
Unter dem Code-Namen Pegasus wird für die Telekom Austria ein Partner für eine beflügeldnde Zukunft gesucht.
Die ÖIAG präferiert bei der Partnersuche für TelekomAustria offenbar die ägyptische Orascom. Mit ihr könne man sich auch einen Zusammenschluss vorstellen, heißt es. Mit demProjekt Pegasus betraut: die Investmentbank JP Morgan.
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Wien - Wiewohl nicht absehbar ist, wann Österreich eine neue Regierung haben und vor allem, wie diese aussehen wird, bereitet sich die Verstaatlichtenholding ÖIAG auf diesen Tag X intensiv vor. Im Windschatten der eilig betriebenen AUA-Privatisierung wird ein Projekt verfolgt, das Österreichs größten Telekommunikationskonzern betrifft.
Es geht um die Zukunft der zu 27,4 Prozent im Eigentum der Republik Österreich stehenden Telekom Austria, TA.
Und diese von Kundenschwund und Ergebniseinbruch im Festnetz belastete Zukunft sehen immer mehr Politiker und Wirtschaftsleute, wenn schon nicht in einem Totalverkauf an einen größeren Anbieter, so doch im Verbund mit einem möglichst finanzstarken Partner - nicht aber in einer Stand-alone-Variante.
Als ernsthafte Interessenten wurden jüngst der ägyptische Konzern Orascom geoutet, Sistema oder Vimpelcom aus Russland, wobei in Regierungs- und Finanzkreisen einiges auf eine Präferenz der Österreicher für die Ägypter deutet. Es gebe allerdings auch andere ernstzunehmende Interessenten arabischer Provenienz, heißt es gleichlautend in TA-Aufsichtsrats- und ÖIAG-Kreisen, mit denen eine Partnerschaft, wie sie sich zwischen OMV und Ipic aus Abu Dhabi seit Jahrzehnten bewährt habe, vorstellbar sei.
Am vielversprechendsten sei jedoch der Draht zu Orascom, sie sei nicht nur in Exotenländern wie Nordkorea mit Handynetzen präsent, sondern auch in EU-Nachbarländern, nämlich in Italien (Wind) und in Griechenland (Tim Hellas). Mit Orascom, die ungefähr doppelt so groß ist wie die TA, kann sich die ÖIAG unbestätigten Informationen zufolge sogar einen Zusammenschluss mit der TA vorstellen, Aktientausch inklusive.
Dass die Staatsholding genau zu diesem Zweck bereits die US-Investmentbank JP Morgan engagiert hat, wie der Standard in Erfahrung brachte, wird in der ÖIAG weder bestätigt noch dementiert - es fand sich schlicht niemand, der es auch nur kommentieren hätte wollen. Laut Insidern soll die Investmentbank im Auftrag der ÖIAG "nur" mögliche Partner für die TA aufspüren.
Dabei dürfte sie es eher eilig haben, zumindest legt dies der Code-Name nahe. Das Pferd Pegasus, ein Geschöpf der Medusa und des Poseidon und griechisch-orientalischen Ursprungs, hat auch Flügel und ist daher flink.
In TA-Kreisen hingegen sucht man das JP-Morgan-Engagement herunterzuspielen: Die Investmentbank habe lediglich die Aufgabe, allfällige Anfragen von Investoren zu sondieren. Dass es mit Orascom überhaupt einen Zusammenschluss unter Gleichen geben könnte, bezweifeln Branchenkenner.
Denn die zur Unternehmensgruppe der Sawiris gehörende Orascom ist ungefähr doppelt so groß wie die Telekom Austria mit ihren sieben in der Mobilkom-Gruppe angesiedelten Auslandstöchtern. Man würde sich finanziell und technologisch hervorragend ergänzen, halten andere andere Beobachter dagegen.
Eines nimmt der TA freilich kein noch so potenter Partner ab: Die Probleme mit dem anhaltenden Kundenschwund und den damit einhergehenden Ertragsproblemen im Festnetz und, vor allem: die mit den neuen Technologien überzählig werdenden Beamten beziehungsweise so gut wie unkündbaren Vertragsbediensteten. Sie werden von Monat zu Monat mehr und es gibt noch immer keine Auffanglösung.
"Das ist in der Tat für viele Interessenten abschreckend", heißt es in hohen TA-Kreisen kryptisch. Dass die ÖIAG als Beamtenagentur für die notwendige Beschäftigung und Umschulung für Post- und TA-Beamte sorgen könnte - sie würde dafür sogar mehrere hundert Millionen Euro aus OMV, Post- und Telekom-Dividenden in die Hand nehmen - lehnen Post- und Telekomgewerkschaft kategorisch ab. Die Betriebsräte wissen dabei ihre Belegschaft hinter sich und ließen sich bis dato nicht umstimmen.
Post- und Telekomgewerkschaft, wie ÖGB und Arbeiterkammer auch, könnten über den Personalüberhang hinaus freilich auch ein entscheidendes Hindernis bei der bis zu einem Totalverkauf gehenden Partnersuche sein: Sie plädieren nämlich massiv für den Staat als Kernaktionär, der mindestens 25 Prozent und eine Aktie an strategisch wichtigen Infrastruktur halten sollte.
Mehr als 27 Prozent, mit den eigenen TA-Aktien vielleicht knapp 31 Prozent, gibt es nicht mehr zu verkaufen. Soll es eine Sperrminorität wie bei der OMV geben, kann die ÖIAG keine weiteren TA-Aktien verkaufen. (Luise Ungerboeck, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6.10.2008)
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Angebotsfrist endet am 12. Jänner 2010
http://www.datentechnik.com/
Über uns Eigentümer & Management
... Eigentümer ist die Infotech Holding GmbH = (UIAG + EOSS + Telekom)
Die Datentechnik ist zu 100% eine Tochtergesellschaft der Infotech Holding GmbH. An dieser Holding halten, gemeinsam mit der EOSS Beteiligungs GmbH, die Telekom Austria Beteiligungen GmbH sowie die UIAG (Unternehmens-Invest-AG) ihre Anteile.
