In eigener Sache: Forumfreier Tag

16. Oktober 2008, 00:00

Am Dienstag, den 14. Oktober, haben wir das Forum zu gesperrt! Und Sie konnten in Ruhe dieStandard.at lesen

Liebe LeserInnen,

Öffentlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für Demokratie und natürlich auch für publizistisches Handeln. Das Medium Internet ermöglicht es, dieses Handeln auszuweiten und die AdressatInnen mit einzubinden. So verstehen wir Ihre Beiträge in den Foren auf dieStandard.at meist als hilfreiche Anregung und Korrektur, sie bereichern die Artikel um intelligente, witzige oder auch persönliche Einsichten - ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für Ihr Engagement!

Allerdings mussten wir in den letzten Monaten auch feststellen, dass sich das Niveau der Forumsdiskussionen auf dieStandard.at stark gesenkt hat. Beschimpfungen und Angriffe unter den PosterInnen aber auch gegenüber dem Medium und den von dieStandard.at vertretenen Inhalten sind enorm angestiegen.

Diese Form von Öffentlichkeit, wie sie von einigen wenigen aber sehr aktiven PosterInnen erzeugt wird, hat gar keinen Nutzen: Weder für Sie als LeserInnen, die ernsthaft an einer Auseinandersetzung über Frauenpolitik und emanzipatorische Inhalte interessiert sind, noch für uns als Betreiberinnen dieses Mediums.

Mit dem forumfreien Tag wollen wir mit unseren LeserInnen ein Experiment wagen, das an Ihre Wahrnehmung appelliert: Wie verändert sich die Lektüre von dieStandard.at, wenn unter den Artikeln kein Forum zur Verfügung gestellt wird? Ziel der Aktion ist es, mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, wie sich Öffentlichkeit auf dieStandard.at in Zukunft konstruktiv gestalten lässt.

Gerne können Sie uns Ihre Meinung zu dieser Aktion, wie in den klassischen Medien üblich, via LeserInnen-Brief übermitteln.
Am Dienstag, den 14. Oktober, geht's los!

Herzlichst,

die Redaktion von dieStandard.at

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