? Wenn Türken und Kroaten, die in Wien geboren und aufgewachsen sind, Österreicher sind - ist deren Gehupe am Gürtel dann nicht auch schon österreichisch? Nur eben Teil einer Teilkultur? Mir ist das Gehupe ebenso fremd wie die Um-ta-ta-Musik, an der sich ein anderer Teil der österreichischen Nation erfreut. Trotzdem alles Österreicher.
...Männer die auch nach längerem Aufenthalt in Österreich Frauen nicht die Hand geben wollen, bekommen keine Staatsbürgerschaft, und sollten eigentlich wieder auswandern.
Das meinte ich ja eingangs - das Ziel von Immigranten muss meiner Meinung nach sein, ein Österreicher zu werden - als formaler Staatsbürger, der solche Denkweisen wie "Frauen sind eines Handschlags unwürdig" ablegt, weil diese definitiv nicht Teil unserer Kultur sind. Oder das rumschreien in der Bim in türkischer od. afrikanischer Sprache quer durch den Wagon - ebenfalls nicht Teil von Wiener Kultur, recht leicht messbar - alles Dinge die 99.9% der Ösis nicht tun.
Wer da nicht drüber kommt, sollte nach einer Probephase keinen Aufenthalt mehr bekommen und ab nach Hause.
Aha. Und wie stellen Sie sich vor, wie das rechtsstaatlich funktioniert?
Zwei Serben in der Bim, einer geht nach vorn zum Automaten, der andere schreit ihm auf serbisch nach "Nimm mir auch eine mit" - sofort Notbremse ziehn, Polizei rufen, Reisepass entziehen?
99,9% der Österreicher. Ab wann ist jemand für Sie Österreicher? Es gibt genug hier mit öst. Staatsbürgerschaft, die perfekt deutsch, aber auch ihre Muttersprache sprechen. Österreicher?
Würden Sie mir auch die Staatsbürgerschaft entziehen wollen, wenn ich der zweite gewesen wäre, der auf serbisch (oder englisch, das beherrsche ich zumindest) meinem meinetwegen US-Besucher nachgeschrien hätte.
Das ist einfach. Nämlich einfach dumm.
und ich bin österreicher .. warum sollten hier "nicht-österreicherInnen" anders behandelt werden als österreicherInnen?
schon mal was von meinungsfreiheit gehört?
rechte stehen in gesetzen und die werden nicht "akzeptiert", sondern definiert und exekutiert! sowas sollten sie im staatsbürgerkundeunterricht gelernt haben ..
sie tun mir wirklich leid .. von anderen fordern "österreicherIn" zu werden und selber nicht mal kapieren, was das ist ..
für den geistigen zustand dieses landes, dass 1/3 der bewertungen etwas negativ beurteilt, was in zivilisierten europäischen staaten schon seit jahrzehnten, wenn nicht schon seit weit mehr als 100 jahren üblich ist ..
dass es auch noch nicht in die praxis umgesetzt wurde, ist noch beschämender .. und das im 21 jahrhundert ..
Sehen Sie, ich habe absolut kein Problem damit, wenn diese Leute ihre Frauen in Kleidung verstecken. Das ist deren Problem.
Lustig finde ich bei den Grünen halt, dass sie sich erst groß für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzen, aber das Kopftuch mit all seiner Symbolik der Unterdrückung unterstützen.
Meine Position ist einfach: Die können tragen was sie wollen. Aber in öffentlichen Gebäuden (d.h. auch in Schulen) sind religiöse Zeichen und Kleidung tabu. Wenn eine Lehrerin ein Kopftuch tragen will, schön. In Privatschulen kann sie machen was sie will. Aber nicht in einer öffentlichen Schule. Da kann dann keiner mehr meckern, dass er nicht angemessen berücksichtigt wird.
Die Grünen sind nur dagegen, dass man den Menschen vorschreibt, wie sie ihren Kopf bedecken dürfen. Die Frauen zu zwingen, das Kopftuch nicht zu tragen, hilft ihnen nämlich auch nichts.
Also bei der Sprache wirken die Grünen unglaubwürdig.
Wenn man die Leute verpflichten will, schreien die Grünen auf, aber ohne geht es teils halt nicht.
Wie viele Leute würden den Präsenzdienst machen, wenn kein Freiheitsentzug als Strafe angedroht wäre?
Und das mehr Leute mit Migrationshintergrund in den öffentlichen Dienst schreit ja schon wieder nach Quoten. Oder gibt es sonst ein Konzept?
Persönlich bin ich der Meinung, dass sich das bei "gelungener Integration" ohnehin mit der Zeit ausgleichen wird. Beamte sind halt Sesselkleber, da dauerts ein wenig länger.
Wie wärs mit Migrationsquote in der Spanischen Hofreitschule? Ein Dunkelhäutiger muss dabei sein!
Es gibt einen Haufen Zuwanderer, die gerne Deutsch lernen wollen, denen das leistbare Angebot fehlt. Zwangsmaßnahmen sind meiner Meinung gar nicht notwendig.
Und zumindest die Wiener Polizei sucht jetzt schon vermehrt Bewerber mit Migrationshintergrund. Auch das kann man fördern. Muss ja nicht immer Geld sein, eine entsprechende Rede des zuständigen Innenministers würde da auch einiges bewirken.
Also als meine Mutter nach Österreich zugewandert ist hat sie keine Behörden gebraucht, die sie motiviert haben und ihr einen Sprachkurs angeboten haben.
Da hat die ganze Familie freiwillig Deutsch gelernt, ohne staatliche Förderung oder Zwang. Und weil die Motivation groß war, war das nach 2 Jahren kein Problem mehr. Kenne auch viele andere Zuwanderer, wo das so der Fall ist.
Und dass gerade die Polizei nach mehr Menschen mit Migrationshintergrund sucht, ...
Wofür? Um vom Rassismusverdacht frei zu sein? Um zivile Polizisten in Ausländerbanden einschleusen zu können? Damit man nicht für jedes Delikt einen Dolmetscher braucht? Damit nicht auch noch Kulturunterschiede die Amtshandlungen erschweren?
Polizisten mit Migrationshintergrund:
Ja, Sprachkompetenzen sind ein Argument.
Es geht auch darum, dass damit gezeigt wird, dass die Polizei die Polizei für alle ist und dass es nicht die Polizei der Österreicher ist, für die Ausländer nur als Problem existieren. Also dass aus Sicht der Ausländer die Polizei nicht die Polizei der anderen ist.
Ich gratuliere Ihrer Mutter und Ihrer Familie, dass Sie es "geschafft" haben.
Es zeigt sich aber jeden Tag auf der Straße, dass es andere Familien gibt, die das nicht schaffen.
Jetzt kann man sich umdrehen und sagen "Selber schuld, sollen die sich halt mehr anstrengen", davon wird aber das Problem nicht geringer.
Man kann sich das nicht einfach wegwünschen.
Deshalb müssen wir als Staat den Zuwanderern mehr Angebote machen.
Polizei: Die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass Polizisten mit Migrationshintergrund in Eskalationssituationen eher als Helfer denn als "Feinde" empfunden werden. Wenn in einem türkischen Lokal zwei Türken prügeln, ist ein türkischer Polizist eher in der Lage zu entschärfen, weil "einer von ihnen."
Und wir zahlen den ganzen Schmarrn wieder mal..
.. und ändern wird sich GAR NIX .. Ein Türke oder Jugo in Österreich wird wie üblich sich seiner Gruppe anschließen - und die wird ja von Jahr zu Jahr größer .. ich würd eher sagen: WIR sollten Sprachkurse machen..
Studien belegen genau das Gegenteil. Dass die NICHT-Integration von Ausländern teuer kommt! Das ist auch ganz logisch.
Wer nur kurz und egoistisch denkt, spart komplett am falschen Platz! Rassismus ist ein Armutszeichen aber beinhaltet keine Lösung.
Dass wieder so krass in diesen feindseligen Neid-Kategorieen gedacht wird, zeigt allerdings gleichzeitig auf, dass auch die gesellschaftliche, persönliche und arbeitsmarktpolitische Integration von Inländern schwer ins Hintertreffen geraten ist. Diesen Jungen geht es eben auch dreckig und man sollte sie persönlich befragen woran es konkret mangelt, was sie bräuchten.
Die Grünen sollten jetzt vorrangig auf Armutsbekämpfung setzen, denn Österreich hat derzeit keine einzige soziale Partei.
Mein Schwiegervater ist vor 30 Jahren aus Jugoslawien nach Wien gekommen.
Natürlich hat der noch immer engen Kontakt zu seinen ehemaligen Landsleuten (er ist mittlerweile längst Österreicher), ist ein aktiver Teil der großen und geschäftigen EX-Jugo-Community in Wien.
Aber darüber hinaus ist er mit einer Niederösterreicherin verheiratet und hat viele gebürtige Österreicher als Freunde, Kollegen und Geschäftspartner. Der älteste Sohn spricht auch noch serbokroatisch, die beiden jüngeren Kinder nur noch deutsch.
Sie sehen also: Auch wenn man zu einer ethnischen Zuwanderergruppe gehört, schließt das nicht automatisch aus, dass man sich den anderen im Land öffnet. Deutsch ist die Möglichkeit sich auch außerhalb der Gruppe bewegen zu können.
ersten Dekade des vorigen Jahrhunderts waren etwa 300.000 "Wienerinnen und Wiener" zugereiste mit nichtdeutscher Muttersprache. Tschechen, Slowaken, Bosnier, Serben usw, usw.
Heute kräht kein Hahn mehr danach....
Nebenbei wär das gar keine so schlechte Idee, wenn z.B bei Ämtern und Behörden mehr Leute sitzen würden, welche Migranten verstehen. Wie lange dauert das beider Wiener Polizei für 10 - 20 Leute??? 5 Jahre.
Und das werfe jetzt einer den Grünen vor...
Weil die sich (im Gegensatz zu heute) spätestens in der zweiten Generation assimiliert haben.
Etwas was heute, auch dort wo es möglich wäre, selbst in der dritten Generation oft nicht der Fall ist, mit all den Nachteilen die einer Gesellschaft daraus entstehen.
...30-40 Jahre in einem Land lebt, so kann dessen Sprache für sie wohl keine Zweitsprache sein, sondern ebenfalls eine Art Muttersprache. 2. Sprachen sind Sprachen die ich für bestimmte Zwecke temporär einsetze, also englisch, wenn ich zB in einem Konzern arbeite wo englisch die Firmensprache ist. Dann rede ich im Business englisch und zu Hause deutsch.
Wir dürfen den MigrantInnen nicht vormachen, Ö sei nur eine riesengroße Firma zum Arbeiten und kein Platz zum Leben.
Wenn ich als Kind in der 3. generation in den USA lebe, brauche ich keinen schulischen Deutschunterricht sondern ordentlichen Englischunterricht und evtl. Spanisch. Deutsch lern ich ein bisschen von der Oma.
besonders durch die wehrpflicht & das Famillienrecht diskriminiert vor.
es gibt in Österreich keine Patei die junge Männer vertritt.