Wohin die 200 IT Leute der Telekom entsorgt werden sollen, wer dabei abkassiert und wer dann die IT-Dienstleistung für die neue PharaonenTelekom machen wird scheint somit klar.
Die ausgegliederten Techniker einiger ex Hardware Hersteller sind schon dort.
04.03.2008
Die am Wiener Primemarket notierte Unternehmens Invest AG (UIAG, VSE:UIV), Österreichs führende Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft, hat gemeinsam mit der Telekom Austria Beteiligungen GmbH, einem Unternehmen der Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY), und der EOSS Beteiligungs GmbH, die „InfoTech Holding GmbH“, gegründet.
Die „InfoTech Holding GmbH“ verfolgt das Ziel, Unternehmungen in Österreich und dem CEE-Raum zu bündeln und so zu einem großen . . .
Die ÖIAG hat ihr nächstes Opfer auserkoren das sie verscherbeln möchte!
Die TA wirft Gewinn ab, wie die Austria Tabak einst... brauchen wir eine stetige Einnahmequelle? Aber nein, wir wollen nur schnell ein wenig verdienen und dann ist gut. Nachhaltigkeit? Fehlanzeige!
Mobilfunk mag ein Luxusgut sein, Festnetztelefonie gehört mMn aber zur Infrastruktur eines Landes - und das sollte niemals privatisiert werden. Denn das hat zur Folge, dass nichts mehr investiert wird und man nur mehr auf den schnellen Reibach aus ist (siehe Nachhaltigkeit!).
Hat man ja in GB bei der Bahn gesehen!
Die TA darf nicht vollständig privatisiert werden!
unsre flieger werden an die kriegstreibenden russen verscherbelt
unsre telephonkabeln an militante museln
und die voest schenk ma am besten der italienischen mafia ...
das nenne ich gelungene wirtschaftspolitik im 21jhd
warum kann man die wuerschteln im oeiag denn eigentlich nicht privatisieren?
an einen hollaendischen sm-club vielleicht??
im august festnetz und adsl business produkt angemeldet
oktober....habs noch immer nicht
hardliner, wichtigtuer, ignoranten und klugbeisser
weg mit dem speck
hallo boris! wir haben nicht mehr 1970 monopol mit der "mia san mia" mentalität
beste aussage eines "mitarbeiters" als ich ihn frug, wieso es s ....nicht klappt
"es is so wie is sog"
aha..na da weiß ich jetzt !
Anstieg der Umsatzerlöse um 7,7 % von 2.353,8 Mio.
EUR auf 2.535,8 Mio. EUR
Das EBITDA steigt um 2,7 % von 942,4 Mio. EUR auf
967,7 Mio. EUR
Weitere Stabilisierung der Trends im Festnetz, da Produktbündel den Anschlussrückgang verlangsamen
Ausblick für das Geschäftsjahr 2008 inklusive geplanter Dividende pro Aktie von zumindest 0,75 EUR bestätigt.
Aus dem geht nicht hervor, dass die TA Pleite ist.
Sind das solche Prognosen wie: wir brauchen 100.000 Software Entwickler, Zig Tausend Handwerker,...?
Schaut so aus: Negativposten wie überzählige Beamte verstaatlichen und dafür Infrastuktur verscherbel.Übersetzt Verluste trägt der Steuerzahler die Gewinne die Aktionäre.
Wenn die Beamtenfrage gelöst werden würde könnte die Telecom auch ohne Partner als Österreichische Infrastruktur überleben.
Verstehe eins nicht warum man diese Leute nicht verleihen an andere Unternehmen kann. Würde auch bei geringerer Leihgebühr billiger für die Telecom(auch Post) sein.
War selber 4 Jahre vor der Pension arbeitslos durch Firmenumstrukturierung wegen Verkauf dieser.Wäre damals froh gewesen irgendeine Arbeit zu haben (auch bei etwas geringerer Bezahlung).
Der Zeitung zufolge soll die ÖIAG bereits Gespräche mit dem ägyptischen Telekom-Betreiber geführt haben. Gespräche mit Telekom-Boss Boris Nemsic soll es ebenso gegeben haben wie informelle Kontakte zur Regierung, heißt es im Bericht. Offizielle Bestätigungen gab es vorerst nicht.
Konkret solle Orascom über das Investment-Vehikel "Weather Investments" mit der Telekom Austria zusammen gehen. Denkbar ist laut "Kurier"-Informationen auch, dass sich die ÖIAG über einen Aktientausch mit zirka 12 Prozent an einem gemeinsamen Orascom/TA-Konzern beteiligt. Der Kontakt soll über den Unternehmer Martin Schlaff zustande gekommen sein. "Kein Kommentar", hieß es dazu auch von der Telekom Austria. ----------Der schillernde Wiener Martin Schlaff (* 6. Aug
gleich zu zweihundert prozent privatisieren. wozu sollte ein staat zugriff auf seine kommunikations-infrastruktur brauchen? larifari. dass ohne festnetz auch die mobilfunknetze zu joghurt-telefonen mutieren wird auch wurscht sein und die vollkommen unnützen beamten und vertragsbediensteten, überflüssige esser allesamt, könnten in einem joint venture die ägyptische wüste rechen. entspannt zurücklehnen kann man sich zu guter letzt, da man das ganze in händen einer investmentbank weiß.
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