Barclays soll nach Lehman-Kauf 3.000 Stellen streichen

10. Oktober 2008 21:49

Entlassungen sollen gegen Jahresende abgeschlossen sein, heißt es aus Kreisen - Bank will sich dazu nicht äußern

New York - Nach der Übernahme von Filetstücken der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers will das britische Geldhaus Barclays Kreisen zufolge rund 3.000 Stellen streichen. Betroffen seien sowohl frühere Lehman-Mitarbeiter als auch Barclays-Angestellte, hieß es am Freitag im Umfeld der britischen Bank. Grund sei die Überlappung von Geschäftsbereichen.

Die Entlassungen sollten gegen Jahresende abgeschlossen sein. Dies seien allerdings Anfangsüberlegungen. Das Ergebnis könne am Ende anders aussehen, hieß es weiter. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Im Zuge der Übernahme von Lehman-Kernbereichen wechselten rund 14.000 Mitarbeiter zu Barclays. Das britische Institut beschäftigt bereits mehr als 4.000 Menschen in Nord- und Südamerika. (APA/Reuters)

 

Mad_Professor
12.10.2008 00:57
Mein Mitleid hält sich in Grenzen - Barclays hat den 10.000 Wall Street-Mitarbeitern von Lehman Brothers Mita 2,5 Mrd. $ Boni garantiert.

Und die sind pleite...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.