Speicherpreise weiter im Sinkflug: Samsung erwartet kaum Besserung

14. Oktober 2008, 12:03
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"Das Schlimmste steht uns noch bevor" - Konkurrenz hatte immer wieder Aufschwung prognostiziert und war enttäuscht worden

Seit Jahren befinden sich die Preise für RAM-Bausteine in einem steten Sinkflug, entsprechend ist auch größerer Speicherhunger derzeit zum einem Spottpreis zu befriedigen. So sind 2 GB DDR2-Speicher im Handel momentan bereits für etwas mehr als 20 Euro zu haben.

Produktion

Eine Situation, die man bei den Herstellern natürlich nicht gerne sieht, entsprechend haben einige der in diesem Umfeld tätigen Unternehmen bereits vor einiger Zeit damit begonnen die Produktion zurückzufahren. Einen Schritt, den man bei Samsung bislang vermieden hat, gegenüber dem Wall Street Journal musste man aber nun zumindest die eigenen Erwartungen zurückschrauben.

Prognose

So hatte man bislang eine Steigerung von Verkäufen in diesem Bereich um rund 100 Prozent anvisiert, diese Prognose korrigiert man nun auf "nur" 90 Prozent. Entgegen den Erwartungen so manches Mitbewerbers, die in den letzte Monaten immer wieder einen langsamen Aufschwung konstatiert haben, sieht man bei Samsung allerdings fürs erste keine Besserung der Situation voraus. "Das Schlimmste steht uns noch bevor", gibt sich Woosik Chu, Executive Vice President Investor Relations beim Elektronikhersteller, realistisch.

Konkurrenz

Am härtesten von den niedrigen Umsätzen wurde der Speicherhersteller Micron erwischt, der nach Milliardenverlusten die Entlassung von 2.700 MitarbeiterInnen angekündigt hat. (red)

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Samsung

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    foto: samsung
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