Nationalratswahlen stärken Opposition auch in "ZiBs"

6. Oktober 2008, 12:35
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Die Schlappe der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP bei den Wahlen wirkte sich auch auf die Medienpräsenz aus - Mit Grafik

Wien - Die Schlappe der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP bei den Nationalratswahlen wirkte sich im September auch auf die Medienpräsenz von Parteien und Politiker aus. Dominierte bisher in den "ZiBs" großkoalitionäres Übergewicht, mischten in diesem Monat laut Mediawatch die Oppositionsparteien kräftig mit.

Am stärksten machte sich das in der mitternächtlichen "ZiB 24" bemerkbar, wo FPÖ, BZÖ und Grüne zusammen 52,5 Prozent der Redezeit für sich verbuchen. Auffallend ist, wie auch in der "ZiB 2", der hohe Anteil der "Grünen".

Mit Sicherheit das letzte Mal schaffte ÖVP-Chef Wilhelm Molterer Platz eins im Ranking der Redezeit. Nachfolger Josef Pröll kam im September erst auf Platz acht. SPÖ-Chef Werner Faymann erzielte Platz drei. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 6.10.2008)

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