Als junger Mann bis du Opfer der "positiven diskriminierung, Männer die sich bereits etabliert haben, betrift das eigentlich gar nicht.
liebe Grüsse
..aus eigener Erfahrung kann ich die Behauptung, man müsse die eigene Muttersprache perfekt können, um gescheit Deutsch zu lernen nicht nachvollziehen. Zumindest war das in meinem Fall und in unserem Bekanntenkreis nicht so, da hat man halt auch soviel von der Muttersprache gelernt, wie man mit Eltern/Verwandten/Bekannten eben gesprochen hat (also ohne Unterricht) und ist dann mit Deutsch eben zum ersten Mal im Kindergarten in Kontakt getreten und ab da dann halt der klassische Schulweg. Nicht die Beherrschung der Muttersprache ist Vorraussetzung, sondern der Kontakt mit Deutsch von klein auf. Und auch da werden Kindergarten und Schule nicht viel nützen, wenn trotz allem der ganze soziale Umgang sich nur mit Landsleuten abspielt.
versteh die wichtigkeit auch nicht.... ich zum beispiel lern leichter mit redewendungen und phrasen die sich durch gespräche ergeben als wenn ich verben durchkonjugiere oder irgendwelche kondit. II phrasen auswendig lerne oder die passivform in allen 527 zeiten durchgeh.
das ist ermuedend, demotivierend und grösstenteils auch vollkommen sinnlos!
Nicht alle Oe-reicher haben deutsch als Muttersprache. Wie die Ewa richtig sagt - man muss erst die Muttersprache gut koennen, dann kann man Fremdsprachen erlernen.
Dh, wir brauchen russische, tuerkische, bosnische, kroatische, englische, etc Schulen, die Deutsch als erste Fremdsprache unterrichten.
Sonst koennen die Kinder am Ende weder Deutsch, noch ihre Muttersprache gscheit.
Das sieht man in den letzten Tagen ganz genau, mit welchen Wachstumsmärkten wir es hier zu tun haben.
Deshalb verliert auch die Wiener Börse am Stärksten.
Wenn Sie ein wenig geschäftlich reisen, dann werden Sie feststellen, das auf internationaler Ebene (mit Ausnahme von Frankreich) ohnehin überall Englisch gesprochen wird.
Genau. Die Wiener Börse verliert wegen der hohen Wachstumsraten im Osten. Sicher.
Wenn Sie ein wenig geschäftlich reisen, dann werden Sie feststellen, das auf internationaler Ebene (ohne Ausnahme) jeder Gesprächspartner es schätzt, wenn Sie nur ein paar Brocken seiner Muttersprache beherrschen. Sorgt gleich für ein besseres Verhandlungsklima.
Und es schadet nicht, wenn man die "internen" Gespräche, die der Kunde am Tisch auf Polnisch führt zumindest ein wenig nachvollziehen kann.
Bildung und Sprachen haben noch nie geschadet.
Oh ja - die Deutsche Sprache liegt bereits am Opferaltar und blutet vor sich hin.
Ich glaube nicht, dass die Sprache von Goethe und Schiller am Aussterben ist, nur weil man auch die von Dostojewskij oder Shakespeare spricht.
Die von Nestroy vielleicht, aber das liegt eher am Einfluss des Bundesdeutschen TV-Einfluss.
Glauben Sie das nicht? Einige ÖVP Leute fantasieren schon von Volksschulen mit Unterrichtssprache Englisch (flächendeckend!) und wenn Sie mit so manchem Jugendlichen reden, fällt Ihnen auf, dass diese entweder nur schlecht Deutsch , schlecht Deutsch und schlecht Englisch sprechen oder sehr viel Englisch in ihre Sätze einbauen.
Aber natürlich wissen Sie ganz genau, wohin die deutsche Sprache in den nächsten 200 Jahren wandert.
türkisch ist keine anerkannte minderheitensprache, ich werde mich so lange gegen türkische schulen aussprechen, bis dieser punkt geändert wurde.
ich denke, es wäre vielleicht eine idee (ob gut oder schlecht sei dahingestellt), dass lehrer in der volksschule ihre schüler zu einem zusätzlichen deutschkurs schicken können, so wie sie kinder in eine legasthenie- oder logopädiestunde schicken dürfen. ich denke das würde das erlernen der deutschen sprache nochmals beschleunigen.
Unglaublich!
Ich unterschreib' sofort, daß da draußen teils völlig Schwammerl als Vorstandsmitglieder unterwegs sind, deren einzige Qualifikation es ist, Sohn zu sein, der ÖVP nahezustehen, oder dem CV anzugehören
Doch indem man die Kasperlbühne um ein weiteres leistungsfremdes Kriterium verschlimmert erweist man unserer Wirtschaft und unserem Wohlstand einen Bärendienst
Sollen zusätzlich zu den "habe-den-richtigen-A-geleckt" Chefs nun auch "habe-das-richtige-Geschlecht" ChefInnen herumlaufen ?
Wollt ihr das Land zugrunde richten ? Der internationale Wettbewerb nimmt doch keine Rücksicht auf solche Nähkästchenträume !
Der beste Kandidat soll den Job bekommen, das muß DURCHGESETZT werden, nicht noch durch weiteren Unfug verwässert !
Niemand wir hier zugrunde gerichtet, in den skandinavischen Ländern hat man genau das gemacht (Frauenquoten für Vorstandspositionen, zwingender Väterkarenz, wenn man Karriere machen möchte als Mann) und die sind alles andere als zugrunde gerichtet. Leben alle munter und zufrieden im hohen Norden, also keine Angst!
... sonst wäre eine derartig deftige Ansammlung von >>Gegenargumenten<< wie Bundesheer, Scheidungskinder, Pensionsalter, den vielen jungen Männern mit reduzierten Erwerbschancen usw. im an sich intellektuell anspruchsvollen Forum nicht vorstellbar. Zur Protestpartei werden die Grünen dann wieder werden, wenn sie auch im >>eigenen Teich<< der Gut-Menschen für Unruhe sorgen. Dass gerade diese inhaltliche Positionierung gleich für so viel Unruhe sorgt, liegt vielleicht daran, dass viele >>grüne Männer<< sich bislang um dieses Thema nicht so wirklich Gedanken machten.
Weiter so, das regt zum Denken an ...
Der Gedankengang ist interessant. Also in diesem Forum sind viele intelligente Menschen, von denen finden wiederum viele die obige Aussage schlecht. Und das bedeutet, dass die Aussage eigentlich gut ist, nur die Leute sind zu klug, um das zu begreifen? Sonst wären sie ja eigentlich dumm oder zumindest ignorant.
Wissen Sie was? Ich glaube eher, die Grünen, die sich dieser Aussage anschließen, sind dumm, wenn sie glauben, damit jemals wieder ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen.
... was nicht immer zum richtigen Schluss führt. Ob die von Glawischnig gemachten Aussagen zur Rolle der Frau in unserer Gesellschaft zu welchen Wahlergebnissen auch immer führen werden, steht hier eigentlich nicht zur Diskussion. Und lassen Sie mir als offensichtlich "dummen Grünen" die Freiheit festzuhalten: Sie hat recht. Frauen sind in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen nicht gleichberechtigt. Wenn das geändert werden soll, wird das in Anbetracht der hierzulande vorliegenden Rahmenbedingungen eher über einen klaren Systembruch ("positive Diskriminierung") erreicht werden, als mit schönen Worten.
Nicht schlecht, also oben regen Sie zum Denken an, aber das Resultat dieses Denkprozesses ist Ihnen offenbar nicht genehm. Ihr 1. Posting ignoriert nicht nur jegliche Gegenargumente- Sie gehen ja überhaupt nicht darauf ein- sondern Sie nehmen diese auch noch zum Anlaß, sich bestätigt zu fühlen. Credo quia absurdum sozusagen. Ein Stil, der sonst nur in Religionen und Ideologien mit absolutem Wahrheitsanspruch vorkommt. Ihr Ziel ist offenbar der Widerspruch, auch wenn dabei die Sinnhaftigkeit verloren geht.
Gut, dann anders:
Frage 1: Sind Frauen Ihrer werten Meinung nach in der österreichischen Gesellschaft in der gelebten Praxis gleichberechtigt?
Frage 2: Erhalten derzeit Frauen Ihrer Meinung nach für vergleichbare Tätigkeiten das selbe Gehalt wie Männer?
Frage 3: Haben Frauen Ihrer Meinung nach die gleichen Karrierechancen wie Männer?
Wenn Sie auch nur eine der drei Fragen mit "Nein" beantworten, dann sagen Sie diesem Forum doch, was Sie dagegen tun wollen? Wenn Sie alle drei mit "Ja" beantworten, dann sollten Sie sich etwas besser über die Realität informieren.
Frage 1: Ja, teils sogar bevorzugt.
Frage 2: Ja, in allen Jobs, in denen ich bisher war und bei jeder Einzelperson, die ich bisher kennenlernte.
Frage 3: Beides.
Nein, weil man bei jungen Frauen Angst hat, dass sie schwanger werden könnte.
Und Ja, weil man als Frau heute schon 100 Mal so viel Berufsförderung kriegt als als Mann.
Wirklich sinnvoll erscheint mir nur Frage 2. Wenn diese mit nein zu beantworten ist, dann kann diese Ungleichbehandlung sicher nicht sinnvoll bekämpft werden, indem man nun Männern weniger bezahlt.
Was soll gelebte Praxis bedeuten? Es gibt Ungleichbehandlungen in beide Richtungen und diese sollte man minimieren und nicht noch zusätzlich neue aufbauen. Zu den Karrierechancen: auch diese kann man sicher nicht mit der von Ihnen favorisierten Holzhammermethode steigern. Ihre Methode gleicht einer niemals enden wollenden Blutrache, die auf Kosten aller Beteiligten geht und das ist abzulehnen.
wie weiter unten ausgeführt: diese antwort bringt die meisten roten stricherln.
traurig, aber wahr. argumente braucht's da keine - ich begnüge mich mit der feststellung, dass die modernisierungsverlierer offenbar ihre felle davonschwimmen sehen.
weiter unten hab ich was gelesen von unterbelichteten norwegermännchen, die offenbar kein weibchen mehr abbekommen, weil die frauen dort karrieremässig wesentlich besser gestellt sind, als vergleichbare exemplare hier in österreich.
no na.
Hab einfach keine Lust, als männlicher junger Österreicher immer der Blöde zu sein. Ob in der Schule, in der Berufswelt, beim Bundesheer, bei Familie usw.
Wie wärs, wenn man mal schaut, dass nicht nur Akademikerkinder Bildungszugang haben? Damit nicht die reichsten, sondern die intelligentesten Jugendlichen zu studieren anfangen. Die soziale Herkunft ist in Österreich noch immer extrem wichtig, was mal aus einem wird. Aber damit würden die Grünen zB sich selbst angreifen.
Die Grünen sind die vorurteilsbeladenste Partei von allen. Spalten statt vereinen usw!
Van der Bellen, bitte komm zurück.
