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Mit 142 km/h fuhr sich Jörg Haider zu Tode. Und hat man sich nicht irgendwie immer gedacht, dass Haider ein solches oder ein ähnliches Ende nehmen würde? Er war ein Exzentriker, ein politischer Borderliner, einer der das Risiko suchte und Grenzen überschritt, er war ein Winnertyp, aber einer mit einer selbstzerstörerischen Ader. Jetzt starb er einen grausamen Tod, wenn auch einen, der binnen eines Augenblicks über ihn kam.
Auch seine Gegner reagieren mit Fassungslosigkeit, und die Republik erstarrt schier in Staatstrauer. Man reagiert menschlich auf den Tod eines Politikers, der selbst zur Menschlichkeit unfähig war. Und das ist auch gut so. Dass es auch anders ginge, das hat aber Jörg Haider vorgeführt. "Ein tragischer Vorfall", aber man solle "also nicht dauernd, ... also Krokodilstränen für einen, äh, abgeschobenen Drogendealer" vergießen. Dies war Haiders Reaktion auf den Tod von Marcus Omofuma 1999.
Aufgrund der großen Anzahl an pietätlosen Postings sieht sich derStandard.at gezwungen, zu diesem Thema ausnahmsweise nur ein eingeschränktes Forum einzurichten.
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