Mehr Gäste aus Osteuropa

7. Oktober 2008, 09:53
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Österreichs Tourismus profitiert von den Ländern, die seit 2004 der EU beigetreten sind. Sie verzeichnen die höchsten Zuwachsraten bei Nächtigungen

Es sind vor allem Gäste aus dem EU-Ausland, und hier besonders aus jungen EU-Ländern des zentral- und osteuropäischen Raumes, die Österreich besuchen. Laut einer Erhebung der Statistik Austria verzeichnet Österreich seit 1997 ein Nächtigungsplus von acht Prozent, wobei auf das EU-Ausland alleine 5,6 Prozent entfallen.

In Zahlen sind das über 78 Millionen Gäste - oder 88,3 Prozent - aus dem EU-Raum, die Österreich 2007 besucht haben. Aus dem restlichen Ausland waren lediglich rund zehn Millionen Besucher - oder 11,7 Prozent - in Österreich zu Gast.

Osteuropäische Gäste

Auffallend hierbei ist vor allem der rasante Anstieg von Besuchern aus Rumänien, Bulgarien, der Slowakei, Ungarn und Tschechien, deren Anzahl sich jeweils mehr als verdoppelt hat. Auch für aus Touristen aus Irland wird Österreich immer beliebter, wie sich in einem Anstieg der Besucherzahlen von 277,1 Prozent in den letzten zehn Jahren zeigt.

Trotz dieser enormen Steigerung bleibt Deutschland Spitzenreiter, was die Nächtigungszahlen betrifft. Ganze 48,15 Millionen haben 2007 in Österreich übernachtet. Allerdings sind die Zahlen für deutsche Gäste rückläufig. In den letzten zehn Jahren haben die Nächtigungen aus Deutschland um fast neun Prozent abgenommen. Mit rund neuen Millionen sind die Niederländer auf Platz zwei und die Briten mit knapp vier Millionen auf Platz drei auf der Liste jener Länder aus der die meisten Nächtigungsgäste nach Österreich kommen.

Österreichs Tourismus profitiert

Rumänien und Bulgarien, die seit Jänner 2007 Mitglieder der Europäischen Union sind, verzeichnen das größte Wachstum, wobei hier Rumänien mit  plus 651,8 Prozent auch insgesamt in der Tabelle die meisten Zuwächse verzeichnet. Der Anteil jener zwölf Länder, die seit 2004 der EU beigetreten sind, ist um 6,3 Prozent gewachsen und sie verzeichnen damit auch die höchsten Zuwachsraten. (red)

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    foto: österreich werbung / diejun

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