"Ich wollte wissen, was hinter der Statistik steckt"

6. Oktober 2008, 17:00
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Die Autorin Anna Kim er­klärt im Video-Interview, warum sie ein Buch über den Kosovo geschrieben hat und welche Nicht-Er­fahrung sie in Öster­reich mit Fremdenhass machte - Mit Gewinnspiel

In ihrem aktuellen Buch "Die gefrorene Zeit" beschreibt Anna Kim die Auswirkungen des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. Im Video-Interview mit derStandard.at spricht sie darüber, warum sie über den Kosovo schreibt, wie sie die Lebensbedingungen dort erfahren hat und dass sie in Österreich eigentlich nie Erfahrungen mit Fremdenhass gemacht hat.

Wie kamen Sie auf die Idee, ein Buch über den Kosovo zu schreiben?

Über die Lebensbedingungen im Kosovo.

Über die strengen Verhaltensregeln des alltäglichen Lebens im Kosovo.

Worum ist es Ihnen beim Buch "Die gefrorene Zeit" gegangen?

Über Fremdenhass in Österreich und ihre nationale Identität.

Kann man als Schriftstellerin Brücken zwischen Kulturen schlagen?

 

(Video-Interviews: Century Productions, derStandard.at, 6.10.2008)

Zur Person:

Anna Kim wurde 1977 in Südkorea geboren. Mit zwei Jahren kam sie nach Deutschland. Seit 1983 lebt sie in Wien, unterbrochen unter anderen von einem zweijährigen Aufenthalt in London und Cambridge. Seit 2000 ist sie Mitglied der Grazer Autorenversammlung, 2004 erhielt sie ein Wiener Autorenstipendium. Im Jahr 2005 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil.

Siehe:

Anna Kim über sich selbst auf derStandard.at/Integration

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    foto: droschl

    Gewinnspiel: derStandard.at verlost drei Exemplare von "Die gefrorene Zeit". Mitspielen >>>

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