openSUSE 11.1: Zweite Beta beseitigt verheerendes Treiberproblem

6. Oktober 2008, 10:32
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Netzwerkkarten mit e1000e-Chip konnten beschädigt werden - Fertige Version von GNOME 2.24 und KDE 4.1.2 enthalten - Virtualbox 2.0.2 unterstützt

Wenig Glück hatte das openSUSE-Projekt mit der Veröffentlichung der ersten Beta der neuen Version seiner Linux-Distribution: Nur kurz nach dem Launch musste man eine Warnung vor der Installation der Software ausgeben. So hatte sich gezeigt, dass der darin enthaltene Kernel zu einer Beschädigung von Intel-Netzwerkkarten mit dem e1000e-Chip führen kann.

Fix

Ein Problem, das allerdings nicht openSUSE-spezifisch war, sondern auf die Verwendung eines Pre-Release-Kernels der kommenden Version 2.6.27 zurückzuführen war. Nach ausführlichen Untersuchungen in Zusammenarbeit mit Intel meint man nun das Problem identifiziert und beseitigt zu haben, so hätten sich in den eigenen Tests keine Beschädigungen mehr gezeigt. Entsprechend habe man sich dazu entschieden, den Treiber in der nun erschienenen zweiten Beta aktiv zu lassen.

Verbessert

Die neue Testversion beinhaltet aber auch sonst wieder einige zentrale Verbesserungen, so ist nun die finale Release des neuen GNOME 2.24 enthalten, auch KDE 4.1.2 steht als Desktop zur Auswahl. Weitere Eckdaten sind Virtualbox 2.0.2, Mono 2.0 RC3 und Compiz 0.7.8.

Download

openSUSE 11.1 Beta 2 kann kostenlos in Form eines DVD-Images per Bittorrent heruntergeladen werden. Dabei stehen Ausführungen für 32- und 64-Bit x86-Rechner sowie die PowerPC-Architektur zur Auswahl. Live-CD-images sollen in den nächsten Tagen nachgereicht werden. (apo)

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