Oder nenn ma die "Grünen" in "Rosanen" um. Die Palin würde auch super dorthin passen.
das ist aber schon ein bisschen erbärmlich, finden sie nicht, einfach das letztklassigste posting rauszufischen um damit ihre position zu untermauern?
auch halte ich es für niveaulos und befremdlich, jemanden, der gegen diskriminierung ist - und zwar egal auf welcher ebene - als modernisierungsverlierer darzustellen.
zum ersten: dieses "letztklassige" posting drückt den kern der sache aus. da können noch einige begabte schreiberlinge anderes behaupten. ich hab auch völliges verständnis dafür, dass man sich die wahren gefühle nicht gerne eingesteht - das tut niemand gern.
jedenfalls geht's am ende um frauen und ihre freiheit, zu entscheiden, was und mit wem sie es tun wollen. dass das der jetzigen herrschenden männlichkeit nicht passt, ist absolut nachvollziehbar.
zum zweiten: zu meinen, dass diejenigen, die hier rote stricherl en masse vergeben zu der gattung freigeistiger objektiver anhänger einer generellen nicht-diskriminierung gehören, das ist schon ein starkes stück. vielmehr ist es eine tatsache, wenn man in die schulen heute hineinschaut, dass die mädchen den burschen schon seit jahren den rang ablaufen - und das in einer vielzitierten "bildungsgesellschaft". wo wir doch genau wissen, dass wir gegen eine konkurrenz billiger manueller arbeit aus südostasien etc. absolut KEINE chance haben - und nur über innovationen mithalten werden können.
sowas nenn ich dann halt modernisierungsverlierer. wo bitte sollen denn die innovationen herkommen - aus der bäckerei ölz nachtschicht ?
woher nehmen sie sich eigentlich das recht anderer leute gefühle hier als wahr zu bezeichnen? göttliche eingabe ?
ansonsten bieten sie leider fast noch weniger inhalt als in ihren bisherigen inhaltsarmen postings, dafür jede menge leerer unterstellungen, wie zb:
- die mehrheit der leser hier wäre gegen weibliche unabhängigkeit
- wer ihnen, für ihre vollkommen disqualifizierende meinungen ein "rotes stricherl" gibt, muss auch frauen diskriminieren
- wer nicht ihrer meinung ist, ist also entweder gegen weibliche unabhängigkeit, weil er zur herrschenden männerclique gehört, oder modernisierungsverlierer und deshalb gegen weibliche konkurrenz.
wollen sie darauf noch eine ernste antwort oder lassen wirs bei unterstellungen?
möcht halt schon noch anmerken, dass die roten stricherln, die ich meine, nicht diejenigen sind, die sich auf meine postings beziehen, sondern diejenigen unter fr. glawischnigs antwort zum thema.
zur arroganz geb ich ihnen gerne recht - die hat sich insbesondere bei diesem thema notgedrungen herausgebildet und bezieht sich auf viele viele gespräche, begebenheiten und simple tatsachen. wer frauen raum für entwicklung gibt, macht sich überall - auch bei den grünen - recht schnell unbeliebt.
übrigens - ich hab mir ein paar andere ihrer postings angeschaut und darf feststellen, dass sie durchaus zu differenzierter bewertung fähig sind: meiner meinung nach befinden sie sich damit in der minderheit derjeniger, die vermutlich wenig probleme mit dem erfolg von frauen im beruf haben. dass sie mit ihrer haltung dann in letzter konsequenz denjenigen wasser auf die mühlen geben, die aus ganz anderen gründen (als den von ihnen genannten) diese positive diskriminierung von frauen ablehnen, geht offenbar spurlos an ihnen vorbei.
meinereiner nennt sowas 'blauäugig'. und mir persönlich gefällt es, dass eva g. den mut hat, dagegen aufzutreten.
nämlich darin, dass es auch leute geben mag, die aus rein weltanschaulichen gründen frauen nicht in spitzenpositionen sehen wollen. natürlich fällt es mir schwer für diese gruppe an ewiggestrigen partei zu ergreifen, glaube daher aber auch dies nicht unbedingt zu tun.
wenn sie mich schon loben differenzierter bewertung fähig zu sein sollten sie das vor allem auch hier gelten lassen:
simpel und den mangelnden zeichen hier angepasst;
frauenförderung, ja - auf jeden fall und gerne großzügig und in allen bereichen.
quoten und pos. diskriminierung sind hingegen abzulehnen, da sie nicht mit dem gleichheitsgrundsatz zu vereinbaren ist.
und natürlich darf daher auch die benachteiligung von männern in anderen bereichen kein tabu sein.
die pos. diskr. lass ich mal weg - nina gold hat das schon erledigt ^^
quoten: aufgrund persönlicher erfahrung muss ich was loswerden:
wenn ein aufsichtsrat/gremium/vorstand/arbeitsgruppe (uvm) zu 100% männlich besetzt ist, dann finden sich i.d.R. keine frauen, die so einen job überhaupt annehmen WOLLEN (auch nicht, wenn sie bestens qualifiziert sind, und sogar gebettelt werden, den job anzunehmen).
wenn schon mal 2 oder 3 frauen in so einem gremium sitzen, dann finden sich plötzlich VIELE frauen, die sich gerne dazu entschliessen würden, mitzumachen.
wenn frauen in einem o.a. gremium die nominelle übermacht haben, dann finden sich auf einmal nur mehr WENIGE MÄNNER, die so einen job überhaupt wollen.
das könnte ich jetzt mit konkreten fällen belegen, aber sie werden mir einfach vertrauen müssen, da ich keine lust habe, konkrete institutionen zu benennen. das wird leider ziemlich schnell politisch und kann durchaus unangenehm enden...
und die schlussfolgerungen aus den oben zitierten beispielen überlasse ich sowieso ihnen. vielleicht ist ihnen ähnliches schon mal begegnet. wenn sie mit offenen augen in firmen/institutionen/behörden hineinschauen, dann werden sie viele solche beispiele entdecken.
ist meiner Ansicht gerade mit dem Gleichheitsgrundsatz sehr gut vereinbar, es bedeutet ja nur, dass bei gleicher Qualifikation und Befähigung das bisher diskriminierte Geschlecht gewählt wird, um eben eine Gleichheit herzustellen, die eben derzeit nicht gegeben ist. In Pflegeberufen oder bei Volksschullehrern wäre es wichtig z.B. positive Diskriminierung von Männern zu betreiben.
mit einer anderen aus, anstatt die vergangenheit liegen zu lassen und nun mit einem fairen prinzip neu zu starten.
es nützt kaum einer frau etwas, die in 70er jahren einen job wegen ihres geschlechtes nicht bekam, wenn es heute eine männerdiskriminierung gibt. genauso wird auch kein damaliger personalchef dafür rechnung tragen müssen.
die heutige generation betrifft es sehr wohl und da ist es einfach nicht einzusehen.
denn es in keiner firma so, dass frauen und männer für die exakt selbe arbeit unterschiedlich bezahlt werden.
problematisch wird das ganze eher dadurch, das zb bei fast gleichem aufgabengebiet die jobbeschreibung des männlichen stelleninhabers um einen kleinen punkt erweitert wird und damit dann ein höherer verdienst o.ä. gerechtfertigt wird.
Das war der Klang von 6 oder 7% Wählerstimmen, die grade von den Grünen abgefallen sind. Wie nicht anders von der "Frauen sollten nur 50% Lohnsteuer zahlen" Ute zu erwarten.
Weil mit "positiver Diskriminierung" (übersetzt: Bevorzugung von Frauen gegenüber gleichqualifizierten jungen männlichen Arbeitnehmern) tuen sich in Österreich gottseidank nichtmal die meisten Frauen leicht. Geschweige denn Männer.
Aber wenn Sie mit diesen Extrempositionen unbedingt aus dem Parlament fallen will - zumindest ist es ehrlich.
Und wie schon oft geschrieben: Gleiche Rechte bedeuten dann auch gleiche Pflichten (Wehrdienst, Sorgerecht, Pensionsalter...)
Was würden Sie sagen, wenn FPÖ/BZÖ das behauptet? =)
Drastische Maßnahmen?
Wie wärs mit Quotenregelungen bei körperlicher Arbeit, am Bau zB?
Würd gern sehen, wie die Glawischnig ein 50-kg-Sackerl herumträgt, dabei in die Kamera lacht und irgendwas von "positive Diskriminierung - Vorsprung durchs Geschlecht" faselt.
Das ist doch Monthy Python, oder?
Eine Antidiskriminierungspartei, die öffentlich Diskriminierung zugibt und fordert.
wir hatten unlängst an einem lauen winterabend so eine diskussion bei einem gemütlichen zusammensein in der firma, und auch da is positive diskriminierung gefallen. aber ich verstehe nicht warum es logisch sein soll, männer jüngerer generationen gegenüber frauen zu benachteiligen nur weil generationen vor uns etwas gravierend falsch gemacht haben. ich wär dafür das immer die/der bessere in ihrem/seinem fach genommen wird und bei gleicher qualifikation die person eingestellt wird die das andere geschlecht im vergleich zur zuvor eingestellten person hat. das würde zwar vielleicht nicht so schnell gehen, wäre aber nachhaltig.ich glaub auch nicht das 50%das ziel sein sollten, sondern chancegleichheit, sind doch viele berufe interessenabhängig.
Ich glaube nicht, dass frühere Generationen etwas grundlegend falsch gemacht haben. Die gesellschaftliche Rollenverteilung war schlicht und einfach eine andere - mit Vor- und Nachteilen für Männer und Frauen. Heute sind Feministinnen bestrebt, die traditionelle Benachteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt mit radikalen Zwangsmaßnahmen auszugleichen, aber im Gegenzug nicht bereit, die ebenfalls traditionellen Benachteiligungen von Männern zu beseitigen. Noch schlimmer: Sie sind nicht einmal bereit, diese als solche anzuerkennen.
Aber ansonsten haben Sie meine volle Zustimmung!
dass eine Gleichstellung der Frau nur mit einem Ende der Diskriminierung von Männern einher gehen kann. Klar, die Grünen sind natürlich für die Abschaffung der Wehrpflicht, aber dennoch ist das eine völlig nebensächliche grüne Positionierung, während die Bevorzugung von Frauen ein zentrales Thema ist. Zudem würden die Grünen sehr wohl eine "positive Diskriminierung" von Frauen gutheißen, ohne die Diskrminierung von Männern beenden zu müssen.
Und vielleicht täusche ich mich ja, aber obwohl ich das politische Geschehen seit Jahren mit größter Aufmerksamkeit verfolge, konnte ich aus dem Mund von Frau Glawischnig bisher noch kein einziges Mal das Wort "Pensionsantrittsalter" vernehmen... sehr wohl aber "halbe Lohnsteuer für Frauen".
Stimme hier auch vollstens zu. Es scheint, als gäbe es hier eine gewisse "Argumenteresistenz". Der Wille, anderslautende Standpunkte anzuerkennen bzw. darauf einzugehen, ist offensichtlich nicht vorhanden. Stattdessen wird - mitunter sogar stur - ein widersprüchliches und somit sehr problematisches Konzept gepredigt, das grundlegenden Ansprüchen eines funktionierenden Miteinanders - einer Gesellschaft - nicht gerecht werden kann. Das Ganze wird dann noch mit dem Totschlagargument des intellektuellen Anspruchs untermauert.
Ich finde das nicht besonders tolerant.
... muss dann aber auch einschliessen, dass
- Frauen verpflichtend Wehrdienst leisten dürfen
- Frauen ab sofort bis 65 arbeiten dürfen und
- bei gleicher Qualifikation als Elternteil das Sorgerecht künftig dem Mann zugesprochen wird, bis 50% der Scheidungskinder beim Vater leben. Die Frauen dürfen dann dafür zum Unterhalt des beim Vater lebenden Kindes beitragen.
... und was spricht eigentlich dagegen, dass eine frau nicht auch eine betonmischmaschine bedienen, oder schichtarbeit leisten kann.
positive diskriminierung müsste letztendlich auch dafür sorgen, dass die zahl der frauen die am arbeitsplatz sterben sich der zahl der männer, die am arbeitsplatz den tod finden angleicht (oder umgekehrt). auch hier herrscht ein eklatantes missverhältnis. liegt wohl daran, dass frauen sich (schlauerweise) bislang die "softeren" jobs aussuchen.
Ich finde es interessant, wieviele "Männer" sich hier finden, die sich erstens dermaßen vor Frauen mit gleicher Qualifikation fürchten und zweitens 8 Monate Wehrdienst, den sie irgendwann (vielleicht) mal geleistet haben als ausreichenden Preis bewerten, dass Frauen im Schnitt (!) ein Drittel weniger verdienen als Männer.
Meine Mitarbeiterinnen verdienen bei gleicher Leistung keinen Cent weniger als ich!
