Neue Kindersicherung im Auto: Nur wer angeschnallt ist, hört Musik

8. Oktober 2008, 11:38
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Autoindustrie gibt Eltern neue Werkzeuge in die Hand, um ihre Schützlinge zu sicheren AutofahrerInnen zu erziehen

Nur angeschnallte FahrerInnen dürfen Musik hören. Und diese auch nicht ohrenbetäubend laut. Dies ist ein Ansatz einer kommenden Sicherheitsstrategie der großen Autokonzerne. Vor allem junge LenkerInnen sollen mit Hilfe neuer Technologien zu sicherer Fahrweise erzogen werden.

Kindersicherung im Auto

Laut dem BBC-Artikel: "Cars set to get parental controls" sollen in Zukunft Autos mit einer neuen Art von Kindersicherung ausgestattet sein. Diese soll es den Erziehungsberechtigten ermöglichen, ihre Schützlinge zu verantwortungsvollen FahrerInnen zu erziehen.

Vorgaben einhalten

Das von Ford entwickelte "MyKey"-System limitiert die Höchstgeschwindigkeit, die Lautstärke der Stereoanlage und bringt eine Vielzahl von Warnhinweisen und akustischen Signale, etwa wenn die Sicherheitsgurte nicht angelegt sind. Die Prototypenphase sei beendet und Ende 2009 sollen bereits erste Modelle auf den Strassen in freier Wildbahn zu sehen sein.

Eltern bestimmen

Die Eltern beziehungsweise die befugten Personen können eine Vielzahl von Einstellungen vornehmen, um so sicheres Fahren zu ermöglichen. So kann die Höchstgeschwindigkeit festgelegt werden, oder auch Warntöne falls bestimmte Grenzen erreicht würden. Ford wird dabei auf die bereits vorhandene ID-Technologie in den Autoschlüsseln setzen. Bislang wurden diese Technologien als Diebstahlschutz oder Zentralverriegelung genutzt. "Genutzt wird die vorhandene Technologie, aber durch die Magie der Software, können wir neue Features darauf aufsetzen und nutzbar machen", so Jim Buczkowski von Ford gegenüber der BBC.(red)

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    Gelebte Sicherheit: Wer im Auto Musik hören will, muss angeschnallt sein.

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