Jobabbau bei HP in Deutschland - "Kaum Reduktionen" in Österreich

6. Oktober 2008, 12:50
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Streichung von 1.400 Stellen in Deutschland nach Übernahme von EDS

Der Computerhersteller Hewlett-Packard will in Deutschland in den nächsten zwei Jahren rund 1.400 Stellen streichen. Die meisten Jobs (1.150) sollen beim kürzlich von HP übernommenen Unternehmen Electronic Data Systems (EDS) abgebaut werden, sagte ein Sprecher laut der Nachrichtenagentur AP am Montag in Böblingen bei Stuttgart. "Kaum Reduktionen" seien hingegen in Österreich zu erwarten, hieß es seitens HP Österreich gegenüber der APA.

Schlank

In Österreich handle es sich bei HP und EDS nach wie vor um zwei getrennte Unternehmen, die lokalen Integrationsgespräche werden erst vorgenommen. Sowohl HP als auch EDS seien hier "schlank aufgestellt". Ob und wie viele Stellen gestrichen werden könnten, sei noch nicht bekannt. HP beschäftigt in Österreich laut Unternehmensangaben rund 700 Mitarbeiter, bei EDS sind es etwa 200.

Die Stellenstreichungen bei EDS in Deutschland würden bereits ein im Jänner gestartetes Restrukturierungsprogramm mit einschließen. In den kommenden Wochen seien Gespräche mit dem Betriebsrat geplant.

IBM

Der US-Computerhersteller hatte kürzlich einen weltweiten Stellenabbau angekündigt, wonach in den nächsten drei Jahren 24.600 Jobs gestrichen werden sollen, fast acht Prozent der Belegschaft. Mit der Umstrukturierung möchte man den Mitbewerber IBM angreifen. (APA)

 

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