Ich habe 8 Monate lang unter Androhung von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafen mich irgendwelchen Schulabbrechern und Analphabeten unterordnen müssen.
Wie wärs mal mit etwas, wo Männer einen Vorteil haben? Aber wenn das mit dem Drittel ohnehin so gehört, werd ich jetzt zu meinem Chef gehen und fordern, dass er mein Gehalt um ein Drittel über das der weiblichen Angestellten anhebt.
Ups, mein Chef ist eine Frau. Ebenso wie mein Betriebsrat. Und jetzt?
aus: "pilot verdient mehr als stewardess" wird: "frauen verdienen weniger als männer"
wenn dem nicht so sein sollte, dann nennen sie die firmen, die sexistisch entlohnen
schluss mit märchen und sagen sie dazu WARUM frauen weniger verdienen:
http://www.dradio.de/dkultur/s... on/845979/
Es geht (zumindest mir) nicht um Angst, sondern um die Rosinenpickerei, die mir schwer auf die Nerven geht. Rechte und Pflichten gehen miteinander Hand in Hand, aber davon wollen diese "Wir sind so arm und benachteiligt"-Emanzen natürlich nichts hören.
Im übrigen finde ich diesen trennenden "Seine Probleme-Ihre ProblemInnen"-Ansatz generell fragwürdig.
Ich schlage jetzt vor, gesetzliche diskriminierung wird zeitlich und prozentuell bestimmt. Diskriminierung wird stattfinden, bis 50% aller managerinnen frauen sind. Danach entfällt das gesetz, und es gibt keine "adelige" mehr. Dann können sich die soziopathischen, aggressiven männer und frauen sich mit gleichen bedingungen um CEO jobs bewerben, und kein geschlecht braucht weiterhin rechtschutz.
Übrigens sollten männer in der schule auch positiv diskriminiert werden, aufgrund der steigenden neigung dazu, schlechter benotet zu werden.
2 dinge gefallen mir sehr, sehr gut.
1) Dass sie die Frage überhaupt beantwortet hat (es wäre ja völlig möglich das zu übersehen)
2) Dass sie völlig offen (nicht nur ehrlich) zugibt, dass sie für sexismus/diskriminierung/anti-liberalismus steht.
Ich wünsche mir, mehrere politiker würden die gleiche taktik verwenden. Wäre ich berechtigt zu wählen, würde ich vielleicht sogar grün statt gelb wählen, obwohl ich eigentlich gegen jegliche art von sexismus bin. Weil ehrlichkeit und offenheit (das diametral entgegengesetzte von övp und spö) aus pragmatischen gründen nicht bestraft werden sollte.
Natürlich nicht. Wer behauptet das?
Ich habe aber eine fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit gehabt, die durch "Gleiche Qualifikation ---> Frau ist zu nehmen" auf null sinkt.
In ihrer Gesamtheit (bei oftmaliger Wiederholung des "Experiments" Bewerbungsgespräch, was ja der Praxis entspricht) führt das zu einer signifikanten Verzerrung zugunsten der Frauen.
Daneben gibt es schon bestehende Diskriminierungen wie zum Beispiel Artikel 9a Absatz 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes.
Ihre Chance sinkt auch auf Null, wenn ihr Mitbewerber zufällig mit der Schwester des Personalchefs in der Schule war.
Aber offensichtlich haben Sie kein Problem mit der vorherrschenden Formel "Gleiche Qualifikation ---> wir nehmen den Mann". Oder manchmal sogar "Höhere Qualifikation ---> wir nehmen trotzdem die Frau."
Ich empfehle Ihnen, noch mehr Qualifikation zu erwerben, dann müssen Sie sich vor gleich qualifizierten Frauen nicht mehr fürchten.
Es entscheidet aber *nie* der Zufall. Es entscheidet immer ein vorurteilsbehafteter *Mensch*. Und auch diesem Menschen soll es eine Hilfe sein, wenn er sich mit Hilfe eines Regelwerks selbst hinterfragen kann, ob er fair aus Sicht des Unternehmens und der Sicht des Bewerbers entscheidet.
In meiner Firma ist dieser vorurteilsbeladene Mensch eine Frau und bei mir arbeiten zu 70 % Frauen in den höher dekorierten Personen.
Soll ich mich jetzt über Diskriminierung aufregen, nur weil mein Chef (und früher auch ein Großteil meiner Lehrer) weiblich war?
Und wie ist es laut Ihrer Definition überhaupt möglich, dass Frauen in der Vergangenheit auch schon gute Posten bekommen haben?
Eben nur vor gleich qualifizierten.
Dem kann jeder einzelne Mann durch noch bessere Qualifikation entgegenwirken.
Aber Sie bringen hier etwas sehr schön auf den Punkt: Mehr Frauen in besser bezahlten Berufen bringt natürlich mehr Konkurrenz.
Aber heißt es nicht immer, Konkurrenz belebt das Geschäft?
Ich vermute (habs ja nicht selbst erlebt), dass die meisten der heute verwendeten Argumente auch damals, als in Deutschland den Frauen erlaubt wurde arbeiten zu gehen *ohne die Erlaubnis des Ehemanns einholen zu müssen* (das war erst in den 60er Jahren, unglaublich, oder?) auch verwendet wurden.
Konkurrenz ist aber für den, der die Konkurrenz bekommt, nie gut.
Und Arbeitssuchende dann zusätzlich noch gegenüber anderen Arbeitssuchenden zu diskriminieren ist einfach wettbewerbsFEINDLICH! Würde nämlich dafür sorgen, dass Männer besser qualifiziert sein MÜSSEN als der weibliche Bewerber, um überhaupt eine Chance auf den Posten zu haben.
Aber wir könnten dann ja neue Schulen gründen. Die Schulen zum "Ausgleich der Gleichberechtigung". Wo nur Männer sich dann weiterbilden können, um diesen Wettbewerbs-Nachteil zu kompensieren.
Was können junge Männer dafür, dass Frauen besonders früher benachteiligt wurden, wenn es um hohe Positionen ging? Wem ist dadurch geholfen, wenn nun nach Generationen von teilweise inkompetenteren Männern nun überdurchschnittlich viele Frauen (die somit auch zum Teil inkompetenter sind) Chefs werden? So etwas Dummes darf einer Partei, die den Anspruch erhebt, vor allem Akademiker und Gebildete zu vertreten, einfach nicht passieren! Man sollte versuchen, Diskriminierung auf allen Ebenen zu bekämpfen, und nicht selbst andere zu benachteiligen!
Glauben Sie, die Grünen würden sich dafür einsetzen, dass nicht mehr fast nur Akademikerkinder auf den Unis sind, sondern auch intelligente Kinder aus Arbeiterfamilien studieren gehen?
Das ist einfach nicht das Klientel der Grünen.
Dass sie nur mit Akademikern nie über 20 % kommen KÖNNEN, sollte aber auch den Grünen klar sein.
"Positive Diskriminierung"
Dieser Terminus ist ebenso idiotisch wie "Negativwachstum". Warum nennt man die Dinge nicht beim Namen? Genauso wie ein Negativwachstum nichts anderes als eine Rezession ist, kann auch diese euphemistische Formulierung nichts daran ändern, was die gute Frau Glawischnigg im Grunde will: Sexismus, Diskriminierung, Ungerechtigkeit. Denn solange Frauen davon profitieren, sind all diese Dinge plötzlich in Ordnung. Eine wirklich seltsame Weltanschauung.
Ich habe früher selbst grün gewählt und sehe mich als großen Befürworter der Gleichberechtigung von Mann und Frau (in ALLEN Lebensbereichen), habe mich aber aufgrund dieser sexistischen Forderungen vor einigen Jahren von den Grünen abgewandt.
Die Grünen haben ein besonderes Talent, absolut gute Inhalte so schlecht und abgehoben zu vermitteln, dass sie mit Sicherheit nur 10,4% verstehen wird können.
Dieser Terminus "positive Diskriminierung" ist ein typisches Beispiel dafür- er erweckt ausschließlich negative Assoziationen. Aber auch all diese Insiderbezeichnungen wie "Gender Mainstreaming" etc. sind für einen Großteil der Bevölkerung einfach nur unverständlich und besser zu unterlassen.
Die Grünen sollten sprachlich von ihrem intellektuellen Anspruch runterkommen, klarer, einfacher und verständlicher werden, wenn sie nicht nur als elitär, abgehoben oder gar "zu kostspielig" empfunden und damit komplett missverstanden werden wollen.
man kann nicht eine diskriminierung mit einer nächsten ausgleichen.
das wird wohl sehr viele stimmen, auch von frauen, kosten.
faire bezahlung, keine frage, aber dann die bestehenden fehler abschaffen, nicht durch neue ausgleichen wollen.
Ein Gesetz, dass bei gleicher Qualifikation, Berufsprofil und Leistung das gleiche Gehalt vorschreibt zB. Habe zwar noch keinen Betrieb erlebt, wo das was geändert hätte, weil die Frauen eh gleichviel verdient haben, aber das müsste doch reichen.
Ansonsten müssen wir im Handel und für Friseusen halt Gefahren- und Schmutzzulagen einführen. So könnte man die Einkommensscherze massiv bekämpfen. Fair wäre es imho nicht.
Aber im Gegensatz zu Ihnen seh ich wahrscheinlich nicht so viele Bereiche, wo Frauen benachteiligt werden.
- maßnahmen setzen um frauen verstärkt in (besser bezahlte) männerberufe zu befördern, am besten so früh wie möglich
- versuchen mehr väter dazu bewegen sich um die kindererziehung zu kümmern - das isch schließlich einer der hauptgründe warum männer mehr bezahlt bekommen, weil firmen glauben diese länger binden zu können
- maßnahmen, um den beruflichen wiedereinstieg so schnell und einfach wie möglich zu gestalten; auch mit steuervorteilen für die firmen
- stärkere kontrollen durch beamte, aber auch durch öffentliche bildung; in jeder firma macht schließlich jemand die lohnverrechnung, und das ist nicht immer ein mann
- nachvollziehbare und transparente gehaltsschemen per gesetz vom arbeitgeber verlangen..
-etc..
1) Welche?
2) Wie
3) Welche?
4+5 gehören meiner Meinung nach direkt zusammen, das sehen Sie vermutlich so.
Ich behaupte aber, dass jeder Dienstgeber heute schon sagt, dass sein Gehaltsschema transparent ist ;-) Ich stimme in diesem Punkt mit Ihnen überein.
Zu den Punkten 1-3: Ich glaube, dass die positivie Diskriminierung, die Frauenquote, wie immer Sie es nennen wollen, genau hier greift.
Wir müssen auch nicht unbedingt einer Meinung sein. Ich behaupte auch nicht, die Wahrheit gepachtet zu haben.
Ich glaube aber nicht, dass wir die Diskussion lassen müssen, nur weil Sie nicht sehen wollen, dass die Diskriminierung von Frauen nicht wegwünschbar ist, sondern dass der Gesetzgeber Maßnahmen setzen wird müssen.
Wir können das gerne auch mal außerhalb des Forums hier ausgiebiger diskutieren. ;-)
aber verstehen sollten sie meine argumente schon; was sie mMn mit dem obigen punkt ("1-3, hier greift die frauenquote") widerlegt haben.
denn - was hat das mit einer frauenquote zu tun?
frauen in berufe zu locken (nicht zu drängen), die besser bezahlt sind, hat sicher weder was mit diskriminierung noch mit quote zu tun.
männer verstärkt in die vaterrolle zu locken, genausowenig. oder wollen sie etwa eine vaterquote durchsetzen?
ich glaube frauen sind prinzipiell in allen bereichen genauso begabt wie männer; dem steht die idee der pos. diskriminierung diametral gegenüber.
ad 3) Die Grünen fordern die Vergabe von staatlichen Aufträgen an Firmen nur dann, wenn sie belegbare Maßnahmen zur Frauenförderung setzen. Dazu gehört auch das Einhalten der Frauenquote.
