"Lost in Space"

14. Oktober 2008, 10:16
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Chancengleichheit für junge Migranten in Ausbildung und am Arbeitsmarkt - Ergebnisse der Konferenz "Lost in Space"

Wien - In Wien ist die zweitägige internationale Konferenz "Lost in Space - The Evaluation of Educational Policies and Measures for Young Migrants" im ZOOM Kindermuseum mit der Präsentation der zentralen Ergebnisse zu Ende gegangen. Bereits im Pressegespräch zu Beginn der Konferenz betonten Experten aus Wissenschaft und Beratungspraxis die zentrale Rolle eines nicht segregierenden Schulsystems sowie eines guten Sozialsystems für die Etablierung tatsächlicher Chancengleichheit im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt.

Verbesserungspotenzial

"Ein wesentlicher Faktor für die Auswahl eines Projektes als 'best practice' war für uns die Einbindung der Zielgruppe in Projektplanung, -durchführung und -evaluierung", hebt die Projektleiterin Susi Bali vom Verein Zeit!Raum hervor. Das Team der Sokrates-Partnerschaft "AQua - Availability and Quality" sieht auch großes Verbesserungspotential auf dem Gebiet der Evaluierungen hin zu deren vermehrtem Einsatz als Instrument zur Qualitätssteigerung.

Eine zentrale Forderung der sechs Partnerländer Deutschland, Österreich, Schweden, Slowakei, Türkei und Zypern war die Überbrückung der Kluft zwischen Bildungsbereich und Arbeitsmarkt durch internationale und nationale Zusammenarbeit und Vernetzung auf politischer Ebene und bei der Entwicklung von Maßnahmen.

August Gächter, Migrationsexperte am Zentrum für soziale Innovation, fasst die Alternative zur herrschenden Defizitorientierung zusammen: "Es geht nicht darum, Schwächen zu kompensieren, sondern darum, Stärken zu fördern."(red)

 

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Nähere Infos unter: aqua-network.at

  • Die Experten orteten Verbesserungspotenzial bei der Vernetzung auf politischer Ebene
    foto: pressefotos.at/robert strasser

    Die Experten orteten Verbesserungspotenzial bei der Vernetzung auf politischer Ebene

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