Stadt und Frauen

16. Oktober 2008, 18:16
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foto: stadt der frauen folder

Foto: Stadt der Frauen Folder

Stadt und Frauen

Wir kennen Mozarts Wohnungen oder Beethovens Übersiedlungen,doch Rosa Mayreders Umzüge, Elise Richters Wohnort, Marietta BlausLebensstationen, Betty Paolis Schreibsituation oder Margarete Schütte-Lihotzkys Atelier sind uns kaum vertraut. Die Ausstellung "Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien"visualisiert Wege durch Wien, die Kulturtheoretikerin und KuratorinElke Krasny mit Frauen wie der Filmemacherin Barbara Albert, demSchulkind Kaira Kurosaki, der Arbeitsinspektorin Eva Bogner, derKünstlerin Gertrude Moser-Wagner, der Kleidermacherin Ute Neuber, derFotografin Lisl Ponger, der Biochemikerin Renée Schroeder, derArchitektin Carmen Wiederin und anderen gegangen ist.

Es sind 20persönliche Zugänge zur Stadt, wie sie entlang des Wegs zur Arbeit oder in die Schule entstehen. Anhand dieser Wege wurden die WohnundWirkungsorte historischer Frauen recherchiert und weibliche Stadtgeschichten freigelegt. Über das System der Verortung wird klar, wie Ort und Erinnerung zusammenhängen.

Zu sehen sind Bücher, Broschüren und Zeitungsausschnitte sowie Fotos, Telegramme,Postkarten, Briefe, Tagebücher, Stammbucheinträge, Werkmanuskripte, Musikhandschriften, Notendrucke und persönliche Dokumente bis hin zu Plakaten.

Eröffnung am Donnerstag, 23. Oktober, 19:30 Uhr in der Wienbibliothek im Rathaus mit der Direktorin der Wienbibliothek Sylvia Mattl-Wurm, Frederike Demattio vom Metroverlag, der Kuratorin Elke Krasny und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Außerdem:"Ohne Ort, jetzt hier!" Eine utopische Soundinstallation Performance der Schwestern Brüll. Anschließend Brot & Wein.

Begleitprogramm

Zur Ausstellung erscheint ein Buch Elke Krasnys im Metroverlag sowie ein umfassendes Begleitprogramm mit einerStadt-Gesprächsreihe, Stadt-Flanerien und Performances angeboten wird.Erster Termin: Donnerstag, 30. Oktober, 17.00 –19.00 Uhr, StadtFlanerie:Die Frauen gehen auf die Straße — Stadtführung mit Elke Krasny, dievom Fleischmarkt bis zur Rahlgasse an Proteste und Rechte erinnert.Treffpunkt 16.45 Uhr, Fleischmarkt Ecke Rotenturmstraße.

Link: Wienbibliothek im Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2,Stiege 6 (Lift), 1. Stock, Ausstellungskabinett.

Zu sehen von 24. Oktober 2008 bis 26. Juni 2009,Mo–Do 9.00–18.30 Uhr, Fr 9.00–16.30 Uhr.Freier Eintritt!Führung nach Vereinbarung unter E-Mail oder Tel 01/4000 849 26

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