Ich freue mich über die Einleitung Ihres letzen Satzes - sobald die Mehrheit der Menschen in diesem Land so denkt, werden wir die positive Diskriminierung auch nicht mehr brauchen.
ad 1) Wenn Frauen gefördert werden, indem gleich gut qualifizierte Frauen einem männlichen Bewerber vorzuziehen sind, sorgt dass natürlich für einen höhreren Frauenanteil.
Weiters kann man das Interesse für "geschlechtsspezifische Berufe" beim jeweiligen anderen Geschlecht fördern. Wenn trotzdem nur eine Minderheit Maurerinnen werden will - soll sein. Niemand fordert 50% Frauen auf der Baustelle.
2) Sie haben Recht, meine Antwort war zu kurz und oberflächlich. Die Quote hilft aber auch hier, weil die Gleichwertigkeit von Mann und Frau unterstrichen wird, das fördert umgekehrt die Wertigkeit von klassischen weiblichen Tätigkeiten.
Die Grünen plädieren aber auch für ein einkommensabhängiges Karenzgeld, um mehr Väter zur Karenz zu motivieren.
quote verstehe ich schon, ich lehne sie nur als plumpes und unfaires instrument ab, da sie mMn keinerlei qualitativen noch quantitativen standards entspricht.
wenn sie keine frauenquote auf einer baustelle fordern, warum dann im topmanagment bzw anderen ausgewählten bereichen?
2) wie soll eine quote helfen die gleichwertigkeit zu unterstreichen, wenn sie sich auf den einzigen unterschied zwischen mann und frau bezieht?
was karenzgeld und ihren dritten punkt betrifft, bin ich ihrer meinung.
dennoch; eine quotenregelung ist für mich eine unfaire verzerrung des wettbewerbes und eine nichthaltbare diskriminierung; von einer minderheitenquote mal abgesehen. es gibt keinen grund bei gleicher qualifikation ein spez. geschlecht zu bevorzugen.
Wir reden aneinander vorbei. Das zeigt sich an deutlich an Ihrer Aussage, dass ich keine Frauenquote auf der Baustelle fordere, weil ich meinte, niemand fordere 50% Frauen auf der Baustelle.
Eine Quote bedeutet nicht 50%. Eine Quote bedeutet einen gewissen Anteil. Und ich lehne ab, dass Sie offensichtlich meinen, dass Frauen generell qualitativ schlechter agieren.
Die Finanzkrise hätten weibliche Banker mindestens genauso gut hinbekommen. ;-)
Warum Quoten im Topmanagement schon: Je weiter Sie in der Hierarchie aufsteigen, umso kleiner, verschworener werden die Männerbündeleien. Umso schwieriger wird es für Frauen. Und umso weniger Gründe gibt es, Frauen nicht einzusetzen.
Es gibt übrigens einen Haufen Unterschiede zw. Mann und Frauen.
es gibt auch unterschiede zwischen christen und atheisten, dennoch fordert niemand eine atheistenquote; wenngleich deren chancen, in österreich zumindest, noch wesentlich schlechter stehen sollten. auch hier könnte man eine historische ungerechtigkeit durch eine weitere ausgleichen.
und ob es unterschiede zwischen mann und frau geben mag, abgesehen von ein paar offensichtlich-biologischen, ist mMn relativ unwichtig, da es auch sonst viele unterschiede zwischen jedem einzelnen individuum gibt, für die auch niemand eine quote fordert.
ich finde nicht, dass es grundlegende unterschiede zwischen männern und frauen geben müsste, zumindst keine grundliegerenden (ausnahme s.o.) wie unter dem jeweiligen geschlecht selbst.
Ich bin Atheist - und konnte sogar kirchlich heiraten.
Wo sehen sie Diskriminierung von Atheisten, die sich mit der von Frauen vergleichen ließe.
Sie haben bisher noch keinen einzigen Vorschlag geäußert, wie Sie der unbestrittenen Diskriminierung von Frauen wirksam entgegenwirken wollen.
Sie sprechen von "Maßnahmen" - ich frage Sie: Welche?
ich habe ihnen mit den möglichen 750 zeichen geantwortet.
außerdem bestreite ich dass es heutzutage noch eine große diskriminierung auf dem arbeitsmarkt bzw. eine große diskrepanz der gehaltsschemata für neueinsteiger gibt.
damit will ich nicht sagen das thema wäre erledigt, die 5 o.a. punkte gelten natürlich nach wie vor.
nun, wenn eine quote nicht 50% bedeutet, was mir natürlich schon klar ist, dann bedeutet sie dennoch einen gewissen (mindest)prozentsatz. wie wollen sie diesen dann generell festlegen?
10% frauen im topmanagement, 20% frauen im rechnungshof, 50% bei politischen parteien?
und umgekehrt für traditionelle frauenberufe; 10% männer im einzelhandel, 20% in der kleinkinderziehung?
wollen sie berufsspezifische quoten? oder diese generell nach der bevölkerungsverteilung? 48% männer und 52% frauen? oder etwa nach der anzahl an darin ausgebildeten personen? merken sie, dass das keinen sinn macht?
und nur aus diesem grund sprach ich davon, dass quoten qualitativ abzulehnen sind und nicht weil ich frauen für in irgendeiner form schlechter halte.
also auch bei berufen wo frauen bereits die mehrheit stellen? oder bis zu 50%?
dass das im höchsten maße unfair ist, wollen sie wohl nicht sehen.
im technischen bereich kommen auf 10 bewerber vielleicht 1-2 frauen, in anderen ist der mix vielleicht ausgeglichen.
dass dann die jobchancen für die vielen männer mit technischer ausbildung um ein wesentliches schlechter sind wollen sie nicht sehen, oder ist es ihnen egal?
Man kann gesellschaftliche Diskriminerung durch eine "kontrollierte Diskriminerung" in die andere Richtung schneller abbauen.
Beispiel Norwegen - in 5 Jahren ist der Frauenanteil im Management von Unternehmen von 8% (in etwa hiesiges Niveau) auf 40% gestiegen - durch genau solche Diskriminierungen. Und Norwegen steht jetzt deswegen keinesfalls schlechter da. Wie lange haette es wohl ohne diese Diskriminerung gedauert?
Wenn man sich die Absolventenzahlen der Unis anschaut und vergleicht, wieviele Frauen in gehobene Positionen im Management aufgenommen werden, findet man eine weit offene Schere. Diese pos. Diskriminierung schliesst diese Schere und dagegen ist nichts einzuwenden.
sondern davon, dass es nicht gerecht ist. wenn eine jahrelange diskriminierung stattfand, mag es sein, dass es vielleicht eine zeit lang braucht, diese wieder loszuwerden, schlimm genug.
dafür ist dies dann aber auch im gesellschaftlichen konsens verankert. macht man hingegen eine politik der positiven diskriminierung, ein, wie oben bereits richtig angedeutet, euphemismus schlechthin, ist das mMn nicht nur ungerecht, sondern auch noch kontraprodukt - nicht in zahlen gemessen, aber sicherlich was die gesellschaftliche akzeptanz betrifft.
ihr vergleich der absolventenzahlen betreffend hinkt dahingehend, dass die meisten top-manager nicht dieser generation entsprechen, wir können uns diese zahlen ja in 40 jahren noch einmal anschauen.
Der Vergleich mit denen, die in den letzten Jahren aufgenommen wurden, hinkt nicht. Es geht nicht um gesellschaftliche Akzeptanz, sondern eben um den Punkt, dass es funktioniert. Politik darf nicht nur populaere Entscheidungen treffen. Politisch und auch finanziell ist die gesellschaftliche Diskriminierung naemlich eine Katastrophe. Da fuettert man die Maedls bis zur Matura durch, ev. noch ein Studium, nur damit sie dann nach der Familiengruendung zuhause bleiben. Die Politik muss hier gegensteuern wollen, das ist der Sinn der Frauenpolitik. Das Ziel ist, dass Frauenpolitik (und mit ihr die Benachteiligung der Maenner) unnoetig wird. Dadurch steigt natuerlich die Konkurrenz der Maenner und das wird durch die Quote vorweggenommen.
Betrachten Sie es aus dem Blickwinkel der Frauen: Gute 2000 Jahre haben wir Männer die Frauen erfolgreich unterdrückt, diskriminiert, benachteiligt.
Jetzt kann man sagen, es ist schon ein Fortschritt, dass sie wählen dürfen und nicht verbrannt werden, nur weil sie rote Haare haben - aber ich glaube es ist an der Zeit, diese Ungerechtigkeit endlich zu beseitigen. Auch damit wird ein gesellschaftlicher Konsens geschaffen.
Wie viele Frauen kennen Sie, die 2.000 Jahre alt sind?
Außerdem wäre es mir neu, dass meine Freundin weniger Rechte hat oder mehr diskriminiert wird als ich. Wenn ja, dann bitte ich Sie, mir zu sagen wo.
Mal "Grün"-Logik annehm:
Dadurch dass Frauen doch sowieso fast ganz alleine die Kindererziehung übernehmen wäre es doch ein Leichtes, die Kinder so zu erziehen, dass sie diese Ungerechtigkeiten eben nicht weiter aufrecht erhalten sondern bekämpfen. Also müssten eigentlich Männer Angst haben, weil die Frauen die Zukunft bereits heute lenken.
In manchen Parteien erkennt man deutlich, welche Drogen konsumiert werden, um so wirre Anschauungen zu entwickeln. Die Effen saufen sich nur blöd.
Ich glaube Ihnen, dass Sie nie jemanden willentlich unterdrückt oder benachteiligt haben - es mag trotzdem so sein, dass sich jemand durch Sie benachteiligt gefühlt hat.
Der Punkt sind aber nicht Einzelfälle. Der Punkt ist, dass man gegen systematische Diskriminierung nur systematisch agieren kann. Die Quoten helfen. Die letzten 50 Jahre (nur reden und bestenfalls Willensbekundungen) haben nicht geholfen.
Ich habe auch niemanden, auch keine Frau, unwillentlich unterdrückt.
Ich kenne keinen Mann meiner Generation der so etwas tut, und ich kenne keine Frau meiner Generation die benachteiligt gewesen wäre. Eher im Gegenteil.
Einzige Ausnahme: Gehalt. Dafür brauchts aber keine Quoten oder spezielles Lobbying für ein Geschlecht.
Es ist zum verzweifeln dass die einzige progressive Partei in Ö. von feministischen Theorien in Geiselhaft gehalten wird. Und damit auch nicht mehr progressiv ist.
Der Punkt ist - Benachteiligung liegt im Auge des Betrachters. Was Sie als noch so fair empfinden wird immer von irgendjemanden als unfair empfunden werden.
Darf ich fragen, wie alt Sie sind? Ich kenne in meiner Generation (bin 32) eine Menge Leute die bereits diskriminiert wurden:
Ein Freund mit langen Haaren, der Prä-EU im Zug als Drogendealer verdächtigt wurde (wegen der langen Haare). Freundinnen, die bei Jobgesprächen nach der Familienplanung gefragt wurden (passiert Männern nie).
Ein Freund aus den USA, schwarz, der bei der Disko nicht reindurfte.
Und weil Sie's gar so nonchalant hinwerfen: Das appellieren und gut zureden wegen der 30% (und steigend!) Gehaltsunterschied funktioniert nicht. Also braucht es Quoten und Lobbying.
