Linux Foundation: "Mac OS X ist ein Luxusgefängnis"

12. Oktober 2008, 11:58
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Apple-NutzerInnen würden nicht einmal mehr die Gitterstäbe sehen, da sie mit Plasma-Fernsehern zugepflastert seien - Unternehmen bediene sich bei Open Source, gebe aber wenig zurück

Im Rahmen des Linux-Kongresses hat der Direktor der Linux Foundation, James Bottomley, scharfe Kritk an Apple und dessen Betriebssystem geübt: "Mac OS X ist ein Luxusgefängnis", so Bottomley laut dem Linux Magazin.

Oberfläche

Während sich die meisten BenutzerInnen unter Windows ihrer Situation recht bewusst seien, werde diese Form der Gefangenschaft unter Mac OS X mit Oberflächlichkeiten verschleiert: Wo bei Windows klar sei, dass man sich in einem "Gefängnis mit schmutzigen Toiletten" befinde, würden die BenutzerInnen die Gitterstäbe bei Apple gar nicht mehr sehen, da sie von Plasma-Fernsehern verdeckt würden, gibt sich Bottomley recht bildlich.

Antwort

Dabei übt er auch deutliche Kritik an Apple, das Unternehmen bediene sich zwar gerne bei Open Source - so basiert Mac OS X ja auf einem FreeBSD-Kern - gebe aber kaum etwas zurück. Viele wichtige Komponenten behalte man bewusst für sich. Mit seinen Aussagen antwortet Bottomley auch auf Jordan Hubbard, den Engineering Director von Apple, der FreeBSD - in Anspielung auf Mac OS X - als den erfolgreichsten Open Source-Desktop bezeichnet hatte. (red)

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