Noch genauer: Ich kenne keine Frau meiner Generation (und das Thema kommt öfters) die sich benachteiligt fühlen würde, erneut eher im Gegenteil.
Rassismus hat nichts mit Frauenpolitik zu tun, ihre beiden männlichen Freunde sollten Sie also aus dieser Diskussion herauslassen.
Fragen nach Familienplanung sind schon seit Jahren verboten. Keine Frau muss diese Fragen beantworten, und kann auf Einstellung klagen, sollte sie glauben deswegen die Anstellung nicht bekommen hat.
Und zu Quoten: Sollen die auch für Kanalarbeit, Bauwirtschaft und Müllabfuhr gelten?
Oder nur für sozial höher angesehene Berufe?
Inwieweit ist das denn fair?
Ich habe meine männlichen Freunde ins Spiel gebracht, um zu illustrieren, dass es natürlich nicht nur Frauen betrifft.
Aber: Die Fragen sind verboten, sie kommen trotzdem. Stimmt, sie muss nicht beantwortet werden, aber kein Personalchef in diesem Land wird zugeben, dass er eine Kandidatin *deswegen* nicht einstellt. Im diffusesten Fall, hat das Gefühl nicht gepasst... zu viele ähnliche Typen im Team und so.
Abteilungsleiter, die offen im Gespräch zugeben "Ich will nicht noch eine Frau, die machen nur Probleme, egal wie qualifziert sie ist" (hab ich selbst erlebt) werden selten.
Quoten: Wieviele Frauen kennen Sie, die am Bau arbeiten *wollen*?
*Wenn* aber ein Maurer und eine Maurerin sich bewerben und gleich qualifiziert sind - ja!
Bei Quoten wird es aber Männer geben die wo arbeiten wollen und nicht dürfen.
Schon richtig dass es Probleme (die von selbst weniger werden werden) gibt, nur Quoten lösen keine Probleme, sie schaffen neue.
Oder würden sie gerne der neue Quotenmitarbeiter sein? Das muss für das Selbstwertgefühl auch super sein, einen Job nur zu bekommen weil man (frau) es anscheinend selber nicht gebacken bekommt.
Dabei reden Personalberater immer davon, wenn es zwei gute Bewerber gibt, dann nimmt ein guter Chef eh beide. ;-)
Quotenmitarbeiter: Erstens hätte ich kein Problem damit, wenn mir eine Quote einen Vorteil verschafft. Die Quote fordert auch nicht minderqualifizierte Personen einzustellen, sondern unter bestimmten Bedingungen bestimmte Personen zu bevorzugen, um real existierende Ungerechtigkeiten auszugleichen.
Das Frau es "anscheinend selber nicht gebacken bekommt" - genau diese Form von Alltagsdiskriminierung gilt es zu überwinden. Glauben Sie, dass die Frau schuld ist, wenn ihr der Personalchef die Stelle deshalb nicht bekommt, weil sie frisch verheiratet ist?
und das wissen sie. sie reden von hexenverbrennung; ich lediglich davon, dass eine umgekehrte diskriminierung nicht das ziel sein kann.
um ihrer argumenation zu folgen; sollte es nicht auch eine positive diskriminierung für juden geben? diese wurden schließlich auch über jahrhunderte hinweg verfolgt, von diversen berufen vollkommen ausgeschlossen und was im letzten jahrhundert passiert ist, davon reden wir besser gar nicht.
es gibt sinnvolle ideen was frauenpolitik betrifft, eine männerdiskriminierung gehört sicher nicht dazu.
Verzeihen Sie meine überspitzende Formulierung, ich wusste nicht, dass Sie hier empfindlich sind.
Folgen wir im Beispiel der Juden Ihrer Argumentation: Sind Sie gegen die Restituierung, die unter Schwarz-Blau *endlich* angegangen wurde? Immerhin ist das lange her, die meisten sind tot und können nicht mehr davon profitieren und Geld kann das erlittene Leid nicht wieder gutmachen (alles Argumente, die damals dagegen kamen).
Ich behaupte auch, dass es keine Männerdiskriminierung ist, wenn zwei gleich gut Qualifizierte Kandidaten antreten, und einer davon zufällig eine Frau ist.
Es ist doch auch keine Diskriminierung, wenn zwei gleich qualifizierte Männer antreten und A kommt aus irgendwelchen anderen Gründen zum Zug statt B.
da wird aber etwas geraubtes zurückgegeben und bereits ein ganz, ganz schwieriger prozess, fragen sie leute die zb bei der claims conference arbeiten.
nun aber zurück zum frauenthema; hier wurde nicht etwas konkretes geraubt; da kann man auch nichts restituieren, man kann lediglich versuchen diese ungleichheit sofort auszbügeln. aber doch nicht mit der umgekehrten logik nun dafür andere bestrafen zu wollen; das ist doch ein gefährlicher rückschritt.
weiteres beispiel; schwarze bürgerrechtler forderten auch eine gleichstellung; nicht eine weiße diskriminierung.
alleine schon vom prinzip her ist diese idee des 21. jhdt's mMn unwürdig, da sie vollkommen rückschrittlich ist.
Sie beziehen Sich auf die "affirmative action" in den USA, nehme ich an.
Die wird dort von einigen ebenfalls als "Weißen-Diskriminierung" verpönt, sind allerdings eher Anhänger des KKK und dergleichen.
In den USA ist diese Form der positiven Diskriminierung die auch (wenn auch nur in geringen Maß) über Quoten funktioniert durchaus ein Erfolg. Dort wird eher über deren Abschaffung diskutiert, weil sie nicht mehr nötig wäre.
Die Förderung von Frauen ist keine Diskriminierung von Männern.
Norwegen steht keinesfalls schlechter da?
Doch, die männer in norwegen habens schlechter. Männer in berufen mit geringerem status haben es zunehmend schwieriger, frauen zu finden.
Burschen in der schule werden seit den frühen 80 jahren von feministennazis mit millitärdiziplin stranguliert.
Die macht der frauen hat jetzt dazu geführt, dass Norwegen ab silvester das Kaufen von sex verbieten werden, und auch wenn man als norweger sich im ausland befindet. Dass humanitäre organisationen bedenken damit haben, scheint für die wenig pragmatisch ausgerichteten egoist-xx spezies wenig bedeutung zu haben.
Als exil-lachsfresser aufgewachsen mit zuhausearbeitender vater, möchte ich sagen dass die norweger eindeutig zu veit gegangen sind. Wahnsinn!
"in 5 Jahren ist der Frauenanteil im Management von Unternehmen von 8% (in etwa hiesiges Niveau) auf 40% gestiegen"
Ist DAS tatsächlich ihr Ziel? Dass es überall einen 50%igen Frauenanteil gibt? Ich nehme an, Sie beziehen sich mit dieser Forderung auch auf die GESETZLICH VERPFLICHTETEN Zivil- und Präsenzdiener, auf erwerbstätige 65-Jährige und auf Branchen wie Müllabfuhr, Kanalreinigung, Bau, usw.? Falls nicht, muss ich Ihnen leider eine Doppelmoral unterstellen.
Ist es wirklich so wichtig, wie viele Prozent der Frauenanteil in einem bestimmten Bereich ausmacht? Wäre es nicht viel wichtiger, für CHANCENGLEICHHEIT anstatt für eine ZWANGSFEMINISIERUNG zu sorgen?
Schrei nicht so laut. Was ist eine Zwangsfeminisierung? Dasselbe wie eine "Zwangshomosexualisierung" durch die Homo-Ehe?
"Dass es überall einen 50%igen Frauenanteil gibt?" Nicht ueberall, sondern ueberall, wo keine objektiven Gruende dagegensprechen. Klar, schwere koerperliche Taetigkeiten liegen Maennern einfach besser, aber bei akademischen Berufen liegt das ganze etwas anders. Es gibt keinen Grund, warum Frauen bessere Kindergaertner sein sollten und Maenner bessere Bankdirektoren.
Schwere körperliche Arbeiten liegen Männern einfach besser.
Damit haben Sie sich komplett entlarvt. In die Richtung "die Drecksarbeit im Niedriglohnsektor könnt ihr ruhig weiter machen."
Aber so läuft das nicht! Wenn Frauen Gleichberechtigung wollen, kriegen sie auch gleiche Pflichten dazu.
Also 6 Monate im Schlamm herumhupfen mit Rückenpackerl, länger arbeiten, dreckig arbeiten, ungesund arbeiten usw.
Bin überzeugt, dass sich dann auch die Lebenserwartung wieder angleicht. Müsste ja auch ein Ziel der Feministen sein!
was sollte denn bitte dagegen sprechen, dass eine frau auch mal einen betonmischer bedient?
und warum sollten schwere körperliche tätigkeiten männern besser liegen, wie sie behaupten. dass wesentlich mehr männer am arbeitsplatz den tod finden als frauen wird von euch femischisten nicht so gern erwähnt. in euren augen ist das männliche geschlecht eben minderwertig und daher sind tatsachen in eueren augen eben nicht so schlimm.
Gern, aber wozu auf 800 Zeichen unterbringen, was andere schon laengst geschieben haben? http://www.heise.de/tp/r4/art... 032/1.html
Angesichts der Testergebnisse ist die maennliche Dominanz in Berufen in gehobenen Positionen doch erstaunlich.
langsam muss ich mich schon fragen. ich habe die männliche dominanz, in egal welchem beruf, nicht für gut geheißen, noch in irgendeiner form verteidigt; lediglich bin ich gegen irgendeine form der diskriminierung, also naturgemäß auch gegen eine männerbetreffende.
wollen sie jetzt, und darauf wollte ich hinaus, sagen, dass frauen intelligenter sind? und männer stärker?
Nein, das mit Frauen intelligenter stimmt nicht, allerdings gleich intelligent bei gleichen Chancen, und - das duerfte auch in der Gesellschaft begruendet sein (aber Ursachenforschung soll hier nicht das Thema sein) - im Durchschnitt lernwilliger (woraus sich die Testergebnisse im Artikel erklaeren), zumindest als Teenager.
Aus diesen Punkten allein herauszulesen, dass man Maenner benachteiligen sollte, ist natuerlich falsch, das beruht auf ganz anderen Punkten, naemlich dass trotz dieses "gleichintelligent" Frauen wesentlich weniger verdienen und schlechtere Jobs annehmen. Aufs Individuum reduziert ist das natuerlich der Freie Wille, in der Masse kommt jedoch Statistik, Gesellschaftspolitik und mit ihr Frauenpolitik zum tragen.
Was soll dieser dumme Vergleich mit der Homo-Ehe? Erstens werden Heterosexuelle nicht zu Homo-Ehen gezwungen, und zweitens gibt es kein Gesetz, dass Frauen in Führungspositionen verbietet, oder?
"nicht ueberall, sondern ueberall..."
Sehen Sie, genau das meine ich mit Doppelmoral: "Gleichberechtigung ja, aber nur dort, wo Frauen bisher benachteiligt waren!" Das Hauptanliegen von Feministinnen ist es doch nur, sich die Rosinen aus dem Kuchen zu picken. Für schwere, körperliche Tätigkeiten kann das arme kleine Frauchen ja nicht herangezogen werden (und schon gar nicht verpflichtend!), aber wenn's ums Geld geht, bringen Frauen plötzlich dieselbe Leistung wie Männer.
Und wenn Sie ernsthaft fragen, was daran schlimm ist, wenn man nur eine einseitige Aufhebung von Diskriminierung fordert (nämlich jene der Frauen), dann brauchen Sie sich nicht wundern, dass jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch (egal ob Mann oder Frau), die feministische Argumentation nur kopfschüttelnd belächeln kann. Mit derart sexistischen Forderungen vergraulen Sie nicht nur unverbesserliche Chauvinisten, sondern vor allem auch jene Frauen und Männer, die keine Bevorzugung von Frauen sondern eine tatsächliche Gleichberechtigung von Mann und Frau wollen. Für letztgenannte Gruppe kann der Feminismus à la Glawischnig nur ein Feindbild sein, da er für vieles sorgt, aber sicher nicht für Gleichberechtigung.
Stimmt, du sagst nicht, dass man ueber das andere reden kann, sondern forderst nur Benachteiligungen fuer Maenner abzuschaffen. Dein Fehler ist, dass du allein aufs rechtliche und politische schaust, aber die Gesellschaft mit ihren Konventionen und Normen komplett ignorierst und das ist zu kurz gedacht. Denn, warum verdienen Frauen weniger im gleichen Job, haben schlechtere Jobs etc...? Weils im Gesetz steht?
Weil Männer am Bau zB Gefahrenlage, Schmutzzulage, Wetterzulage usw. bekommen und Friseusen ihre Trinkgelder, die wahrscheinlich auch geringer ausfallen, zB nicht deklarieren.
Das eine ist übrigens ein typischer Männer- und das andere ein typischer Frauenberuf.
Im Handel ist dasselbe.
Und daher kommt großteils die Einkommensschere. Zusätzlich zB Schichtarbeiten in Produktionsunternehmen. Auch dort sind nachts vorwiegend Männer anzutreffen, während die Frauen vormittags im Sekretariat und in der Buchhaltung sitzen.
Dass es für diese völlig unterschiedlichen Berufe auch unterschiedliche Entlohnunen gibt, ist hoffentlich nicht diskriminierend.
Wieder lautet meine Frage: Wann habe ich das gesagt??? Ich fordere, sämtliche Diskriminierungen abzuschaffen.
Zum Thema rechtlich vs. gesellschaftlich: Genau das ist ja der Punkt: Männer sind sogar PER GESETZ benachteiligt!
"warum verdienen Frauen weniger im gleichen Job"
Wer sagt das? Sämtliche Statistiken zu diesem Thema besagen, dass die durchschnittliche Frau weniger verdient als der durchschnittliche Mann. Der Billa-Verkäufer verdient genauso viel bzw. wenig wie die Billa-Verkäuferin.
"haben schlechtere Jobs"
So etwas nennt sich freie Berufswahl. Wenn sich eine 15-Jährige dazu entscheidet, Frisörin zu werden, braucht sie später nicht jammern, weil sie nicht so viel verdient wie ein Bauingenieur.
Ad freie Berufswahl - und wieder verwechselst du individuellen freien Willen mit "Massenphaenomenen. Wenn ein Maedl Friseurin werden will, soll sie, ist kein Fehler. Wenn aber alle Maedls am Land Friseurinnen werden wollen muss die Politik einschreiten und nachdenken, warum das so ist. Und warum glaubst du ist es so? Weil es zu wenig Frauen in hoeheren Berufen als Vorbilder gibt. Also brauchen wir mehr Frauen in hoeheren Berufen.
Weniger verdienen? Durch reines Googeln habe ich innerhalb von einer Minute z.B gefunden "Auch innerhalb einer Berufsgruppe klaffen die Verdienste auseinander. Nur ein Beispiel: Chemikerinnen verdienen im Schnitt 850 Euro brutto weniger als ihre männlichen Kollegen." Quelle: bundesregierung.de
"Wir tragen alle Nicknames, also ist das du gerechtfertigt."
Wenn Sie so rechthaberisch sind, dass Sie es nicht einmal respektieren können, dass jemand nicht geduzt werden möchte, erkläre ich die Diskussion hiermit für beendet.
Sie haben Recht. Die armen, armen Frauen werden von den bösen, bösen Männern unterdrückt und sind nur benachteilgt. Männer hingegen sind überhaupt nicht benachteiligt, weshalb gesetzlich legitimierter Sexismus das einzig Wahre ist. Ich hoffe, Sie sind jetzt glücklich.
Viel Spaß noch in Ihrer kleingeistigen Welt.
Wenn man "Nicht mehr die Privilegien der Vorgaengergeneration geniesen" als Draufzahlen bezeichnet, ja, und das nicht nur fuer eine Generation, sondern fuer alle zukuenftigen.
Durch die Gleichstellung der Frau hat sich ja die Zahl der Konkurrenten verdoppelt, dass muss sich auch in der Praxis manifestieren. Dass es das nicht tut ist ein offensichtliches Zeichen, dass etwas am System nicht stimmt.
Diese "positive Diskriminierung" ist auch nichts anderes als die Entmachtung des Adels (da gehts ja auch um Geschlechter). "Soll eine ganze Generation Jungadeliger draufzahlen zum Wohle der Allgemeinheit" hat man sicher im vorvergangenen Jahrhundert diskutiert.
Von welchen "Privilegien" sprechen Sie?
- vom einjährigen Zwangsdienst, den ich - ohne ein Verbrechen begangen zu haben - unter Androhung einer Haftstrafe leisten musste, nur weil ich als Mann geboren wurde?
- von der Tatsache, dass ich fünf Jahre länger arbeiten muss als Sie, und das obwohl ich eine um durchschnittlich 8 Jahre geringere Lebenserwartung habe?
- vom Sorgerecht bei Scheidungen, dass - sofern kein wirklich triftiger Grund vorliegt - IMMER der Mutter zugesprochen wird, auch wenn das Kind von beiden Elternteilen erzogen wurde?
Und nun wollen Sie den Männern auch noch das "Privileg" einräumen, trotz möglicherweise besserer Qualifikation zugunsten einer Frau auf einen Job zu verzichten?
1. Ich "rechtfertige" die Diskriminierung von Frauen keinesfalls damit, dass Männer in puncto Wehrpflicht diskriminiert werden, ganz im Gegenteil: ich verurteile beides! Was man von Feministinnen nicht behaupten kann.
2. Was bitte meinen Sie mit "als Diskriminierung empfundene Sachen"? Wollen Sie damit sagen, ein Jahr Zwangsarbeit leisten zu müssen, ist eh nicht diskriminierend, sondern das wird von den Männern nur so empfunden?
Mit dem "patriachalem Selbstverständnis" haben Sie natürlich Recht, aber was ändert das daran, dass es genauso diskriminierend ist wie die Benachteiligung von Frauen am Arbeistplatz? Beide Formen der Diskriminierung haben ein- und dieselbe Wurzel: den von Ihnen angesprochenen Patriachismus.
Natürlich sind Sie in der Regel gegen die Wehrpflicht - nur thematisieren sie das nicht, weil es ihnen im Prinzip egal ist, denn da werden ja keine Frauen diskriminiert.
Was ich von einer Feministin allerdings noch nie gehört hätte, ist ein Statement zur Ungerechtigkeit beim Pensionsantrittsalter. Oder zum Scheidungsrecht. Warum wohl?
Was ist daran sexistisch??? Weder ist irgendeine meiner Aussagen frauenfeindlich noch maennerfeindlich.
Ich wuensche mir eine gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen. Statistisch (mathematisch gemeint) heisst das, dass in etwa gleich viele Frauen Berufe ausueben wie Maenner, fuer die sie gleichermassen geeignet sind. Alles andere ist eine mathematisch bestimmbare Diskriminierung.
Nur weil ich nicht dazusage, wie arm doch die Grundwehrdiener sind und dass unser Wehrsystem einer patriachalen Geisteshaltung entsprungen ist und mal ueberarbeitet werden sollte bin ich ein Sexist??? Sonst gehts dir aber noch gut?
Und wer bestimmt jetzt, wer für was geeignet ist?
Ich bin der Meinung, dass Frauen auch für anstrengende, dreckige Arbeiten usw. geeignet sind.
Ich möchte mehr weibliche Türsteher, mehr weibliche Bauhackler, mehr weibliche Installateure und natürlich auch mehr weibliche Soldaten (auch Grundwehrdiener). Meiner Meinung nach seid ihr genauso qualifiziert dafür!
Also führen wir Quoten ein: 50 % am Bau, 50 % beim Heer, 50 % bei den Aufsichtsräten. Überall!
"Nur weil ich nicht dazusage, wie arm doch die Grundwehrdiener sind und dass unser Wehrsystem einer patriachalen Geisteshaltung entsprungen ist und mal ueberarbeitet werden sollte bin ich ein Sexist???"
Nein, deshalb sind Sie parteisch und unglaubwürdig. Sexistisch sind Sie, weil Sie die Bevorzugung von Frauen am Arbeitsmarkt fordern.
Ach parteiisch. So wie alle Naturwissenschaften und auch die Gravitation, die dich wohl immer so runterzieht. Und ueberhaupt die ganze mathematische Theorie hinter Statistik. Laut der gibts 2 Moeglichkeiten: Entweder sind Frauen im Allgemeinen duemmer als Maenner, zumindest was ihre Berufswahl betrifft, oder Frauen werden benachteiligt. So eine deppate parteiische Wissenschaft aber auch.
Wenn "dümmer" für Sie bedeutet, dass sie sich nicht die bestbezahlten Berufe aussuchen, dann ja.
Obwohl das ja ganz vernünftig sein kann, weil es zählt ja nicht nur Geld im Leben. Man könnte auch die Karrieremänner als dumm bezeichnen, die für Geld auf ein erfülltes Familienleben verzichten.
Aber dass sich Mädchen i.a. auf 7 Lehrberufe beschränken, während Burschen sich da auf weit mehr Berufe aufteilen, ist Fakt. Das heißt aber automatisch, dass es in diesen typ. Frauenberufen viele Bewerber gibt und nach den Gesetzen des Marktes eben niedrigeres Gehalt.
Dass es in den Geisteswissenschaften >50% Frauen und in der gut bezahlten Technik <50%, ist ebenfalls Fakt.
Das zu erwartende Gehalt ist den Frauen vor der Berufswahl bekannt.
Nein.
Wahrscheinlich verstehe ich aber den komplexen Hintergrund dieser Thematik einfach nicht, ich versuchs aber trotzdem nochmal (bitte daher um Geduld):
Wenn ich z.b. als männlicher Jungakademiker auf einen Job verzichten muss, weil eine Quotenregelung in Kraft ist, ist das Diskriminierung. Erhalte ich im Gegensatz dazu den Job, weil es eben keine Quotenregelung gibt, sondern weil ich der Bestqualifizierteste für die Stelle bin, hat das nichts mit einem Privileg zu tun.
Ich stelle also keineswegs den Anspruch, Privilegien einer Vorgängergeneration zu genießen. Es kann nicht darum gehen, die Versäumnisse von Generationen innerhalb einer Generation gutzumachen und Unschuldige zum Handkuss kommen zu lassen.
Das entscheidende Wort ist "Bestqualifizierteste", da fliessen mehr als genug geschlechtsspezifische Vorurteile ein und gegen die hilft halt nur wenig.
Zum Trost: Der Bestqualifizierteste (wunderbarer Doppelsuperlativ) wird auch trotz Quotenregelungen kein Problem haben, einen guten Job zu finden, auf jeden Fall weniger Probleme als durch das falsche Parteibuch, so viele Frauen, die auf diese Quotenplaetze draengen gibt es naemlich nicht, da wirds unsere Nachfolgegeneration wesentlich schwerer haben.
"so viele Frauen, die auf diese Quotenplaetze draengen gibt es naemlich nicht"
Wirklich unterhaltsam, wie Sie sich selbst widersprechen. Wenn es eh nicht so viele Frauen gibt, die auf Quotenplätze drängen, bedeutet das doch, dass "nicht so viele" Frauen die gleiche Qualifikation haben wie männliche Mitbewerber. Warum dann die Aufregung?
"dass "nicht so viele" Frauen die gleiche Qualifikation haben wie männliche Mitbewerber": Weil es dafuer keinen Grund gibt ausser den der gesellschaftlichen Akzeptanz. Eine Frau als Politikerin, mei, so a Trutschn, die sich da wichtig tut. Ein Mann als Politiker, mei, isa net fesch? Frauen sollen nicht in Abhaengigkeit von Maennern stehen. Das tun sie aber zu oft, weil sie selbst an ein veraltetes Frauenbild glauben. Und das tun sie, weil sie keine Vorbilder sehen, die es nach oben geschafft haben. Und das schafft gesellschaftliche Probleme - politisch und rechtlich gleichgestellt aber gesellschaftlich unterdrueckt. Und jetzt wuerde ich gern wissen, wo ich mir selbst widerspreche.
"Frauen sollen nicht in Abhaengigkeit von Maennern stehen. Das tun sie aber zu oft, weil sie selbst an ein veraltetes Frauenbild glauben."
Genau so ist es! Und wenn Sie das ändern möchten, dann liegt es an Ihnen, solche Frauen von Ihrem Frauenbild zu überzeugen - und zwar mit Argumenten, nicht mit Zwangsmaßnahmen!
PS: Wo Sie sich widersprochen haben, habe ich glaube ich im letzten Posting ausführlich dargelegt. Sie fordern eine Quotenregelung, um Frauen zu fördern, sagen aber gleichzeitig, es gäbe eh nicht so viele Frauen, die auf Quotenplätze drängen. Also was jetzt?
Mit anderen Worten: Es gibt kaum Frauen, die die gleiche Qualifikation wie Männer aufweisen, denn eine Quotenregelung kommt laut Glawischnig nur bei gleicher Qualifikation in Frage. Weiter oben behaupten Sie aber, dass Frauen in überwiegend von Männern dominierten Berufen (z. B. Bankdirektoren) zu 50% vertreten sein sollen, weil Sie ja die gleiche Qualifikation haben.
Wenn Sie jetzt noch immer nicht erkannt haben, wo Sie sich selbst widersprechen, dann tun Sie mir leid. Oder habe ich Sie prinzipiell falsch verstanden und Sie sind ernsthaft der Ansicht, dass Frauen auch bei geringerer Qualifikation bevorzugt werden sollen? In diesem Fall können wir die Diskussion glaube ich beenden.
Wie bitte??
Ich bitte um Nachsicht bezüglich des "Bestqualifizierteste"n... Aber Sie wollen mir tatsächlich unterstellen, dass ich, nur weil ich das bestimmte Begriffe nicht gendere, vorurteilsbehaftet bin? Wollen Sie das wirklich? Also, ich finde, mit Verlaub, ich bin es nicht!
Ich stelle mir nur die Frage, die sich viele GrünwählerInnen stellen (so richtig?)- und für die es für mich keine wirklich schlüssige (und da bin ich nicht der Einzige) Antwort gibt!
Ich kann mit den Werten der Grünen sehr viel anfangen, jedoch kann es nicht sein, dass ich derart kleinlich von mutmaßlichen Vertretern dieser Richtung dann gleich in eine Schublade gezwängt werde! Wie soll denn bitte so ein Diskurs zu bestimmten Grundthemen entstehen?
Nein, ich unterstelle dir (ich duze bei Postings prinzipiell immer, ist nicht respektlos gemeint) nichts, auch nicht, dass du vorurteilsbehaftet bist, ganz im Gegenteil, du bringst gute Argumente fuer deinen Punkt, ich entgegne mit meinen Argumenten und so entsteht ein produktiver Diskurs, an dessem Ende hoffentlich ein Erkenntnisgewinn fuer beide steht. So solls auch sein. Man muss ja nicht seinen Standpunkt gleich aendern, wir sind ja keine Meinungsdiktatur.
Nicht so wie die netten Kommentare oben, die einfach nur beleidigt "Gehn's stricken" hinschreiben. Leider ist letzteres die Regel hier.
Wenn man im Standard-Forum liest, fällt einem ganz massiv auf, dass die Frauenfeindlichkeit durch den Rechtsruck offenbar eine erschreckende, neue Dimenson erreicht hat.
Ebenso wie die Zahl der arbeitslosen Frauen beim AMS.
Männer entwickeln sich rapide rückwärts. Allerdings nur zu ihrem eigenen Nachteil und Schaden, denn Frauen akzeptieren frauenfeindliche Vorstellungen heutzutage nicht mehr.
Damit können sie sozusagen "alleine brausen gehen", und damit wird es garantiert nicht leichter.
"Männer entwickeln sich rapide rückwärts".
Nana, diese Aussage ist jetzt schon ein bisschen keck - zudem undifferenziert. Als Mann akzeptiere ich auch keine frauenfeindlichen Vorstellungen; mensch muss aber auch akzeptieren, dass bestimmte Positionen hinterfragt werden, auf Plausibilität überprüft werden sollten. Und hier handelt es sich offenbar um eine Position, die nicht selbstverständlich von jedem/R als "gerecht" empfunden wird.
natürlich ist das eine allgemeine Aussage und damit undifferenziert, aber es gibt auch einen Gesamteindruck. Und der Eindruck, der mir beim Lesen hier manchmal verbleibt ist ein schauriger.
Manchmal kommt es mir vor, als wäre man wieder in die Zwischenkriegszeit zurückversetzt.
Es ist ja auch nicht so dass sich Wissen, Fertigkeiten und Errungenschaften vererben. Vieles muss sich jede Generation neu erarbeiten. Rom ist auch untergegangen und man hat über Jahrhunderte alles was man konnte und wusste verlernt und vergessen.
diese deine aussage wird hier im forum wohl die meisten roten stricherl bekommen von allen antworten, die du gegeben hast.
ich bin kein prophet, aber ich werde recht behalten :)
p.s.: und als schnidlträger kann man mir wenigstens nicht vorhalten, ich würde nur aus eigennutz sowas sagen
Sie spielen Frauen gegen Männer genauso geschickt aus, wie der Stache die Innländer gegen Ausländer aufstachelt.
Wenn es nicht so wäre, würden sie nämlich mit der Märchenstunde (Gehaltsschere) aufhören, und sagen was Sache ist: Männer und Frauen werden im selben Beruf gleich bezahlt. Es ist nur so das es typische Frauen- und typische Männerberufe gibt, wobei die typischen Frauenberufe schlechter bezahlt werden. Ein Mann in einem typischen Frauenberuf wird aber genauso schlecht bezahlt. Das zu sagen bringt aber keine (Frauen-) Stimmen deshalbt gibts von ihnen Angstmache und Aufhetzung, eben nicht der In- gegen Ausländer sondern Frauen gegen Männer.
Sorgen sie dafür das typische Frauenberufe besser bezahlt werden, DAS wäre die Lösung!
"Sorgen sie dafür das typische Frauenberufe besser bezahlt werden, DAS wäre die Lösung!"
Das wird wirtschaftlich etwas schwierig durchzusetzen sein. Aber wenn es Feministinnen so ein großes Anliegen ist, die Einkommenschere zu schließen, dann sollen Sie doch ihre jungen "Leidensgenossinnen" dazu animieren, "typische Männerberufe" zu erlernen.
Strache will Auslaendern, die eh praktisch nichts haben, was wegnehmen, damit Oesterreicher um dieses "praktich nichts" mehr bekommen. Frau Glawischnig moechte durch Bevorzugung einer gesellschaftlichten Ungleichheit gegensteuern um in Summe auf Gleichheit zu kommen. Wo ist das gleich?
"Frau Glawischnig moechte durch Bevorzugung einer gesellschaftlichten Ungleichheit gegensteuern um in Summe auf Gleichheit zu kommen."
Sind Sie Mathematiker(In)?
-1 x -1 = +1
So weit so gut. Nur leider lässt sich das nicht so einfach auf alle Lebensbereiche übertragen, denn Sexismus mal Sexismus ist Sexismus zum Quadrat - und wenn Sie noch so gerne hätten, dass unterm Strich "Gleichberechtigung" herauskommt... Ich würde sogar behaupten, es kommt Sexismus hoch drei heraus.
an dem Aufhetzung sein soll, wenn man die Lebensbedingungen einer großen Bevölkerungsgruppe verbessern will. Und auch dazu sagt, wie man es tun will.
Strache matschkert auf die da oben und macht blöde Witze. Das reicht meistens schon.
Zum letzten Satz: ich denke die Grünen fordern das seit Jahren - aber bekanntermaßen sitzen die Grünen halt nicht bei den Kollektivvertragsverhandlungen. Einschlägige Gesetzesanträge lümmeln im hintersten Eck der parlamentarischen Schubladen...
Bitte sich bei den zuständigen zu beschwerden...
und vor allem Glawischnig fordern das überhaupt nicht, weil sie bisher gar nicht zugegeben haben das es so ist, wie ich es geschrieben habe. Sie behaupten immer noch das eine Verkäuferin weniger verdient als ein Verkäufer in der selben Firma und mit selbem Aufgabengebiet.
Zu "Lebensbedingungen verbessern": Sie vergessen dabei das nicht nur die Lebensbedingungen eines Teils der Bevölkerung verbessert werden, sondern gleichzeitig die Lebensbedingungen für den anderen Teil der Bevölkerung verschlechtert werden.
vielleicht nicht ein, aber die Lebensbedingung der Männer, die wegen einer Quotenfrau einen Job nicht bekommen, obwohl sie besser Qualifiziert wären.
Wenn ich nur an meine Lebensbedingungen denke müsste ich als Österreicher ja wohl Blau oder Orange wählen, insofern halte ich ihre Meinung zwar nicht für schwachsinnig (da mir ja nicht die Argumentationsbasis fehlt und ich mich deswegen auch normal äußern kann) aber für nicht durchdacht.
heisst aber auch zu ende denken: eine frau wird dann bevorzugt, wenn sie die gleiche qualifikation hat. bis jetzt (also über jahrzehnte!) ist (fast) immer der mann bevorzugt worden, wurscht, ob er besser oder schlechter qualifiziert war. wie sonst könnte man solch einen missstand beheben und trotzdem noch halbwegs fair bleiben?
Wie definieren Sie "gleiche Qualifikation"?
Es ist etwas schwierig (vor allem in der Privatwirtschaft), einem potenziellen Arbeitgeber vorzuschreiben, eine bestimmte Position mit einer Frau zu besetzen. Mit "gleicher Qualifikation" können Sie ja nur die Ausbildung meinen - und selbst da gibt es in den Noten graduelle Unterschiede. Aber ganz abgesehen davon, spielen bei der Einstellung einer Arbeitskraft viel mehr Komponenten eine Rolle als die "Qualifikation": Führungsqualität, Durchsetzungsvermögen, Erfahrung, Hausverstand, Teamfähigkeit, Sympathie, Auftreten (vor allem bei Kundenkontakt wichtig), Überstundenbereitschaft, ... ich könnte Ihnen noch Hunderte Beispiele nennen.
unter qualifikation verstehe ich mehr als das, was sie mir unterstellen, nämlich genau auch die dinge, die sie weiter unten auch selbst anführen. das gehört doch auch zur qualifikation, man darf das nicht immer verengen auf eine ausbildung. da dies aber keine mathematische größe ist, die man sehr genau bestimmen kann, werden ihnen auch genug leute bestätigen, das man of 2 oder mehrere bewerberInnen für eine position hat, die ähnlich oder gleich qualifiziert sind, in der summe ihrer stärken und schwächen.